Flugblatt: Smash WEF: Kein Gipfeltreffen kann ihre Krise lösen!

Smash WEF: Kein Gipfeltreffen kann ihre Krise lösen!

Das Jahrestreffen des World Economic Forum trifft sich unter dem Slogan «Eine reaktionsfähige und verantwortungsvolle Führung». Als Seismograf des internationalen Kapitals und der Politik weist das Forum auf die aus ihrer Sicht aktuelle Schwäche der Herrschenden hin: Die Legitimität ihrer Führung wird angezweifelt, hinterfragt, unterwandert. Ereignisse wie der Brexit oder die Wahl von Trump kamen für sie überraschend. Sie wussten wohl nur zu gut um die kapitalistische Krisentendenz, die sich in den letzten Jahren wieder stärker durch Krieg ausdrückt. Entsprechend sprachen sie an vergangenen Zusammenkünften in Davos immer wieder darüber, wie man diese Tendenz in den Griff kriegen könne.

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Winterquartier 2017

20. Januar 19 Uhr, Volkshaus Zürich

  • Krieg und revolutionäre Strategien in der Türkei/Kurdistan: Analysen, Strategien und Berichte mit einem Gast mitten von der Kampffront.

21. und 22. Januar ab 15 Uhr, RAF-ASZ Flüelastrasse 54 (bei Kochareal)

  • „Faschistische Tendenzen“: Vor welchen Bewegungen stehen wir? Was bedeuten die reaktionären Bewegungen für den Klassenkampf?
  • G-20: Was läuft gegen das Gipfeltreffen? Was bedeuten Gipfeltreffen wie WEF und G-20 für die revolutionäre Bewegung?
  • Antifa-Infoblock: Infos und Diskussion zur Mobilisierung gegen das SVP-Jubiläum und zur AUNS-Demo.
  • Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung.

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10 Jahre Revolutionärer Aufbau Winterthur

Winti PlakatDer revolutionäre Aufbau Winti wird 10 Jahre alt - wir laden alle ein, am 3. Dezember im Gasthof zum Widder mit uns zu feiern!

Neben der musikalischen Unterhaltung durch Niels van der Waerden und durch die weitum beliebten DJs Mitch&Grimm und Don Saigon erwartet euch eine Ausstellung, welche die Brennpunkte von Winti der letzten 10 Jahre aufgreift. Nebst dem Blick in die Geschichte der Kämpfe in Winti bieten die runden Tische am frühen Abend Gelegenheit, um gemeinsam in die Zukunft zu blicken und die revolutionäre Perspektive innerhalb des Frauenkampfes, dem Kampf um die Stadt und im Kampf gegen die rechte Hetze zu diskutieren. Es sind alle eingeladen, an diesen Diskussionen teilzunehmen!

Es ist für Essen, weitere Unterhaltung und Trinken gesorgt!

3. Dezember 2016, Gasthof zum Widder, Metzggasse 9, Winti. Ab 18:30 Uhr

Programm mit Veranstaltungen, Konzert und Fest

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Aufruf: Gegen den kapitalistischen Raubzug, die Zukunft in die eigenen Hände nehmen!

Angriffe auf unsere Lebensbedingungen

Das Kaputtsparen und die verschärfte Profitlogik betreffen uns in ganz verschiedenen Lebensbereichen:  als PendlerInnen in Zug, Tram und Bus durch teurere Abos; als Angestellte im öffentlichen Dienst durch Zunahme an Stress im Betrieb; als Arbeitslose durch Kürzungen und mehr stupide Kontrollen auf den Ämtern; als Leute mit einem andern Pass durch drohende Wegweisung auf öffentlichen Plätzen; als Leute, die krank werden durch die Fallkostenpauschale im Spital; als SchülerInnen, Lehrlinge und Studis durch Punktesammeln in der Ausbildung; als Leute, die älter werden durch gekürzte Renten.

Das sind Einschnitte in ganz verschiedenen Lebenslagen. Deshalb lassen sie sich nicht einfach auf einen einzelnen Nenner bringen. Das macht es schwierig, das Gemeinsame darin zu erkennen. Und genau das war auch der Plan des Regierungsrates. Es soll vereinzelt und an allen Ecken und Enden gerade so viel eingespart werden, dass sich kein kollektiver Widerstand entwickelt. Und deshalb ist es um so wichtiger, zu sehen, was all die einzelnen Verschärfungen und Abbaumassnahmen miteinander verbindet – und dies im weltweiten Massstab. Privatisierungsabkommen wie Tisa, Austeritätspolitik wie die Auflagen der Troika in Griechenland oder die Deregulierung der Arbeitsmärkte weltweit – das sind lauter verschiedene Fronten, aber allesamt Angriffe auf die Lebensbedingungen von all jenen, die auf Lohn oder von sozialstaatlichen Leistungen angewiesen sind. Es ist eine Umverteilung von unten nach oben.

