Streik in Neuchâteler Spital: Streiknews 1 (8.12.12)

Dieses Flugblatt in Solidarität mit dem Streik der Spitalbelegschaft von "La Providence" in Neuchâtel haben wir am an verschiedenen Tagen in der Woche 49/50 in Spitälern in Zürich verteilt: hier klicken

Stopp dem israelischen Massaker im Gazastreifen

Kein Land würde Bombenangriffe auf sein Territorium erlauben. So rechtfertigen die israelische Regierung und ihre Helfershelfer in Washington und Europa den Bombenterror gegen die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen. Niemand fragt aber danach, welches Land das durch die israelische Blockade hervorgerufene Elend der Menschen im Gazastreifen akzeptieren würde.

Gefliessentlich verschwiegen wird auch die Tatsache, dass die jüngste Eskalation durch die Ermordung des Armeechefs der Hamas, Ahmed Dschabari,  ausgelöst wurde. Dschabari war der Chefunterhändler der durch Ägypten lancierten Friedensverhandlungen zwischen Israel und der Hamas-Führung. Nur Stunden nach dem Erhalt eines Entwurfes des Abkommens wurde er durch eine israelische Hellfire-Rakete gezielt getötet. Mit dieser Sabotage der Verhandlungen provozierte Israel ganz bewusst die anschliessenden Raketenangriffe der Hamas.

In widerlichster Weise überbieten sich israelische Politiker in menschenverachtenden Aussagen. So will Innenminister Jishai den Gazastreifen „ins Mittelalter zurückbomben, seine ganze Infrastruktur zerstören, auch die Strassen und Wasserleitungen“.  Oder Glid Sharon, der Sohn von Ariel Sharon, dem Hauptverantwortlichen für das Massaker in Sabra und Schatila, wo 1982 über 1'000 Zivilisten, meist Frauen und Kinder niedergemetzelt wurden, meint: „Wir müssen in Gaza ganze Stadtviertel platt machen. Ganz Gaza platt machen. Die Amerikaner haben nach Hiroshima nicht aufgehört... Sie haben auch Nagasaki zerstört.“

Genau diese faschistoide Haltung setzt die israelische Armee mit den nun seit Tagen anhaltenden Bombardierungen der ohnehin unter elenden Bedingungen lebenden Bevölkerung des Gazastreifens in die Praxis um. Im Unterschied zum letzten Krieg gegen den Gazastreifen lässt Israel dieses Mal JournalistInnen in das umzingelte Gebiet einreisen. Mit gezielten Bombardierungen von Medienhäusern und Pressefahrzeugen soll aber offensichtlich jede Berichterstattung aus dem Gazastreifen unterdrückt werden.

Solidarität mit dem palästinensischen Volk

Fortschrittliche Menschen können den Islamisten der Hamas keinerlei Sympathie entgegenbringen und ihre reaktionäre und frauenverachtende Politik ist genauso zu verurteilen wie der Bombenterror gegen die israelische Zivilbevölkerung. Unsere Unterstützung und Sympathie gilt nicht den reaktionären Bärten, sondern dem Kampf des palästinensischen Volkes gegen den israelischen Blockade-, Siedlungs- und Bombenterror. Nur die bedingungslose Unterstützung dieses Kampfes durch die fortschrittlichen und kommunistischen Kräfte auf der ganzen Welt kann einen Beitrag dazu leisten, das in den letzten Jahren verloren gegangene Vertrauen des palästinensischen Volkes in den durch fortschrittliche und klassenkämpferische Kräfte geführten Befreiungskampf und die soziale Revolution wieder herzustellen.

Stopp den Bombardierungen und der Blockade des Gazastreifens
Sofortige Räumung aller seit 1967 besetzten Gebiete
Für die gemeinsame Befreiung der palästinensischen und israelischen ArbeiterInnenklasse
Für den Kommunismus


Revolutionärer Aufbau Schweiz 21.11.2012

Weg mit dem Krisenartikel! MEM-Kampagne (Sept. 2012)

Dieses Flugblatt auf deutsch (PDF) und französisch (PDF) haben wir an der Industrie-Demo zur GAV-Kampagne in der Metall-, Elektro- und Maschinenindustrie am 22. September 2012 verteilt:

Weiterlesen: Weg mit dem Krisenartikel! MEM-Kampagne (Sept. 2012)

Abtreibungsrecht ist Frauenrecht (März12)

Flugblatt zum Internationalen Frauenkampftag 2012, verteilt an der FrauenDemo vom 10. März: hier

Flugblatt zum Protest an der Uni (März 12)

Dieses Flugblatt (PDF) haben wir an der Kundgebung und Demo der Studierenden der Universität Zürich am 5. März 2012 gegen Studiengebührenerhöhrungen an Uni und Fachhochschulen verteilt.

Weiterlesen: Flugblatt zum Protest an der Uni (März 12)