Böller auf den Griechischen Botschaftssitz in Bern

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In der 59 Nacht von Dimitris Koufontinas Hungerstreik besuchten wir die Botschafterin Zuhause und weckten sie mit mehreren Böllerwürfen. D.Koufontinas führt seinen Kampf bis zum Ende konsequent und entschlossen.
Wenn Dimitris Koufontinas stirbt, hat der Griechische Staat ihn umgebracht. Sein möglicher Tod ist ein Aufruf für alle zu kämpfen!

Aktion gegen die HSBC-Bank zum 2ten Aktionstag

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gestern nacht (5.3.21) haben wir am sitz der hsbc-bank in zurich (gartenstrasse) einen böller zur detonation gebracht. wir solidarisieren uns mit dem kampf des politischen gefangenen und revolutionärs dimitriskoufontinas in griechenland, der seit mehr als 56 tagen im hungerstreik ist, seit mehr als 11 tagen im durststreik. sofortige erfüllung seiner forderungen!

warum hsbc? hsbc ist die grösste britische bank. und die präsenz grossbritanniens in griechenland nach dem griechischen bürgerkrieg gehörte zu einem der wesentlichen antiimperialistischen angriffsziele der kämpfenden organisation 17. november, der dimitris angehörte. grossbritannien - an der seite der usa und der nato - bemühte sich darum, griechenland in dieser zeit zu einer bastion des imperialismus am balkan zu machen. inklusive unterstützung für die militärjunta in den 0er-jahren, die mordete und folterte, bis der druck von der strasse - wie er aufstand der studierenden am 17. november 1973 - sie hinwegfegte. die britische regierung war und ist (genauso wie jene der usa) führend bei der verfolgung des 17. november dabei, mit ihren geheimdiensten und anderen instrumenten der konterrevolution. das zeigt sich bis heute, wenn us-diplomaten verlauten lassen, die griechische regierung solle keinen millimeter gegenüber dimitris zurückweichen. darum hsbc, kein ruhiges hinterland dem imperialismus.

warum hsbc? hsbc ist eine jener banken, bei der die griechische bourgeoisie ihr geld sicher im ausland versteckt. das zeigte sich 2010 auf dem höhepunkt der sogenannten ’euro-krise’. während in griechenland weite teile der bevölkerung verarmten - mangelernährung, fehlende medizinische versorgung, psychischer druck - und die troika (europäische union, europäische zentralbank, internationaler währungsfond, mit deutschland an der spitze) alles dafür taten, die krise mittels angriff auf die klasse abzuwickeln und deren situation weiter zu verschlechtern, hatten die bonzen des landes ihr geld im ausland versteckt. die sogenannte ’lagarde-liste’ legte das offen, rund 2000 namen von reichen menschen aus griechenland, die ihr geld auf geheimen konten bei der hsbc-filiale in genf deponiert hatten. verelendung für das volk, während die bourgeoisie den eigenen arsch zu retten versucht in der verschärfung des klassenkampfs. und nebenbei: die ehefrau - mareva grabowski-mitsotakis -
des jetzigen premierministers griechenlands mitsotakis, der selber spross einer der grossen griechischen dynastien ist und die rachsucht der griechischen bourgeoisie gegen dimitris personifiziert, war natürlich mit dabei auf der liste, welche die ’paradise papers’ publizierten. darum hsbc, kein ruhiges hinterland dem kapital.

wir solidarisieren uns mit diesem angriff mit dem aufrechten revolutionär dimitris koufontinas, dessen geschichte und bedeutung wir in diesen zeilen nur unzureichend würdigen können - es bedarf mehr worte und vor allem mehr taten, um dies angemessen zu tun. er repräsentiert einen teil der geschichte des bewaffneten kampfs, wesentlicher bestandteil jedes revolutionären prozesses. einen teil der geschichte, der politisch wie praktisch von einer enormen qualität ist: wer über mehr als zwei jahrzehnte sich so dem zugriff der konterrevolution entziehen kann, wer direkte aktionen mit solcher präzision und aus einem solchen bewusstsein
für die gesellschaftlichen verhältnisse heraus umsetzen kann, verdient den allerhöchsten respekt aller revolutionärInnen. die geschichte des 17.november, die geschichte von dimitris zeigt, was möglich ist, zeigt, wieviel brillianz, tatendrang und potential in der klasse schlummert, zeigt, dass veränderung nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist. bis zum allerletzten geht dimitris einen selbstbestimmten aufrechten weg, in vollem und konsequentem bewusstsein für die notwendigkeit und möglichkeit des bruchs mit dem bestehenden. ihre ordnung ist auf sand gebaut - kraft und erfolg für dimitris!!!

