ZH: Gegen Entlassungen. Wir zahlen eure Krise nicht

Tally WeijlFirmen enteignen statt Menschen entlassen!

Die Wirtschaftskrise zieht an. Die Reichen bringen ihre Schäfchen ins Trockene und dies – wie üblich – auf dem Rücken der Arbeitenden: Etliche Firmen, wie zum Beispiel Tally Weijl,  haben Entlassungen angekündigt, viele werden noch folgen.

Betriebe enteignen! Kapitalismus überwinden! Für den Kommunismus!

Heraus zum 14. Juni!

ZH: Rickli stellt Profit über Menschen

In der Nacht auf Freitag, 12.6., haben wir die Gesundheitsdirektion besucht und unsere Botschaft hinterlassen. Ebenfalls haben wir ihnen die Schlösser verklebt. Die Spar- und Privatisierungspolitik, die die Gesundheitsdirektion unter der Führung seiner Direktorin Nathalie Rickli (SVP) verfolgt, stellt Profit über Menschenleben und bedeutet auch speziell ein Angriff auf proletarische Frauen. Unsere Aktion ist Ausdruck unseres frauenkämpferischen Widerstands und Auftakt zum diesjährigen Frauen*streik, dem 14. Juni.

Die aktuelle Corona-Krise zeigt, dass die Sparpolitik im Gesundheitswesen den Tod von Menschen in Kauf nimmt. Seit Jahren wird von seiten des Kapitals und seinen Vertretern in der Regierung eine Privatisierungspolitik vorangetrieben. Öffentliche Einrichtungen werden verkauft und das Gesundheitswesen wird zu einer lukrativen Investitionsmöglichkeit umgebaut. Das Schönrednerei der Effizienzsteigerung durch Wettbewerb, wie das z.B. durch die Fallkostenpauschale erreicht werden will, kann nicht verdecken, was eigentlich geschieht: Wenn mit der Gesundheit von Menschen Profit gemacht werden will, geht das nur, wenn Arbeitsbedingungen verschärft oder Leistungen abgebaut werden. Die Corona-Krise zeigt, welche Widersprüche die Marktgläubigkeit im Gesundheitswesen produziert. Arbeit der PflegerInnen wird trotz miesem Lohn immer mehr verdichtet und immer stressiger. Immer wieder wird angeprangert, dass unter den herrschenden Arbeitsverhältnissen keine gute Pflege geleistet werden kann. Es überrascht nicht, dass ein kaputt gespartes Gesundheitswesen nicht fähig ist, auf eine Pandemie zu reagieren. Deshalb wurde als Erstes der Notstand im Spital ausgerufen, was die Aufhebung der Arbeitsrechte beispielsweise bezüglich der Arbeitszeiten und Ruhepausen bedeutete. Wie immer sind es die Pflegenden, mehrheitlich Frauen, auf die die Konsequenzen des Abbaus abgewälzt werden. Unsere Aktion ist ein Zeichen der Solidarität mit dem Pflegepersonal!

Trotz dieser Missstände fährt Rickli den Kurs ihrer Partei und Bonzenfreunde weiter. Im Kampfblatt der Bürgerlichen, der NZZ, liess sie verlauten: „Die Wirtschaftlichkeit bleibt ein wichtiger Faktor.“ Und „Unsere Spitallandschaft ist im Normalfall auf Wettbewerb ausgerichtet. Das ist gut so und soll so bleiben.“ Dass dieser Wettbewerb zu einer fatalen Knappheit in Schutzmaterial führte, wird nicht anerkannt. Für Rickli &co. gilt weiter der Grundsatz, dass der Kanton private Anbieter auf dem Markt nicht konkurrenzieren dürfe, auch wenn sich gezeigt hat, dass über den Markt die Versorgung nicht gewährleisten ist. Entgegen ihrer Darstellung berichteten Angestellte aus den Pflegezentren, dass Schutzmaterial und Schulungen fehlten. Der Tod von alten Menschen wurde einfach in Kauf genommen. 60% der Corona-Toten im Kanton Zürich starben in Pflegezentren. Besonders die Zentren Gehrenholz und Riesbach waren schwer getroffen. Den Indizien nach ist diese hohe Sterberate darauf zurückzuführen, dass in diesen Pflegezentren bereits Infizierte aufgenommen wurden. Beim Gehrenholz handelte es sich um eine vom Kanton speziell dafür eingerichtete Station. Epidemiologisch ist es sinnvoll eine Kohortensammlung zu machen, dass dies aber in einem Pflegezentrum sein muss, just neben Menschen der Hochrisikogruppe, ist mehr als fahrlässig. Da nützt eine soziale Abriegelung der Heimbewohnerinnen auch nicht mehr viel. Der Verdacht liegt nahe, dass die Gesundheitsdirektion unter der Führung von Rickli diese Tode in Kauf nahm. Ein Pflegeheim war für sie wohl eine billige Lösung, die sich mangels einer starken Interessensvertretung alter Menschen auch durchsetzten liess. Wer nicht arbeitet und Profit generiert, ist im Kapitalismus Kostenfaktor.Dem stellen wir uns mit einer revolutionären Perspektive entgegen. Für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege! Für ein gutes Gesundheitswesen für Alle! Für eine Gesellschaft, in der die Care-Arbeit nicht der Profitmacherei zuzudienen hat! Für eine Gesellschaft, die die Sorge für und um den Menschen ins Zentrum stellt!

