(kopiert von barrikade.info)

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In der Nacht auf den 6.November haben wir an der Binzstrasse 18 in Zürich den Briefkasten der hiesigen Defence-Abteilung der Thales Gruppe, dem 8. grössten Rüstungskonzern der Welt, gesprengt.

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In the night of November 6th we blew up the mailbox of the local Defence Department of the Thales Group, the 8th largest armaments company in the world, at Binzstrasse 18 in Zurich.
(english translation below)

Mit unserer Aktion reihen wir uns in die vielfältigen Aktivitäten rund um die internationalistische Aktionswoche gegen den türkischen Faschismus und seine europäischen SponsorInnen ein.

Thales, und mit ihr der französische Staat als Hauptaktionär, spielt für die Modernisierungsbestrebungen der türkischen Rüstungsindustrie eine zentrale Rolle. Seit über 25 Jahren strategisch in der Türkei investiert, trägt Thales entscheidend zu diversen Projekten bei, die die türkische Armee in ihren zahlreichen Angriffskriegen unterstützen sollen. Dafür arbeitet Thales eng mit den grössten türkischen Rüstungsunternehmen zusammen, etwa mit Aselsan in der Entwicklung und Produktion von Raketenwerfer-Systemen und Infanterie-Helmkameras oder mit TAI für das Satelliten-System Göktürk. Beide Unternehmen sind symbiotisch eng mit der Bande um Diktator Erdogan verbunden.

Diese Bande - geschwächt von Wirtschaftskrise, inneren und äusseren Zewürfnissen, Corona-Krise und nicht zuletzt durch den trotz massiver Repression anhaltendem Widerstand fortschrittler Teile der Bevölkerung - hat längst keine andere Option mehr, als den Krieg. Durch Öffnung immer weiterer Fronten versucht der türkische Faschismus von seiner Schwäche abzulenken und durch expansionistische Träumereien nationalistische Gefühle zu mobiliseren.

Dass angesichts dieser kriegerischen Aussichten die grossen europäischen Rüstungskonzerne nicht nebenan stehen wollen, versteht sich von selbst. Das Geschäft mit dem Krieg in all seinen Formen, ist in der zunehmend krisengeschüttelten kapitalistischen Barbarei sowas wie der Gold-Standard garantiert lukrativer Investments. Allein Thales weist in ihrem letztjährigen Geschäftsbericht eine Steigerung von satten 20% in seiner Rüstungssparte aus, in den sogenannten Emerging Markets lag der Zuwachs gar bei 50%.

Doch die Träume der Investment-Abteilungen der Rüstungskonzerne, ebenso wie jene des türkischen Regimes, werden über länger oder kürzer am Widerstand der Völker zerschellen. Ein System, das sich nur durch Kriege und Versklavung über Wasser halten kann, das zum Reichtum einiger das Elend vieler bedarf, hat keine historische Perspektive.

Hingegen haben jene Kräfte, die sich dem türkischen Faschismus und seinen Verbündeten - von den IS-Schlächtern bis zu den EU-Regierungen - entgegenstellen die Geschichte auf ihrer Seite. Ihr Widerstand, ihr Mut für eine Gesellschaft der freien Menschen zu kämpfen - als Guerillaeinheiten in den Bergen, als Volkskomitees in Rojava, als InternationalisInnen in den imperialistischen Metropolen - wird siegen. In der Ruhe dieser Gewisstheit setzten wir heute diesen kleinen aber lauten Akzent!

Es gibt kein ruhiges Hinterland: Krieg dem Krieg!
Fight for Rojava!

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With our action we join the manifold activities around the internationalist week of action against Turkish fascism and its European sponsors.

Thales, and with it the French state as the main shareholder, plays a central role in the modernization efforts of the Turkish arms industry. Strategically invested in Turkey for more than 25 years, Thales has made a decisive contribution to various projects aimed at supporting the Turkish army in its numerous wars of aggression. To this end, Thales works closely with the largest Turkish defense companies, such as Aselsan in the development and production of rocket launcher systems and infantry helmet cameras, or TAI for the Göktürk satellite system. Both companies are closely linked symbiotically with the gang around dictator Erdogan.

This gang - weakened by the economic crisis, internal and external needs, the Corona crisis, and not least by the resistance of progressive sections of the population, which continues despite massive repression - has long had no other option but war. By opening ever more fronts, Turkish fascism tries to distract from its weakness and to mobilize nationalist feelings through expansionist reveries.

It goes without saying that in view of these warlike prospects, the large European arms companies do not want to stand next door. In the increasingly crisis-ridden capitalist barbarism, the business of war in all its forms is something like the gold standard of guaranteed lucrative investments. In last year’s annual report, Thales alone reported an increase of a whopping 20% in its armaments division, in the so-called emerging markets the growth was as high as 50%.

But the dreams of the investment departments of the arms companies, as well as those of the Turkish regime, will be shattered for a longer or shorter time by the resistance of the people. A system that can only survive through wars and enslavement, that needs the misery of many for the wealth of some, has no historical perspective.

On the other hand, those forces that oppose Turkish fascism and its allies - from the IS butchers to the EU governments - have history on their side. Their resistance, their courage to fight for a society of free people - as guerrilla units in the mountains, as popular committees in Rojava, as internationalists in the imperialist metropolises - will win. It is in the tranquillity of this certainty that we set this small but loud accent today!

There is no quiet hinterland: war to war!
Fight for Rojava!

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