für eine revolutionäre perspektive!

 

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for dimitris: attack against hsbc!

last night (5.3.21) we detonated a firecracker at the headquarters of hsbc-bank in zurich (gartenstrasse). we are in solidarity with the struggle of the political prisoner and revolutionary dimitris koufontinas in greece, who has been on hunger strike for more than 56 days, thirst strike for more than 11 days. immediate fulfillment of his demands!

why hsbc? hsbc is the biggest british bank. and britain’s presence in greece after the greek civil war was one of the main anti-imperialist targets of the fighting organization 17 november, of which dimitris was a member. britain - alongside the usa and nato - strove to make greece a bastion of imperialism in the balkans during this period. including support for the military junta of the 1970s, which murdered and tortured until pressure from the streets - such as the student uprising of november 17, 1973 - swept it away. the british government was and is (as is that of the usa) a leader in the persecution of november 17, with its intelligence agencies. november, with its secret services and other instruments of counterrevolution. this is evident to this day, when u.s. diplomats say that the greek government should not back down one millimeter from dimitris. that is why hsbc, not a quiet backwater to imperialism. why hsbc? hsbc is one of those banks where the greek bourgeoisie hides its money safely abroad. this became evident in 2010 at the height of the so-called ’euro crisis’. while large parts of the population in greece were impoverished - malnutrition, lack of medical care, psychological pressure - and the troika (european union, european central bank, international monetary fund, with germany at the helm) was doing everything it could to wind up the crisis by attacking the class and further worsening its situation, the country’s bigwigs had hidden their money abroad. the so-called ’lagarde list’ revealed this, around 2000 names of rich people from greece who had deposited their money in secret accounts at the hsbc branch in geneva. pauperization for the people, while
the bourgeoisie tried to save its own ass in the intensification of the class struggle. and by the way: the wife - mareva grabowski-mitsotakis - of the current prime minister of greece mitsotakis, who is himself a scion of one of the great greek dynasties and personifies the vindictiveness of the greek bourgeoisie against dimitris, was of course on the list published by the ’paradise papers’. therefore hsbc, no quiet hinterland for capital.

with this attack we show our solidarity with the upright revolutionary dimitris koufontinas, whose history and importance we can only pay insufficient tribute to in these lines - more words and above all more deeds are needed to do this adequately. he represents a part of the history of the armed struggle, an essential part of any revolutionary process. a part of history that is of an enormous quality, both politically and practically: whoever can evade the grip of counterrevolution for more than two decades in this way, whoever can carry out direct actions with such precision and out of such awareness of social conditions, deserves the highest respect of all revolutionaries. the story of november 17th, the story of dimitris shows what is possible, shows how much brilliance, drive and potential lies dormant in the class, shows that change is not only necessary but also possible. to the very last, dimitris walks a self-determined upright path, in full and consistent awareness of
the necessity and possibility of breaking with the existing. their order is built on sand - strength and success for dimitris!!!!

for a revolutionary perspective!

ZH: Solidarität aus Zürich für D. Koufontinas!

