BS: Antifa-Bericht zum 29. August

Am Nachmittag des 29. August versuchten rund 10 FaschistInnen im Kleinbasel zu demonstrieren. Ausgerüstet waren die teilweise angereisten Rechtsextremen mit orangen Overalls, Eisenketten, umgehängten Schildern und Flyern, die sie eindeutig als dem DPS / PEGIDA-Milieu zugehörig auswiesen. Durch das beherzte Einschreiten antifaschistischer Kräfte wurde der Spuk nach kurzer Zeit beendet.

Dieser Vorfall ist symptomatisch für die hetzerisch-rassistische Stimmung in Europa. Die Auswirkungen der kapitalistischen Krise werden auf Flüchtlinge projeziert, die als Sündenböcke für die Probleme des Proletariats und damit die Auswirkungen des Kapitalismus hinhalten müssen. Dieser Vorfall zeigt, dass die verschärfte Stimmung auch in der Schweiz zunehmend von Rechtsextremen genutzt wird.

Die zugespitzte Lage war auch an der antifaschistischen Demonstration am selben Abend spürbar. Rund 150 AntifaschistInnen zogen vom Barfüsserplatz bis zur Johanniterbrücke. Neben vielen zustimmenden Reaktionen der PassantInnen kam es zu mehreren Übergriffen mit rechtsradikalem Hintergrund, die zurückgeschlagen wurden. Diese zeigen, dass die rechte Hetze auf fruchtbaren Boden stösst und vermehrt zu rechten Angriffen auf der Strasse führt.

Während die FaschistInnen zwar versuchten, sich die Strasse zu nehmen, scheiterten sie schmerzhaft am antifaschistischen Widerstand. Dass am gleichen Abend eine vielfach grössere antifaschistische Demonstration stattfand, die sich nicht von faschistischen Angriffen beirren liess, zeigt:

D Stroos khört uns!

Kein Fussbreit dem Faschismus

Flüchtlinge bleiben – Bonzen vertreiben!

Flugblatt zur Antira-Demo vom 27.6

Mehrere tausend Menschen sind dieses Jahr bereits im Mittelmeer ertrunken. Zehntausende sind es, die in den vergangenen 15 Jahren bei dem Versuch die EU-Außengrenzen zu überqueren, gestorben sind. Diese Todesfälle sind kein Unglück, keine Naturkatastrophe. Schuldig daran ist das EU-Grenzregime welches dazu dient den privilegierten Wirtschaftsstandort aufrecht zu erhalten.

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Flugblatt an der Antira Demo

Flugblatt an der Antira Demo vom 2.3.2015 in Zürich

Rassismus kennt viele Erscheinungsformen. Von heimlichen Vorurteilen bis zu offen geäussertem Fremdenhass oder sogar biologischem Rassismus, wie ihn die Nazis pflegten, gibt es viele Nuancen. Eins ist auf jeden Fall klar: Das herrschende Klima gegen Flüchtlinge und MigrantInnen verschärft sich in der Schweiz und europaweit zunehmend. Mittels Medienberichten wird die fremdenfeindliche Stimmung geschürt und für politische Zwecke ausgenutzt. Auch die Sozialdemokraten mischen mit und nehmen diese Stimmung auf. Man müsse den Bürger ernst nehmen und der SVP nicht das Feld überlassen – statt sich klar und deutlich von Fremdenfeindlichkeit zu distanzieren. Es ist eine Illusion eine „menschlichere“ Asylpolitik zu fordern und gleichzeitig die systemische Logik des Kapitalismus ausser Acht zu lassen.

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Rev. Block an Anti-Ra-Demo (28.2.15)

Fight Racism 100% - Gegen Kapitalismus, Staat & Nation

Aufruf zu einem revolutionären Block an der Anti-Rassismus-Demo

28.2.15, 14h, Zürich Helvetiaplatz

Schon seit Längerem sind die Rechten europaweit auf dem Vormarsch – sowohl auf den Strassen als auch in den Parlamenten. Seien es rechtspopulistische Parteien, rassistische Bewegungen auf der Strasse oder offen faschistische Organisationen – Mit der Hetze gegen Migrant*innen, Muslime oder andere marginalisierte Gruppen lässt sich zur Zeit erfolgreich Politik machen.

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PEGIDA Schweiz – Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Auf Indymedia gefunden (21.01.2015)

Im Zuge der Aufmärsche in Deutschland, insbesondere in Dresden, versuchen reaktionäre HetzerInnen nun auch in der Schweiz unter dem Namen PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) eine nationalistische, völkische Bewegung ins Leben zu rufen.

In der gegenwärtigen Krise des Kapitalismus, findet Ausgrenzung von schwächeren Bevölkerungsgruppen regen Zuspruch. Diese Augenwischerei dient den KapitalistInnen um die wahre Grenze zu verbergen. Diese verläuft nicht zwischen Kulturen, Nationen oder Religionen sondern zwischen Ausgebeuteten und AusbeuterInnen, zwischen Arbeit und Kapital.
RassistInnen, NationalistInnen und sonstige reaktionären Kräften werden wir im Wege stehen. Egal wo, egal wann. Wo PEGIDA Schweiz ist, werden wir ihnen vehement entgegentreten!
Keinen Fussbreit diesen HetzerInnen!
Die PEGIDA CH Demo ist auf den 16.2.15 geplant, der Ort ist noch unbekannt. Weitere Infos folgen.

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