La Providence: Demo gegen Entlassung (1. Juni 13)
Kampf gegen Staat des Kapitals geht weiter ... Der lange und entschlossene Streik am Spital La Providence in Neuchâtel endet abrupt am 4. Februar mit der fristlosen Kündigung aller Streikenden. Aber damit endet der Kampf nicht. Denn es ging und geht um viel mehr als nur um La Providence!
Am 1. Juni findet erneut eine Demo statt gegen diese Entlassungen!
1. Juni, 14 Uhr Place du Molard, Genf.
Alle an die Demo am 1.6. in Genf!
Weiterlesen: La Providence: Demo gegen Entlassung (1. Juni 13) Stadtrundgang zum Arbeitsfrieden
Als «Rütli des 20. Jahrhunderts» oder als «Bundesbrief der Wirtschaft» wurde es schon bezeichnet. Das Friedensabkommen von 1937 zwischen dem Arbeitgeberverband und den Gewerkschaften der Metallindustrie wird bis heute mythologisch verklärt. Der öffentlichen Meinung zufolge bringe die Sozialpartnerschaft als Erbin dieses rund 75 Jahre alten Abkommens beiden Seiten überwiegend Vorteile. Stadtrundgang in Winterthur zum Thema SozialpartnerschaftSamstag, 13. April 2013, 14.00h, Start vor dem Kesselhausdanach Rundgang durchs Sulzerareal Organisiert durch: Revolutionärer Aufbau Winterthur, Partei der Arbeit (PdA) Winterthur, Einzelpersonen GAV-Kampagne im Druckgewerbe 2013
Streik und Widerstand statt Sozialpartnerschaft und Arbeitsfrieden! Bereits 2003 haben sich die ARO-Arbeiterinnen organisiert und gestreikt. Machen wir die vergangenen Kampferfahrungen für die aktuellen Kämpfe nutzbar.
NEU: RoterMotor 31
GAV-Verhandlungen 2004: Kritik Zu den Streiks bei Printpark-ARO August 2003: Hintergrund I Streik 27. Aug 2003 I Taktische Reflexion I Generelle Reflexion Dez. 2004: Proletarische Demokratie im Streik I Solibotschaft Tag 1 I Solibotschaft Tag 2 I SF-Video Kurzbericht: Demo zum Streik in Neuchâtel (16.2.13)Fotos zur Demo: hier
Am 16. Februar 2013 fand eine weitere Demo in Neuchâtel zur Unterstützung der Streikenden statt. Es war mit gut 2000 Personen eine grosse und starke Demo, die zeigte dass der Rückhalt und die Unterstützung ungebrochen ist. Doch der Gegner, bestehend aus der unheiligen Allianz zwischen Regierungsrat, Genolier und La Providence, schreckt vor nichts zurück: Am 4. Februar hörten die Streikenden via Radio offiziell, dass sie allesamt entlassen sind. Die darauffolgenden Verhandlungen mit dem Regierungsrat und der Direktion von La Providence waren, wie eine Streikende treffend bemerkte, nichts mehr als eine Maskerade. Doch die Streikenden liessen sich nicht über den Tisch ziehen und weigerten sich die vorgeschlagenen Verträge zu unterschreiben. Eine andere Streikende ergänzt in ihrer Rede: „Entlassen zu sein bedeutet für mich eine Krankenschwester mit Würde zu bleiben und es bedeutet für mich auch, dass ich mich für die Verteidigung der Arbeitsbedingungen im ganzen Gesundheitssektor einsetze!“ Dies zeigt schön, dass auch die Streikenden selbst sich der Dimension bewusst sind, der ihr Kampf einnimmt und es erklärt wohl auch, warum die Herrschenden um jeden Preis diesen Kampf gewinnen wollen. Obwohl die Streikenden entlassen worden sind und obwohl nun Genolier am 15. Februar die definitive Zusage für den Kauf machte, geht der Kampf weiter: am Montag treffen sich die Streikenden um die weiteren Schritte zu planen. Blick-Soli-Aktion BE, BS & ZH (30.1.13)
Mit dieser Aktion solidarisieren wir uns mit den Streikenden vom Spital La Providence in Neuchâtel, die seit November im unbefristeten Streik für den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) CCT21 kämpfen. Genolier, ein privates Spitalunternehmen, welches das Spital im Dezember 2012 kaufte, verlangt die Kündigung des GAV, ansonsten wollen sie vom Kauf Seit Streikbeginn droht allen Streikenden die Entlassung! Statt Genolier den Schuh zu geben. Damit zeigt die Regierung Neuchâtels, auf welcher Seite sie steht: und dies ist nie die der ArbeiterInnen, sondern des "Wirtschaftsstandorts" und des Dass dieser Streik ausgerechnet im Gesundheitssektor stattfindet, ist wohl kein Zufall: Nach der Einführung der Fallkostenpauschalen geht die Ökonomisierung und Privatisierung der Gesundheit nun in eine weitere Runde. Die Streikenden - ob sie gewinnen werden oder nicht - zeigen grossen Mut und verdienen unsere Solidarität.
Überregionales revolutionäres Bündnis: www.revmob.ch Weitere Beiträge... |
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Der Staat greift gewerkschaftliche Grundlagen an!
Ob im Kampf um einen neuen GAV oder gegen Produktionsverlagerungen:
Am 30.1. haben wir - verschiedene revolutionäre Kräfte - in den Städten Bern, Basel und Zürich ca. 500 Blick-Schlagzeilen mit folgendem Inhalt in öffentlichen Verkehrsmitteln befestigt: "Wieder Klassenkampf im Welschland! Privatisierung: Regierungsrat (NE) ruiniert Gesundheitssektor. Spital-Streik in Neuchâtel."