Communiqué zu den Aktionen gegen die SVP-Feier

Communiqué zu den Demonstrationen gegen die SVP-Feier

Heute haben in Zürich hunderte Menschen gegen die rassistische und elitäre Politik der SVP demonstriert. Neben der angekündigten Gegenkundgebung kam es zu zahlreichen Aktionen, etwa einer Demonstration beim Bahnhof Enge und mehreren Blockadeaktionen. 

Die Polizei war den ganzen Nachmittag mit einem martialischen Grossaufgebot im Quartier präsent. Sie kesselte die Gegenkundgebung ein, führte hunderte Personenkontrollen durch, erteilte unzählige Wegweisungen und nahm dutzende Personen fest. Das politische Signal ist klar: Die Polizei scheut keinen Aufwand, jeden antirassistischen Widerstand zu unterdrücken.

Doch die Leute auf der Strasse liessen sich nicht einschüchtern. Es gelang immer wieder, kleine Nadelstiche zu setzen und so die SVP-Feier nicht ungestört über die Bühne gehen zu lassen.

In der kapitalistischen Krise verschärfen die rechten Kräfte auf der ganzen Welt ihre Politik der Spaltung, hetzen gegen Migrant_innen und greifen soziale Errungenschaften an. In so reaktionären Zeiten ist eine fortschrittliche und revolutionäre Politik dringender denn je. Wir werden weiterhin gegen die Rechten auf die Strasse gehen. Der reaktionären Politik aller rechten Parteien setzen wir unsere revolutionäre Perspektive entgegen.

Aktionsbündnis "Rechte Hetze stoppen", 19.3.17

Von linksunten

ZH: Buttersäure-Angriff auf SVP-Feier

Quelle Linksunten

Rechte Hetze stinkt. Manchmal schadet es aber nicht gewisse Dinge doppelt zu unterstreichen.

So haben wir uns heute, Samstag Nachmittag, aufgemacht und Buttersäure im Kongresshaus Zürich verschüttet. Hier wollen sich die SVP-Dumpfbacken morgen zu ihrem 100-Jahre-Jubiläum treffen. Damit haben wir hoffentlich dazu beigetragen, ihnen diesen Anlass immerhin ein wenig so zu versauen, wie sie mit ihrer rassistischen Stimmungsmache das Leben von tausenden MigrantInnen, Asylsuchenden und Sans-Papiers (und Menschen überhaupt) in diesem Land versauen.

Morgen Sonntag alle auf die Strasse!
SVP-Jubel-Tagung verhindern!

 

Zürcher SVP lädt zu „Jubiläumsparty“ in Winterthur

kopiert von: https://linksunten.indymedia.org/de/node/206806

Zürcher SVP lädt zu „Jubiläumsparty“ im Bolero Club in Winterthur

Die Schweizerische Volkspartei (SVP) des Kantons Zürich will am Freitag, den 17. März, eine Jubiläumsparty schmeissen und lädt dafür ihre Anhängerschaft in den Bolero Club in Winterthur. Doch die Partyeinladung sollte geheim bleiben, der Anlass steht nur geladenen Gästen offen. Was haben die ach so „volksnahen“ Rassist*innen wohl zu verbergen?

„Ein spannendes Musik-, Licht- und Showprogramm“ soll die SVP-Anhänger*innen erwarten. So heisst es in der Partyeinladung, die eigentlich nicht an die Öffentlichkeit hätte gelangen sollen, nun aber der Antifaschistischen Koordination Winterthur (AKW) vorliegt. „Eine einmalige Party, welche besonders für Junge und Junggebliebene organisiert wird“, soll es werden. Dafür hat die Millionärspartei den Bolero Club (Motto: „Residency of beautiful people“) unweit vom Winterthurer Bahnhof gemietet. Ein überteuerter Möchtegern-Edel-Club also, der von allen Winterthurer*innen guten Geschmacks tunlichst gemieden wird, aber den trotzdem jede*r irgendwie kennt, weil man sich einmal im Suff dahin verirrte und dann Stress mit den Testosteron-Überdosierten von der Tür hatte. Zu einer Partei wie der SVP passt dieser Saftladen natürlich bestens.

Für Stimmung in der geschlossenen Gesellschaft sorgt von 20 Uhr bis 4 Uhr morgens der Alt-DJ Urs Diethelm. Dieser beschreibt sich als Musikallrounder für „Firmenanlässe, Hochzeiten und Geburtstage“ und rühmt sich „noch jede Party zum Kochen gebracht“ zu haben. Die Geheimeinladung verspricht sogar „die grössten Hits der letzten Jahrzehnte“. Ein Jammer, dass wir nicht zum Tanz gebeten wurden!

