Aufbau 97

97 titelNeu erhältlich: Aufbau nr. 97

Ausgewählte Artikel:

Für ein revolutionäres Klima: Rekordhitze oder Umweltkatastrophen, die ökologische Krise ist sichtbarer denn je. Darauf reagieren nicht nur Klimastreik- und andere ökologische Bewegungen, auch reformistische Parteien und Organisationen wollen mitmischen.

Isoliert und überwacht - Willkommen in der Schweiz: Seit dem 01.03.19 ist in der Schweiz das neue Asylgesetz in Kraft. Schweizweit sind Bundesasylzentren in Betrieb und neue Asylgesuche werden im beschleunigten Verfahren abgewickelt. Eine kritische Betrachtung.

Frauen*streik: Organisieren, statt reformieren: Die Kampagne zum Frauen*streik am 14.06. in der Schweiz ist in vollem Gange und bewegt viele. Wichtige Fragen werden gestellt und gesellschaftlichen Analysen gemacht. Jetzt heisst es, nicht bei Worten zu bleiben, sondern auch in der Praxis die entsprechenden Antworten zu entwickeln. 

«Das Kapital kennt keine andere Lösung als Gewalt»: Die kommunistische Theoretikerin und Agitatorin Rosa Luxemburg wurde vor 100 Jahren im Auftrag der SPD-Regierung ermordet, die Revolution niedergeschlagen. Ein Comic erinnert an sie, voller Sympathie, lehrreich und bewegend.

Die Revitalisierung der Monroe-Doktrin: Die USA haben in den vergangenen Monaten ihre Gangart gegen Venezuela verschärft. Sie versuchen die chavistische Regierung zu stürzen, um ihren Hinterhof wieder in den Griff zu bekommen. Ein Interview mit einem Genossen des Zentralamerika-Sekretariats.

«Der ambitionierteste Betreiber und Investor»: Die Flughafen Zürich AG betreibt nicht nur den Flughafen in Zürich, sondern beteiligt sich auch an anderen Flughäfen. Aufgrund der rücksichtslosen Investitionsstrategie gehört die Aktiengesellschaft zu den wichtigsten Flughafen-Betreibern der Welt – all dies mit freundlicher Unterstützung des Kantons Zürich.

Wo waren die Sponsoren, als Gay Pride noch ein Wagnis war? Zum 50. Mal jähren sich die langen Riots, die in der New Yorker Christopher Street ausbrachen und an die die Pride Jahr für Jahr erinnert. Wenig ist anmassender, als die Vereinnahmung der damaligen Militanten durch den heutigen Kommerz-Anlass.

#7000TransparenteFürRojava

#7000TransparenteFürRojava

Die Lage in Rojava ist weiter ernst und von einer Entspannung kann keine Rede sein. Die Türkei droht weiterhin mit Einmarsch und dem Errichten einer «Sicherheitszone» in Nordsyrien. Gleichzeitig bauen sie mit der «Operation Klaue» ihre Präsenz im Nordirak aus, intensivieren den Krieg in den Bergen und engen damit den Spielraum Rojavas ein.

Darum starten wir ab Samstag, 24. August eine neue Transpi-Aktion «7000 Transparente für Rojava» nach dem gleichen Prinzip wie die Aktion «7000 Transparente gegen Isolation» für die Hungerstreikenden in der Türkei im April dieses Jahres.

In Rojava werden trotz aller Schwierigkeiten weiterhin emanzipatorische Projekte aufgebaut. Mit jedem neuen Tag zeigt sich die immense Kraft der Bevölkerung mit ihrer Erfahrung, Organisierung und dem entsprechenden Selbstvertrauen. Unterstützen wir sie hier!

Zeigen wir, dass wir viele sind, die in internationaler Solidarität Schulter an Schulter mit Rojava stehen! Hängt eine Botschaft aus eurem Fenster, in der Schule und am Arbeitsplatz, an das Velo und Auto, an eine Brücke und zwischen Laternen… irgendwo, wo es im öffentlichen Raum sichtbar ist.

Vorschlag für Botschaften:

•    Rojava ist auch unser Kampf!
•    kein Krieg gegen Rojava!
•    Überall ist Widerstand – Überall ist Rojava!