Diese Angriffe sie sind nicht neu, aber sie erfahren in der ökonomischen Krise eine Verschärfung. Es ist eine Krise, die immer wieder und immer stärker kommt, solange unsere Gesellschaft nach kapitalistischen Grundsätzen funktioniert. Die Arbeitenden erwirtschaften einen Reichtum, den sich die Unternehmer aneignen. Und wenn sie als Investoren dieses Kapital nicht mehr genügend rentabel investieren können, erscheint der gesellschaftliche Reichtum als zerstörerische Kraft. Die Krise soll auf dem Rücken der Arbeitenden abgewälzt werden. Und dies ist eine ganz bewusste Strategie des Bürgertums. Zum einen sollen die Verluste vergesellschaftet werden: die Massen – und nicht die Banken und ihre Aktionäre – bezahlen für die Krise, das ist die Umverteiltung von unten nach oben. Zum anderen stösst die Profitlogik durch Privatisierung in neue Bereiche. Die Investoren eignen sich auch die letzten privaten und öffentlichen Bereiche der Gesellschaft an.

Diesen Krisenangriff – Abwälzung und Offensive zugleich – kann man nicht stoppen, indem man auf den Staat baut. Klar, der Sozialstaat selbst wurde damals vor gut hundert Jahren von einer starken ArbeiterInnenbewegung erkämpft. Er war ein Kompromiss, mit dem das Bürgertum ihren Kapitalismus retten konnte. Er funktionierte aber nur, indem ein Teil der aufbegehrenden Massen integriert wurde und sich der Sozial- und Nationalstaat gleichzeitig von anderen Teilen des Proletariats abschottete. Heute – in den globalen Kampflagen – funktioniert ein solcher schottendichter Sozialstaats nicht mehr. Und darüber dürfen wir uns keine Illusionen machen, denn wenn wir nur ein „Zurück“ zu alten Verhältnissen fordern, werden diese Verhältnisse reaktionär. Gerade unter den aktuellen Bedingungen einer objektiven ökonomischen Krise – nicht nur einer vom Bürgertum politisch gewollten Sparpolitik – führt die Forderung nach einem Sozialstaat alten Schlags eine Spaltung innerhalb der lohnabhängigen Bevölkerung herbei.

Dies festzustellen heisst natürlich nicht, dass uns Sozialabbau egal sein soll, im Gegenteil. Es geht vielmehr darum, in jedem einzelnen Kampf das Gemeinsame von unten herauszuarbeiten und zu zeigen, wo die Trennlinie gegen die Profitlogik und gegen das Verwalten und gegeneinander Ausspielen von Forderungen liegt. Dazu gehört, gesellschaftliche und soziale Kämpfe als das zu benennen, was sie sind, nämlich Klassenkämpfe - Kämpfe der lohnabhängigen Klasse gegen eine kleine Minderheit von Kapitalbesitzenden. So können Kämpfe um Staatsbetriebe erst kraftvoll werden, wenn sie nicht primär von vereinzelten „KundInnen“, sondern von einem kollektiven Interesse von ArbeiterInnen geführt werden. Uns vereint, dass wir von diesem System nicht profitieren, aber gezwungen sind, mitzuspielen. Lohnabhängige erwirtschaften gemeinsam den ganzen Reichtum dieser Gesellschaft, die Kapitalbesitzenden sahnen den Profit ab, die arbeitslose Reservearmee und die nicht Verwertbaren erhalten die Brosamen. Und das Wissen darüber, dass wir ein schönes Leben führen könnten, würde diese Gesellschaft nicht nur dem Profit weniger unterjocht sein, kann die Verteidigung des Sozialstaats mit dem Kampf um eine fundamental andere Gesellschaft verbinden.

Provokation: Explosion in Schliessfach

Gemäss Polizeiangaben explodierte am Sonntagmorgen um 06.30 Uhr ein Feuerwerkskörper in einem Schliessfach am Bahnhof Enge. Das auf dem Schliessfach angebrachte Kürzel „RAZ“ deutet für den Tagesanzeiger auf unsere Organisation als Täterschaft hin. Abgesehen davon, dass wir dieses Kürzel nie verwenden: Sprengkörper auf Bahnhofsarealen oder öffentlichen Plätzen gehören zu den Terrorinstrumenten von reaktionären Kräften, wir erinnern an Bombenanschläge auf den Bahnhof von Bologna oder das Oktoberfest in München. Eine revolutionäre Organisation wendet niemals Gewalt an, die sich gegen die Bevölkerung richtet. Wir verurteilen den hinterhältigen Versuch der bürgerlichen Medien und von Polizei- und Staatsschutzkreisen, uns dafür verantwortlich zu machen.

Revolutionärer Aufbau Schweiz, 2. Mai 2016

Aufbau Vertrieb

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RJZ & Rote Hilfe

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Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

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Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.

Agenda

Do Apr 06 @19:00
ZH: Free Nekane Demo

Aufbau Zeitung

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Die offizielle Zeitung des revolutionären Aufbaus. Mehr Infos zur aktuellen und ein Archiv mit vergangenen Ausgaben gibt es hier. Zudem bieten wir verschiedene Texte, die nur online erschienen sind und eine kleine Auswahl von einzelnen Beiträgen aus der Printausgabe.