Demonstrationen an griechisch-mazedonische Grenze

Heute Dienstag 1. Dezember fanden Protesten in Thessaloniki und vor allem an der griechisch-mazedonischen Grenze statt. Beide Mobilisierungen bilden den Hauptfokus vom heutigen, international unterstützten Aktionstag gegen die aktuelle Flüchtlingssituation. An der Grenze werden nur noch Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und momentan noch aus Afghanistan über die Grenze gelassen. Alle anderen aus dem Iran, Afrika, Maghreb etc. werden nicht mehr durchgelassen. Dagegen wehren sich die Flüchtlinge sowohl mit praktischen Aktionen wie Blockaden, Spontandemonstrationen und Hungerstreik oder mit symbolischen Aktionen wie zuletzt das Zunähen der eigenen Münder. In dem von der Krise gezeichneten Griechenland fuhren vor allem heute AktivistInnen an die Grenze um die Proteste von ihrer Grenzseite, dem „inneren“ Europa, aus zu unterstützen. Die Situation ist mittlerweile so verschärft das die Tonangeben Länder der EU ihre bisherigen Asylgesetze in Frage stellen. Für den krisengebündelten Aussenrand, der stets riskiert Protektorat der Troika zu werden, gibt es nur eine Lösung: Polizeigewalt, militärische Intervention und die Zäune noch höher ziehen.

Dieser Protest ist ein Ausdruck der kapitalistischen Krise die sich im Kern Europas in ökonomische Katastrophen und am äusseren Rand (Ukraine/Türkei), mit dem Krieg , ihre barbarischste Seite zeigt. Mit unserer Solidarität hier wollen wir auch darauf hinweisen, dass man nicht zum äussersten Rand der kapitalistischen Gesellschaft reisen muss, um sie zu bekämpfen. Das Kapital ist international vernetzt und somit auch von jedem Punkt aus angreifbar. Den antikapitalistischen Kampf internationalistisch zu führen heisst den Klassenkampf im eigenen Land zu führen.

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AG Antifa ZH, Revolutionärer Aufbau ZH

 

BS/WaR (22.11.15): Erlebnisbericht zum dritten rechtsradikalen / ersten Pegida Dreiländereck-Aufmarsch

Übersicht zu den rechtsradikalen Mobilisierungen in Weil am Rhein.

! Aufruf zum Widerstand gegen den zweiten Aufmarsch von Pegida Dreiländereck (29.11.2015) !

Bereits zum dritten mal hintereinander mobilisierten Rechtsradikale diesen Sonntag nach Weil am Rhein neben Basel (1. Mal, 2. Mal). Neu öffentlich als Pegida Dreiländereck auftretend, versuchen sie die übliche Pegida-Zielgruppe anzusprechen: Auf der einen Seite rechtsradikale bzw. faschistische Kreise, die ein etwas gemässigteres Image gegen aussen tragen wollen. Auf der anderen Seite naive Menschen, die für ihre Ängste einen Sündenbock suchen. Wiederum hat sich der Zeitpunkt der Mobilisierung geändert, neu wurde um 15:00 auf den Rathausplatz aufgerufen. Das Rathaus liegt in Weil am Rhein an einem Platz abseits der Hauptstrasse, auf den sich an einem Sonntag nur wenige Passanten verirren. Inhalte suchen sich bei ihrer Mobilisierung vergeblich, der Aufruf besteht aus einem Satz mit Wochentag und Ort.

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BS/WaR (15.11.15): Erlebnisbericht zum zweiten Aufmarsch des Friedlichen Widerstand Dreiländereck

Übersicht zu den rechtsradikalen Mobilisierungen in Weil am Rhein.

Wie die Rechten bereits im ersten Aufruftext androhten (Siehe Erlebnisbericht zum ersten Aufmarsch des Friedlichen Widerstand Dreiländereck), mobilisierten sie auch eine Woche später nach Weil am Rhein. Auf diesen zweiten Aufmarsch versuchten sie ihr Mobilisierungspotential zu vergrössern, indem sie die Anschläge in Paris am Freitag ausnutzten. Als Organisator treten erneut Sven Diesslin und Andy Weigand auf. Auffallend ist, dass sich offenbar mehr Mühe gemacht wurde, ein rechtsradikales Image zu vermeiden. Sowohl Zeit als auch Ort der Mobilisierung hat sich geändert: So war die Besammlung auf dem Marktplatz – trotz dem wohlklingenden Namen eher Hinterhof einer Wohnsiedlung als zentraler Platz in der Stadt, und der Beginn wurde auf 17:00 vorverlegt. Auf die allzu auffällige Aufforderung, auf Alkohol und Waffen zu verzichten, haben sie verzichtet.

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BS/WaR (8.11.15): Erlebnisbericht zum ersten Aufmarsch des Friedlichen Widerstand Dreiländereck

Übersicht zu den rechtsradikalen Mobilisierungen in Weil am Rhein.

Im Trend der aktuellen rechtsradikalen Bewegungen im deutschsprachigen Raum, als "Besorgte Bürger" wirken zu wollen, müssen auch die aktuellen rechten Mobilisierungen in Weil am Rhein, in der deutschen Grenzregion neben Basel, betrachtet werden. So riefen die Organisatoren um den Anmelder Sven Diesslin und Andy Weigand (aus einer bekannten NPD-Familie) für den 8. November in sozialen Medien zu einem "Abendspaziergang" auf. Die Veranstaltung wurde mit einem Bild beworben, auf dem über der deutschen Fahne die Worte "Schluss mit Rechts & Links, unser Problem sitzt OBEN" zu lesen waren, angekündigt wurde ein Abendspaziergang jeden Sonntag. Die Leute wurden aufgefordert, mit Kerzen gegen die Asylpolitik der Bundesregierung Deutschlands zu demonstrieren und nach einem Marsch durch die Stadt diese Kerzen vor dem Rathaus abzustellen. Dass es sich hier nicht um einen bürgerlich rechten Protest handelt, wurde auch durch die Aufforderung deutlich, dass auf Alkohol verzichtet werden solle, und das keine als Waffen ansehbaren Gegenstände mitgeführt werden sollen.

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