Schickt ein Foto von euren Transparenten per Signal, Whatsapp, Telegram an +41 77 991 29 42 /  per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Twitter / Instagram mit den Hashtags #7000TransparenteFürRojava, #fight4rojava und #riseup4rojava

Am Samstag, 17. August und Sonntag, 18. August gibt es gemeinsame Basteltage. Kommt ab 14:00 Uhr im RAF (Kochareal) Flüelastrasse 54, 8047 Zürich vorbei.

Überall ist Widerstand – Überall ist Rojava!

Rojava Komitee Zürich, FIST, Beritan, Widerstandsvernetzung fight4rojava, MakeRojavaGreenAgain, Rojava Komitee Basel, Perspektiven bauen Bern.

Quelle: https://rojavaagenda.noblogs.org/post/2019/08/16/newsletter-nr-7-aufruf-zu-aktion-7000transparentefuerrojava/#more-1618

ZH: Aktion bei der Credit Suisse - Rojava verteidigen

Wir haben in der Nacht auf den 31. Juli einen kleinen Flächenbrand vor der Credit Suisse Filiale beim Stauffacher in Zürich ausgelöst.

Die Revolution in Rojava wird mehr denn je attackiert momentan. Mitte Juni setzten IS-Schergen mit zum Teil auch türkischen Soldaten zahlreiche landwirtschaftliche Felder in Brand, um der Bevölkerung ihre Lebensgrundlage zu entziehen. In Tirbespi etwa wurden 10’000 ha Weizenfelder zerstört, was rund 50’000 t Mehl hätte geben können.

Mit einer symbolischen Aktion haben wir deshalb bei der Credit Suisse beim Stauffacher in Zürich dasselbe getan. Die Credit Suisse ist mit Kapital aktiv im Krieg gegen Rojava beteiligt. Sie hält etwa Beteiligungen an Lockheed Martin, dem grössten Waffenhändler der Welt. Dieser liefert der türkischen Armee u.a. die Kampfjets, welche für Luftangriffe auf autonome kurdische Gebiete benutzt werden. Auch bei anderen Belieferern der türkischen Armee, wie Boeing oder Raytheon, hat die Credit Suisse ihr Geld angelegt. Die Profiteure des barbarischen Krieges sind benennbar und angreifbar, gerade auch im ruhigen Hinterland.

Es gilt die Revolution zu verteidigen.

Am 19. Juli 2012 wurde in Rojava der Grundstein gelegt. Die Türkei versuchte seither mit allen Mitteln den Aufbau einer solidarischen, ökologischen und von Frauen angeführten Gesellschaft zu verhindern. Erdogan führt einen Krieg gegen die Bevölkerung und versucht ihnen die Lebensgrundlage zu entziehen.

Jüngstes Beispiel ist die Öffnung eines Staudamms. So wurden über 2000 ha Feldfläche zerstört im Norden Syriens. Auch militärisch bereitet die türkische Regierung den Krieg vor. Die Kontrolle über die zahlreichen IS-Gefangenen in den autonomen Gebieten würde bei einem Angriff wohl verloren gehen; was ganz im Sinne Erdogans wäre.

Der Aufruf für den Tag X steht. Wenn die Türkei einmarschiert gilt es auf die Strassen zu gehen, die Verantwortlichen und Profiteure des Krieges zu benennen und zu zeigen, dass sie angreifbar sind.

Kein ruhiges Hinterland den Kriegsprofiteuren!

Die Revolution in Rojava verteidigen!

Quelle:https://barrikade.info/article/2492

Communiqué des revolutionären Frauenstreikkollektivs Zürich

Wir sind heute in Zürich mit über hundert tausend Frauen und verschiedensten Aktionen auf die Strasse gegangen. Der kämpferische Frauen*streiktag zeigt, dass wir Frauen* die herrschenden Zustände nicht länger tragen. Wir stellen uns der patriarchalen Ordnung, dem Sexismus, der Ausbeutung und dem Krieg entgegen. Die kapitalistische Wirtschaft funktioniert ohne die von uns Frauen* geleistete Arbeit, die abgewertet oder unsichtbar gemacht wird, nicht. Mit diesem Bewusstsein organisierten sich verschiede Gruppen und Einzelfrauen* für einen antikapitalistischen, internationalistischen, kollektiven und organisierten Frauen*streiktag.