100“ Jahre SVP? – 100 Jahre Scheissverein!

Hintergrund der Patrioten-Party ist die für Sonntag (19.3.) vorgesehene Jubiläumsfeier im Zürcher Kongresshaus, wo die Zürcher Sektion der rassistischen und erzreaktionären Partei ihren angeblichen 100. Geburtstag feiern will. Tatsächlich ist SVP im engeren Sinne erst mit der fremdenfeindlichen Welle der 1970er Jahre entstanden. Es war die Bauernpartei, die 1917 gegründet wurde. Aus dieser wurde Mitte der 1930er Jahre die Bauern- Gewerbe- und Bürgerpartei und erst daraus 1971 die SVP.

Ohnehin wäre zu fragen, was diese Leute eigentlich feiern wollen. Ihr fragwürdiger Geschmack auf kulturellem Gebiet (siehe Party) erstreckt sich seit hundert Jahren auch auf das politische Parkett. Die SVP (bzw. ihre Vorläuferparteien) steht seit Anbeginn für die Privilegien der Reichen und die Unterdrückung der Arbeiter*innenklasse. Sie bekämpfte noch jeden sozialen Fortschritt, das Frauenstimmrecht war ihr ein Graus und die organisierte Arbeiter*innenbewegung fürchtet(e) sie mehr als alles andere. Deshalb schürt die Partei seit jeher Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und Rassismus und trampelt mit Vorliebe auf den verletzlichsten Menschen der Gesellschaft herum. Und wenn ein Lukas Reimann oder ein Oskar Freysinger heute mit faschistoiden Parteien wie der Alternative für Deutschland gemeinsame Sache machen, hat auch das Tradition. Bereits in den 1930er Jahren paktierte die Zürcher Bauernpartei mit den Schweizer Hitlerverehrern von der Nationalen Front.

Warum aber lädt die angebliche „Volkspartei“ nicht zu einem öffentlichen Fest für alle? Warum versucht sie sich im Bolero zu verstecken wie ein Verein von Erdogan-Fans auf Stimmenfang? Ist es die Scham wegen der langweiligen „Party“? Oder vertritt die Partei schlicht Positionen, für die sich nur eine verschwindend kleine Minderheit öffentlich zu stehen traut? Eines steht jedenfalls fest: So feiern nur Verlierer!

Gespannt auf den Abend sowie auf Antworten wartet und grüsst herzlich

Eure

Antifaschistische Koordination Winterthur (AKW)

ZH: Kriegsprofiteure angreifen (11.3.)

Von Linksunten

Kriegsprofiteure angreifen

Mit diesem Schriftzug haben wir an der diesjährigen Demo in Zürich (2017) zum Internationalen Frauentag die UBS denunziert. Das Blut, welches an ihren Händen klebt, haben wir mit roter Farbe im Eingangsbereich symbolisiert.

Weltweit und auch in der Schweiz profitieren die Rüstungsindustrie und die Finanzbranche von den Kriegen, die rund um den Globus von den imperialistischen Mächten angezettelt werden. Obwohl die Finanzierung der Herstellung, der Produktion und des Vertriebs international geächteter Waffen, insbesondere von Atomwaffen und Streumunution in der Schweiz verboten sind, finanzieren die UBS, die Credit Suisse und die Kantonalbanken Rüstungskonzere, die in die Produktion von Atomwaffen involviert sind. Betrachten wir den Finanzplatz Schweiz bietet sich folgendes Bild: es gibt keine einzige Bank, die nicht in umstrittene Konzerne investiert. An der Spitze steht die UBS, die Atomwaffenproduzenten 3685 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt hat. Ausserdem finanziert sie drei der acht wichtigsten Produzenten von Strumunition und deren Bestandteilen.

Geschäft mit dem Krieg

Die Liste der in der Sicherheits- und Wehrtechnik tätigen Firmen umfasst laut Swissmem rund 50 Mitglieder. Die drei Grössten, Ruag, Mowag und Oerlikon Contraves machen Umsätze in Milliardenhöhe. Branchenprimus Ruag hat zwar auch eine zivile Sparte, doch 2/3 des Umsatzes verdient Ruag mit militärischen Produkten. Neben Systemen und Komponenten für die militärische Luftfahrt baut der Konzern Handgranaten, Mörser sowie Luft-Boden-Raketen.