Heraus zum 14. Juni!

Für den Frauenkampf! Für den Kommunismus!

Quelle: https://barrikade.info/article/3598

ZH: Feuer beim US-Konsulat

In Solidarität mit dem massenhaften Aufstand in den USA haben wir heute Nacht einige Container vor dem hiesigen US-Konsulat angezündet. Auf dass sich die Flammen des Klassenkampfes weiter auf der ganzen Welt ausbreiten!

Alle zusammen gegen Bullen, Rassismus und Kapitalismus!
Hoch lebe der Befreiungskampf der Unterdrückten!
Hoch lebe die internationale Solidarität!

Zürich: Fire at US-Consulate

In solidarity with the people’s uprising in the US, tonight we set on fire some containers adjacent to the local US consulate. May the flames of classwar further spread across the world!

United against cops, racism and capitalism!
Long live the struggle for people’s liberation!
Long live international solidarity!

Quelle: https://barrikade.info/article/3580

Winti: Angriff auf RUAG AG

Diesen 1. Mai, dem internationalen Kampftag der Arbeiter*innenklasse, haben wir, als Zeichen des Widerstandes, einen Standort der RUAG AG in Winterthur mit Farbbeuteln angegriffen.

Das Rüstungsunternehmen RUAG AG ist der grösste Militärs- und Kriegsmaterial Exporteur der Schweiz, dessen Aktien zu hundert Prozent dem Schweizer Staat gehören. Die finanziellen Interessen, die im kapitalistischen System auch den Staat lenken, enttarnen die Schein-Neutralität der Schweiz.

Viel mehr noch werden durch die weltweiten Waffenexporte, globale Konflikte unterstützt und befeuert. Allein durch die Munition der Kleinwaffen, welche die RUAG europaweit am meisten produziert, sterben jährlich mehrere hunderttausende Menschen.
So werden Technologien von RUAG auch im faschistischen Angriffskrieg der Türkei gegen Rojava eingesetzt (unter anderem in der Zusammenarbeit mit TAI in der Kampfdrohnen-Entwicklung). Wir unterstützen hiermit die Kampagne #riseup4rojava

Während dieses Treiben viele Menschenleben kostet, steht am anderen Ende ein Umsatz von jährlich 1,9 Mrd. Franken.
Die RUAG AG stellt jedoch nur ein Beispiel für die Funktionsweise des Systems dar. Die Ursache für Ausbeutung, Krieg und Krise ist der Kapitalismus.
Dieses System gilt es, in seiner Gesamtheit zu überwinden, und genau dafür kämpfen wir am 1. Mai und an jedem anderen Tag.

Organisieren wir den Widerstand,
erkämpfen wir eine revolutionäre Perspektive!

Quelle mit Video: https://barrikade.info/article/3481

ZH: Spray beim chilenischen Honorar-Konsulat

(03.05. 2020) Wir haben gestern Nacht in Wädenswil (ZH) das chilenische Honorar-Konsulat verschönert!

Diese Aktion ist eine Antwort auf das brutale Regime von Pinera. Die chilenische Regierung nutzt die Corona-Krise zu ihren Gunsten, indem sie hunderte DemonstrantInnen, die seit letztem Oktober gegen das Regime auf die Strasse gehen, ins Gefängnis steckt und jegliche Demonstrationen sowie Proteste verbieten - gleichzeitig will die Regierung aber alle Läden wieder öffnen, die Message ist klar: Konsum ja, Widerstand nein. Wir solidarisieren uns mit den Menschen in Chile, die sich tagtäglich gegen dieses kapitalistische System zur Wehr setzen.

El pueblo / la puebla unido, jamas sera vencido!

arton3474

Quelle: https://barrikade.info/article/3474

Aufbau Vertrieb

vertrieb1

An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

rjz rh

Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

Rowe

Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.