Der Morgen begann mit verschiedenen dezentralen Aktionen, so wurden beispielsweise am Kanzleiareal und dem Helvetiaplatz Transparente gehängt. Auch an einigen Spitälern wurden Transparente angebracht. Diese machten auf den zunehmenden Spardruck und die daraus resultierenden, miserablen Arbeitsbedingungen und dem Pflegenotstand aufmerksam.

Am Mittag startete unsere erste Mobilisierung des Tages. Zusammen mit dem Hochschulkollektiv und vielen interessierten Frauen* besammelten wir uns auf der Polyterrasse und zogen runter ans Central. Dort nahmen wir uns bunt und kämpferisch den Platz, der uns zusteht. Unsere Blockade legte die Stadt für mehr als eine Stunde lahm, denn es ist klar: „Wenn Frau* will, steht alles still!“. Es gab ein Mittagsbuffet aus Migroswägelis, Streikende führten Theater auf, malten noch die letzten Transparente für die Demo am Abend, liessen ein paar Spuren zurück und das alles wurde von einem Konzert mit tollen Musikerinnen* bespielt.

Danach zogen wir als kämpferische und laute Demo mit über 2‘000 Frauen* gemeinsam Richtung Kreis 4. Wir wählten unsere Route selbstbestimmt und gingen auch über die gentrifizierte, kapitalisierte Europaallee. Über die Langstrasse liefen wir zum BGZ Gefängnis wo wir an einer Aktion von Genossinnen* teilnahmen. Mit einer riesigen Menschenkette und einem ebenso langen Transparent um das Gefängnis ziegten wir unsere Solidarität mit den Frauen* in Gefängnissen. Diese Aktion steht im Zeichen der erneuten Verfolgung von Nekane. Nekane ist eine von uns!

Vom Helvetiaplatz aus gab es eine kleine Demo in Solidarität mit den kämpfenden Frauen* in Rojava und ganz Kurdistan. Zeitgleich übten wir direkte Solidarität mit den Arbeiter*innen im Detailhandel und bescherten im Migros Wengihof der Belegschaft eine kleine Streikpause. Mit Transparenten und Flugblättern machten wir auf die Arbeitsbedingungen in einem typischen Frauensektor aufmerksam.

Nach diesen Aktionen haben wir uns mit dem Zürcher Frauen*streikkollektiv und dem Gastro-Block zusammengeschlossen um gemeinsam, kämpferisch und laut an die Besammlung am Limmatquai zu ziehen. Auf dem Weg haben wir am HB Candrian Catering eine lautstarken Besuch abgestattet. Denn dieser Gastroriese besitzt das Monopol der Restaurants im HB und ist bekannt für seine miserablen Arbeitsbedingungen. Mit einem fliegenden Transparent und Klebern haben wir diese Machenschaften demaskiert.

Noch immer voller Tatendrang besammelten wir uns dann zur grossen Streikdemo. Die Stimmung war überwältigend. Es gab verschiedene Aktionen, zum Beispiel zur Situation im Gesundheitsbereich oder der unbezahlt geleisteten Reproduktionsarbeit. Es wurden laut Parolen gerufen.

Dieser Tag zeigt, wie stark wir Frauen* sind! Das reiht sich ein in Erfahrungen, die wir auch jedes Jahr am 25. November, dem 8. März und dem 1. Mai machen, wenn wir uns kollektiv organisieren und unseren Widerstand auf die Strasse tragen. Wir tun dies mit einer Perspektive für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg. Für eine Gesellschaft, in der Geschlechtergerechtigkeit herrscht. Nach dem Streik ist vor dem Streik! Heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage! Gemeinsam bauen wir Widerstand von unten!

