Die Geschichte in die eigenen Hände nehmen

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Leonie Kascher | Lenin und der Krieg

Diese Broschüre ist anlässlich der Kampagne zum 100-jährigen Jubiläum der Konferenz von Zimmerwald entstanden. Sie ist einerseits ein Ausdruck der Konfrontation mit der eigenen, revolutionären Geschichte, andererseits greift sie die höchst aktuelle Bruchlinie zwischen Reformismus und Revolution auf, welche heute, wie vor 100 Jahren, von grösster Bedeutung ist.

Der erste Teil der Broschüre zeigt die inhaltliche Debatte auf, welche an der Zimmerwalder Konferenz geführt wurde. Der zweite Teil hat die Auseinandersetzung mit Leonie Kascher zur Grundlage. Sie, die in die Schweiz immigrierte Studentin aus Polen, war nach 1916 massgeblich an der revolutionären Organisierung in der Schweiz beteiligt und war tragend für die Positionsfindung jener Gruppen, die sich zur Kommunistischen Partei der Schweiz (KPS) zusammengeschlossen haben. Der dritte Teil der Broschüre, ein Gastbeitrag von T. Derbent, befasst sich mit einem weiteren, zentralen Inhalt der Zimmerwalder Konferenz: Dem imperialistischen Krieg.

Die Broschüre kann ab sofort im Vertrieb erworben oder online gelesen werden.

 

 

 

Erklärung zu 100 Jahre Zimmerwalder Konferenz

Dieses Wochenende, 2. - 4. Oktober, fanden sich rund 150 Gäste zum Politwochenende anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Zimmerwalder Konferenz ein. Darunter waren auch internationale Delegationen aus Belgien, Deutschland, Italien oder Kolumbien vertreten. Unter der Parole ‚Die Geschichte in die eigenen Hände nehmen‘ hatten wir ein vielfältiges Programm zusammengestellt, welches verschiedene Facetten der Zimmerwalder Konferenz, aber auch der Geschichte der internationalen ArbeiterInnenbewegung im Allgemeinen aufnahm.

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Flugblatt zu Zimmerwald

100 Jahre Zimmerwald-Konferenz 1915-2015: Oder was damals mit heute zu tun hat

Vom 5. bis 8. September 1915 trafen sich im kleinen bernischen Zimmerwald Vertreter der verschiedensten sozialdemokratischen Parteien und Organisationen Europas, um über Krieg und Frieden zu beraten. Aus diesem Grund haben wir – Kommunistinnen und Kommunisten des Revolutionären Aufbaus Schweiz – uns mit Zimmerwald auseinandergesetzt. Die letzten beiden Tage (2. und 3. Oktober) organisierten wir ein Politwochenende in Zürich und diskutierten mit internationalen Gästen. Nun, am dritten Tag, wollen wir den Ort besuchen, an dem die Konferenz stattgefunden hat. Dies alles geschieht nicht aufgrund historischer Romantik. Wir glauben, dass die Bedingungen und Prozesse von damals verstanden werden müssen, um das aktuelle Geschehen zu verstehen und in real stattfindenden Kämpfen eingreifen zu können. Viele derer, die an den Schaltstellen der Macht sitzen, predigen, dass damals nichts mehr mit heute zu tun hat. Doch ist dem wirklich so?

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Freihandel in der Landwirtschaft (7.10.15)

6ae53a 1443973460Veranstaltung: Freihandelsabkommen in der Landwirtschaft

Das Revolutionäre Bündnis gegen TiSA organisiert eine Veranstaltung zu den Folgen von Freihandelsabkommen in der Landwirtschaft und thematisiert den Widerstand der Bäuerinnen und Bauern gegen die Auswirkungen der Liberalisierungen. Referentin ist Ulrike Minkner (Bäuerin und Vize-Präsidentin der bäuerlichen Gewerkschaft Uniterre).

Mittwoch: 7. Oktober 2015 // 19 Uhr

Volkshaus Zürich (Stauffacherstrasse 60)

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Mitteilung zur Demonstration gegen Conex15 vom 19. September 2015

Vom 16. - 25. September führt das Schweizer Militär in der Nordwestschweiz die Grossübung Conex15 durch; das Thema: Soziale Spannungen in Europa führen zu Unruhen in der Bevölkerung und Flüchtlingsströmen, das Militär schlägt die Unruhen nieder.

Mitlitäreinsätze gegen die eigene Bevölkerung haben in der Schweiz eine lange und blutige Tradition: Seit 1860 wurde die Schweizer Armee über siebzigmal gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt. Gerade in der aktuellen Krisensituation spielt Krieg nach innen und aussen eine bedeutende Rolle, um die herrschenden Machtverhältnisse aufrecht zu erhalten; seien es nun Truppenübungen im Inneren oder imperialistische Angriffskriege wie in Kosovo oder Syrien, wo die Schweiz aktiv mit Soldaten und Rüstungsdeals dabei ist.

Widerstand gibt es sowohl generell gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft als auch aus dem konkreten Anlass der Truppenübung. Nachdem bereits am Freitag mehrere hundert Menschen gegen Conex15 und Militäreinsätze gegen Flüchtlinge demonstrierten, gingen am Samstag nochmal Hunderte auf die Strasse; das Motto der samstäglichen Demonstration: „No Conex. Wir stehen auf der anderen Seite! Für die soziale Revolution!" Die Stimmung war kämpferisch und ansteckend: PassantInnen schlossen sich spontan an. Es gelang der Demonstration allerdings nicht bis zur polizeilich abgeriegelten Unterkunft der Soldaten vorzudringen, um diese zu informieren und zur Kritik am Militär aufzufordern. Trotz massivem Polizeiaufgebot konnte die Demonstration an einem Samstagnachmittag jedoch selbstbestimmt durch die Basler Innenstadt laufen und ebenso beendet werden.

Wir freuen uns, dass der Widerstand offensichtlich erfolgreich war: Kommandant Bölsterli krebste an einer Pressekonferenz zurück, Flüchtlingen waren in der Öffentlichkeit plötzlich nicht mehr das Feindbild. Was blieb, waren nicht näher definierte soziale Unruhen, die in der Tat bereits heute Realität sind: Wir leben in einem Europa der sozialen Krise, deren VerursacherInnen wir bekämpfen werden.

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