(kopiert von barrikade.info)

Wir sind heute Abend 25.2. beim griechischen Konsulat in Zürich-Seefeld zusammengekommen, um unsere Solidarität mit dem kämpfenden Gefangenen Dimitris Koufontinas auszudrücken.

gr

Seit mehr als 45 Tagen im Hungerstreik, seit drei Tagen im Durststreik, kämpft er gegen die Verschlechterung seiner Haftbedingungen. Der Angriff gegen ihn entspringt der Rachsucht der griechischen Bourgeoisie, denn Dimitris ist Militanter des 17. November, eine kämpfende Organisation, die die Herrschenden in Griechenland das Fürchten lehrte. Wir stehen Schulter an Schulter mit Dimitris und all jenen, die in den vergangenen Tagen und Wochen seine Forderungen unterstützt und bekräftigt haben, egal wo, egal wie. Kraft und Erfolg für Dimitris Koufontinas! Für die sofortige Erfüllung seiner Forderungen!
#antireport #koufontinas_hungerstrike

gr2

Solidarity from Zurich for D. Koufontinas! Tonight 25.2
we gathered at the Greek Consulate in Zurich-Seefeld to express our solidarity with the struggles of prisoner Dimitris Koufontinas. With over 45 days on hunger skrike, and with his 3rd day on thirst strike today, he has been fighting against the deterioration of his prison conditions. The attack against him stems from the vindictiveness of the Greek bourgeoisie, because Dimitris is a militant of November 17, fighting organization that struck fear into the rulers in Greece. We stand shoulder to shoulder with Dimitris and all those who have supported and affirmed his demands in the past days and weeks, no matter where, no matter how. Strength and success for Dimitris Koufontinas! For the immediate fulfillment of his demands!
#antireport #koufontinas_hungerstrike

gr3

Αλληλεγγύη απο τη Ζυριχη για τον Δ. Κουφοντίνα!
Αποψε, 25.02.2021
βρεθήκαμε στο ελληνικό προξενείο της Ζυρίχης για να εκφράσουμε την αλληλεγγύη μας στο φυλακισμένο Δημήτρη Κουφοντίνα. Για περισσότερες απο 45 ημέρες απεργίας πείνας και 3 ημέρες απεργίας δίψας, αγωνίζεται ενάντια στην επιδείνωση των συνθηκών κράτησης του. Η επίθεση εναντίον του προέρχεται απο την εκδικητικότητα της ελληνικής μπουρζουαζίας, επειδή ο Δημήτρης είναι μαχητής της 17 Νοέμβρη, μιας μαχητικής οργάνωσης που πανικόβαλε τους ηγεμόνες στην Ελλαδα. Στεκόμαστε στο πλάι του Δημήτρη καθώς και σε όλους εκείνους που έχουν υποστηρίξει το αίτημά του τις τελευταίες μερες και εβδομάδες, ανεξάρτητα από το που και ανεξάρτητα από το πως. Δύναμη και νίκη για τον Δημήτρη Κουφοντίνα! Άμεση εκπλήρωση των αιτημάτων του τώρα!

ZH: Internationalistische Siegesfeier für die Gerila

(Zugeschickt bekommen...)

🟢🟡🔴INTERNATIONALISTISCHE SIEGESFEIER IN ZÜRICH FÜR DIE GERILA 🟢🟡🔴

Nach vier verlustreichen Tagen musste die faschistische Türkei ihre Invasion im südkurdischen Gare letzten Sonntag abbrechen. Die Guerilla hat eines ihrer strategischen Zentren in den Bergen erfolgreich verteidigt.

Es gab Reden, Tee und eine kleine Überraschung...

Kobane - Shengal - Gare: Die Schlacht ist gewonnen, der Krieg geht weiter -
Türkische Armee raus aus Kurdistan!

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ZH: Angriff gegen das griechische Konsulat in Zürich

(kopiert von barrikade.info)

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Wir haben am Abend des 14. Februar 21 das griechische Konsulat im Zürcher Seefeld mit Farbe beschmiert. Wir solidarisieren uns damit mit dem Hungerstreik des Genossen Dimitris Koufontinas. Dimitris war Militanter des 17. November und sitzt seit 2002 im Knast, nachdem die illegal agierende Organisation aufflog. Er streikt, um zu widerstehen.

gr1

Die Geschichte Dimitris’ ist lang und beginnt mit dem studentischen Aufstand in Griechenland am 17. November 1973, als Studierende beim Polytechnikum zusammenkamen und dort von der damals herrschenden Militärdiktatur angegriffen wurden. Dieser Aufstand, diese Strassenschlachten stehen am Beginn der politischen Biographie von Dimitris.