Neben den "Grossen Drei" hält eine ganze Reihe von kleinen Unternehmen Nischen im Wehrgeschäft besetzt: Die Wavecom Elektronik in Bülach stellt Geräte für die elektronische Kriegsführung her. Die Vectronix in Heerbrugg SG produziert militärische Nachtsichtgeräte. Die Contraves-Tochter Ilee in Urdorf ZH fabriziert Ziellaser für Gewehre. Die Omnisec in Dällikon ZH gilt als Spezialist für militärische Verschlüsselungstechnik. Auch Ascom und Siemens Schweiz haben eigene Rüstungsabteilungen. Der Bereich "Civil and National Security" von Siemens entwickelt Produkte und Lösungen für die taktische Simulation. Als Zulieferer der Waffenkonzerne agieren die Hartchrom Defense Technology in Steinach SG, die u.a. Geschützrohre verchromt. Die Nitrochemie in Wimmis BE stellt Sprengstoffe her. Die Precicast in Novazzano TI und Jena Gallay SA in Genf liefern Turbinenteile für Kampfflugzeuge. Colibrys in Neuenburg hat Sensoren für "Smart Bombs" entwickelt, und die Revue Thommen in Waldenburg BL fabriziert Cockpitinstrumente, die auch in Kampfflugzeugen eingebaut werden.

Widerstand tut not

Diese Kriege und die kapitalistisch-patriarchalen Verhältnisse, die sie hervorbringen, müssen gestoppt werden. Die stetig wachsende Anzahl Teilnehmerinnen an der jährlichen Frauendemo in Zürich und die vermehrten Proteste verschiedenster Gruppen zeigen, dass je länger je mehr Menschen nicht mehr gewillt sind, die herrschenden barbarischen Zustände widerstandslos hinzunehmen.

Organisieren wir uns gegen Krieg, Faschismus und Patriarchat.

Communiqué: 8. März Frauen*demo in Zürich

Kommuniqué vom 8. März Frauen*bündnis Zürich zur Frauen*demo von gestern Mittwoch, 8. März 2017: Wir Frauen* haben uns am 8. März, dem internationalen Frauen*kampftag, militant die Strasse genommen. Die Demo war laut und kämpferisch, es wurde gesprayt, geklebt und es wurden kräftig Parolen gerufen. Die Stimmung unter den 350 Frauen* war bestimmt, lustvoll und es hat Spass gemacht, trotz des schlechten Wetters.

Einmal mehr haben wir uns entschieden, durch die Europaallee zu laufen, um auf die massive Aufwertung des Quartiers aufmerksam zu machen. Viele Frauen, vorallem Sexarbeiterinnen, sind von dieser Aufwertung betroffen.

Zum ersten mal wurde die Demonstration vom 8. März gewalttätig von der Polizei gestoppt. Am 8. März gehen weltweit hunderttausende Frauen* auf die Strasse - aber in Zürich wird uns dieses Recht genommen! Dies geschah unter einem Polizeivorsteher der Alternativen Liste, was einmal mehr zeigt, auf welcher Seite die ganze Sozialdemokratie steht!

Unverhältnissmässig wurden alle Frauen über 3 Stunden eingekesselt und massiv mit Gummischrot und Pfefferspray angegriffen. Wir wollen hier noch festhalten, dass wir im Kessel von ausschliesslich männlichen Polizisten mit Pfefferspray zusammengetrieben, schikaniert und angegriffen wurden. Frauen*, die ihre Kinder stillen mussten, wurde das Weggehen verwehrt. Dies zeigt wieder einmal, wie schonungslos die Herrschenden jeglichen Widerstand im Keim zu ersticken versuchen.

Trotz den widrigen Umständen wurde im Kessel ausgelassen gesungen, getanzt und Parolen gerufen. Schon bald formierten sich solidarische Menschen ausserhalb des Kessels und unterstützten die Frauen* im Kessel durch lautstarke Parolen, Gesänge, Schlagzeuge sowie Böller. Es formierte sich daraus eine Solidaritäts-Demo der Langstrasse entlang, welche durch Gummischrot und Tränengas wiederum abrupt beendet wurde.

Wir lassen uns nicht einschüchtern und werden uns auch wieder am 11. März bestimmt und kämpferisch die Strasse nehmen!

Frauen*, organisieren wir uns gegen Faschismus, Krieg und Patriarchat: Samstag, 11.03.2017 13:30 am Hechtplatz!

Heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder keine Frage!

8. März-Frauen*buendnis Zürich

Aufbau Vertrieb

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An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

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Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

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Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.