Revolutionäres Frauenstreikkollektiv Zürich

Frauen*Streiktag Aktionen und Updates Zürich

(Vorläufiges) Programm Zürich:

12:00: Polyterasse: Rundgang & Zmittag
14:30: BGZ: Kundgebung
15:00: Kanzlei (Spielbaracke): Aktionen zu Verkäuferinnen und Rojava
15:45: Kanzlei: Gemeinsam zur Demo!
17:00: Central: Demo

09:14: Wenn Frau* will, steht alles still. In Basel hat der Frauen*Streik kämpferisch mit Blockaden begonnen. Infos auf Twitter: https://twitter.com/FrauenstreikBS

spale6

10:12: Kanzlei ist geschmückt

signal attachment 2019 06 14 101117 002

signal attachment 2019 06 14 101117 001

Klassenposition

11:30: An verschiedenen Spitälern wurden Transpis gehängt. Communiqué

Spital IUnispital

Triemli

12:30: Frauenblockade am Central

Widerstand von unten bauen heisst auch sich den Raum zu nehmen wann und wie wir wollen! Deshalb besetzen wir jetzt mit vielen Frauen* gemeinsam das Central. Wir schicken kämpferische und solidarische Grüsse an alle Frauen* die heute ihre bezahlte und unbezahlte Arbeit bestreiken. Unser Streik gilt dem Patriarchat! Wir kämpfen gemeinsam mit Frauen* weltweit für eine feministische und solidarische Perspektive! Komm jetzt zum Central und später an die Demo!

#widerstandvonuntenbauen #revolutionäresfrauenstreikkollektiv #frauenstreik2019 @frauenstreik.zuerich

revolutionäresfrauenstreikkollektiv.ch

signal attachment 2019 06 14 123622

Barrikade Aufbau

Bar Aufbau

Bari Aufbau2

Barrikade Central4

Barrikade Central 3

signal attachment 2019 06 14 135256

033 Transpi wenn frau will steht alles still

14:00: Wir haben uns den Raum genommen und füllten ihn. Die Stimmung ist super. Beteiligt euch an den folgenden Aktionen. Nächster Treffpunkt: 14:30 BGZ, danach 15:00 Spielbaracke Kanzlei.

14:10: Demo vom Central durch die Stadt

Demo Zental1

14:50: Der Kampf für die Befreiung der Frau als Klasse führen! Demo vom Central über die Lagerstrasse zum BGZ! Jetzt gehts weiter mit den Aktionen am Nachmittag. Solidarisieren wir uns mit den Kämpfen in Rojava und besuchen wir die Verkäuferinnen, die heute nicht streiken können. Widerstand von unten bauen!

Demo Transpi

15:36: Internationale Solidarität mit Rojava! Flugi

Rojava1

Rauch

Rauch2

15:45: Aktion in der Migros: Besuch bei Verkäuferinnen, die heute nicht streiken konnten. Sie sind eingeladen auf ein Streikbier am Abend

Migros1

 

Migros2

16:00: Es geht weiter mit der Demo zur Demo: Startpunkt Helvetiaplatz

16:45: Aktion im HB: Fliegendes Transpi vor den Büros von Candrian Catering:

Candrian Catering hat 50 Restaurants, viele davon im HB, hier hat das Unternehmen Monopolstellung. Löhne, Arbeitszeiten und Stress sind in der Gastronomie meist kaum zumutbar. Bei Candrian Catering genügt das den Ausbeutern aber nicht. Es hat sich da- rauf spezialisiert, schlecht qualifizierte Arbeitskräfte einzustellen, die so sehr auf Arbeit angewiesen sind, dass sie erpressbar sind.

Sehr viele Angestellte sind im Stundenlohn bezahlt, arbeiten superflexibel auf Abruf und müssen kommen, wenn sie gerufen werden und wieder frühzeitig nach Hause, wenn der Laden nicht mehr läuft. Hinzu kommen Misstrauen gegenüber dem Personal, Kontrollen und Drohungen.

Organisiert kämpfen, damit es nicht so bleibt, wie es ist!

Gemeinsamer Widerstand verändert die Arbeit, verändert das Leben, macht uns stark!

Candrian33

Candrian321

18:00: Aktion auf dem Paradeplatz: Gesundheit ist keine Ware: Flugblatt dazu

Theater

18:10: Demo läuft mit Aktionen und Stadtverschönerungen

62655002 666347327143755 8410688435458670592 o

19:00: Mindestens 70'000 Menschen an der Demo in Zürich!

Demo21

Rauch

Theater Aufbau

Aufbau

Brennen

HB

Migros

Aufbau Vertrieb

vertrieb1

An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

rjz rh

Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

Rowe

Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.