Im allgemeinen Aufbruch der damaligen Jahre bewegten und formierten sich verschiedene Kräfte. Inspiration suchend in der Tradition der PartisanInnen, die nur wenige Jahrzehnte davor den deutschen Faschismus in Griechenland das Fürchten gelehrt hatten, gehörte die Organisation des 17. November zu einer jener Kräfte, die sich damals im Kampf gegen die inländische Bourgeoisie und die im Land vertretenen imperialistischen Mächte konstituierte. Die Interventionen des 17. November richteten sich entsprechend dieser zwei hauptsächlichen Stossrichtungen - Angriffe gegen griechische Grossindustrielle, Reederei-Familien und ihren Staat reihten sich an jene gegen die Präsenz der NATO, USA und Grossbritanniens.

2002 endete diese Episode des Kampfes nach einer fehlgeschlagenen direkten Aktion, die zur Aufdeckung der illegalen Infrastruktur und der Verhaftung von Mitgliedern des 17. Novembers führte. Im Vorfeld hatten Geheimdienste aus den USA und Grossbritannien die griechischen Behörden bei ihrer Fahndung nach den GenossInnen des 17. November entscheidend unterstützt - dergestalt stark war der Eindruck, welcher ihre Aktionen bei den Herrschenden hinterliessen. Dimitris wurde in dieser ersten Repressionswelle nicht geschnappt, doch stellte er sich später den Häschern der Justiz, um die Geschichte des 17. November politisch vor den medialen Angriffen der Konterrevolution zu verteidigen.

Seit 2002 sitzt Dimitris im Knast. Sein Urteil lautet auf mehrfach lebenslang. Er ist ein wichtiger Bezugspunkt der antagonistischen Bewegung in Griechenland, da die Geschichte der Organisation, die er repräsentiert, eine des ungebrochenen und kühnen Widerstands gegen die herrschenden kapitalistischen Verhältnisse ist. Er symbolisiert das und tritt den Schergen des Staats mit erhobenem, stolzen Haupt entgegen.

Auslöser für den Hungerstreik ist die Anweisung der herrschenden Nea Dimokratia unter Mitsotakis - die sich allgemein damit einen Namen macht, hart gegen die revolutionäre Linke im Land vorzugehen -, Dimitris in einen Knast mit harten Isolationsbedingungen zu verlegen. Es ist ein Angriff, der auf ihn und all jene zugeschnitten ist, die sich der Beugung widersetzen. Darum ist er in den Hungerstreik getreten, um mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln in aller Klarheit und mit aller Schärfe diesem Angriff zu widerstehen.

Die Kräfteverhältnisse sind nicht so, dass der Kampf zur Unterstützung Dimitris’ einfach wäre. Er selber ist nach mehr als einem Monat Hungerstreik geschwächt und die Regierung kündigt an, ihn notfalls durch Zwang zu ernähren - der vollständige Zugriff des Staates auf den Bereich der letzten Autonomie eines inhaftierten, aber freien Menschens. Doch Dimitris’ Kampf strahlt aus - in den griechischen Knästen unterstützen inhaftierte anarchistische GenossInnen seine Forderung, aus türkischen Knästen kommen solidarische Botschaften von jenen Gefangenen der türkisch-kurdisch revolutionären Linken, die sich teilweise selber im Hungerstreik gegen den AKP-MHP-Faschismus befinden, auf den Strassen von Athen über Berlin bis Haifa tauchen Solidaritätsnachrichten auf und werden direkte Aktionen umgesetzt, um auszudrücken: Dimitris ist nicht alleine, wir stehen an seiner Seite, unterstützen seine Forderungen und wertschätzen das Signal seines, ihres, unseres Kampfes.

Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Solidarität mit Dimitris Koufontinas & allen anderen inhaftierten RevolutionärInnen weltweit!

Aufbau Vertrieb

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RJZ & Rote Hilfe

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Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

Rowe

Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.