Basel: Angriff auf CS

Solidarität mit Rojava – Stopp dem Angriff der Türkei!

In der Nacht auf Montag haben wir in Basel wie unsere Genoss*innen in Zürich eine Bankfiliale der Credit Suisse (CS) mit Farbe und Hämmern angegriffen. Wir folgen damit auch dem Aufruf von den Kämpfer*innen der Serêkaniyê-Front, hier die Verantwortlichen zu benennen und anzugreifen (https://anfdeutsch.com/rojava-syrien/internationalist-von-serekaniye-front-wir-erwarten-taten-14515).

Es ist eine Antwort auf den Krieg des türkischen Staates auf das fortschrittliche Projekt Rojava (Demokratische Konföderation Nordsyrien), das Gebiet, in dem sich seit 2012 die Bevölkerung selber organisiert und eine basisdemokratische Selbstverwaltung aufbaut. Die Gesellschaft orientiert sich an der Frauenbefreiung, achtet auf Minderheitenrechte und lässt alle Menschen am demokratischen Prozess teilhaben. Rojava wird seit dem 9. Oktober von der türkischen Armee und jihadistischen Söldnern in deren Dienst angegriffen.

Mit der Aktion solidarisieren wir uns mit dem Kampf der Bevölkerung Rojavas unter der Führung der Volksverteidigungseinheiten YPG und der Frauenverteidigungseinheiten YPJ gegen den faschistischen Angriff.

Wieso die Credit Suisse?
Die CS steht stellvertretend für den Kapitalismus, weil sie tragende Säule davon ist. Ausserdem steht sie für den westlichen Imperialismus. Sie investieren das Geld der Reichen in lukrative Projekte, die wiederum der Bevölkerung und dem Klima schaden: Waffenfirmen, Atom- und Kohlekraftwerke, Ölförderanlagen und Gaspipelines, aber auch Luxussanierungen von Wohnraum in den Städten sind nur ein paar Beispiele für Projekte, die nur existieren oder realisiert werden können, weil sie von den Banken finanziert werden.

Auch in der Türkei ist die Bank stark involviert: Die CS ist an der Waffenfabrik Lockheed Martin beteiligt, die der türkischen Armee Kampfjets und Militärhubschrauber liefert. Auf diese gewaltvollen Tätigkeiten antworten wir mit zerbrochene Scheiben und Farbe: No War in Rojava!

Wir alle haben somit eine Verantwortung. Rojava ist auch unser Kampf. Wir werden gemeinsam weiterkämpfen: unsere Genoss*innen in Rojava und wir hier in Europa. Gemeinsam werden wir siegen im Kampf für eine gerechte Welt.

Dem Krieg kein ruhiges Hinterland!
Lang lebe Rojava – lang lebe der Internationalismus!
In Gedenken an die im Kampf Gefallenen: Şehîd namirin!

Quelle und Bilder: https://barrikade.info/article/2733

ZH: Demo und Angriff gegen CS

Eine kleine aber entschlossene Demo hat sich heute Abend als Teil der praktischen Rojava-Solidarität vom Helvetiaplatz aus aufgemacht, ist unter lauten Parolen-Rufen zur Credit Suisse am Stauffacher gezogen und hat diese mit Farbe und Hämmern für ihre Komplizenschaft mit dem türkischen Faschismus bestraft.

Schweizer Kapital mordet mit auf der ganzen Welt. Ganz besonders bestialisch findet dieses Morden für Profit-Interessen derzeit in Rojava statt. Der türkische Faschismus - ein geschätzer Geschäftspartner der Credit Suisse sowohl was die private Vermögensverwaltung angeht, wie was die Kreditvergabe für grosse Infrastrukturprojekte betrifft oder die Finanzierung der involvierten Rüstungsfirmen - schreckt in seinem Eroberungsfeldzug in Nordsyrien derzeit vor keiner Barbarei zurück. Mit moderster NATO-Technologie werden Krankenhäuser in Schutt und Asche gelegt, werden zivile Fluchtkonvois zerbombt und werden gezielt IS-Gefangenen-Ausbrüche unterstützt.

Die faktische Unterstützung dieses Angriffskriegs durch die NATO - sieht man von den ebenso billigen wie wirkungslosen Heucheleien ab - zeigt uns einmal mehr, dass der Imperialismus mit den grundsätzlichen Zielen des türkischen Faschismus völlig einverstanden ist. Man ist in den Regierungspalästen Europas und Nordamerikas zu allererst daran interessiert, dass eingespielte Wirtschaftsbeziehungen über die Runden gerettet werden können, dass die Türkei weiterhin die EU von jenen Menschen abschirmt, die das kapitalischtische Elend in die Flucht treibt, sowie dass die EU der NATO als geostrategisch wichtiger Partner erhalten bleibt. Wenn sich aus diesen imperialistischen Sachzwängen auch noch das Massaker an einem emanzipativen gesellschaftlichen Projekt wie jenem der Selbstverwaltung von Rojava ergibt, dessen revolutionäre Strahlkraft um die ganze Welt reicht und das - sehr zum Schrecken der Herrschenden - beweist, dass nichts so bleiben muss wie es ist; umso besser.

Während unserer Aktion erreichte uns die Nachricht, dass sich die Demokratische Selbstverwaltung gezwungen sah, heute ein Abkommen mit Russland und dem Syrischen Zentralstaat einzugehen. Wie sich dieses Abkommen in der Realität auswirken wird, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Sicher ist aber bereits jetzt, dass der Widerstand jener Menschen, die ihr Land unter grössten Opfern vom IS befreit haben um im Krieg gegen ständigen Angriffe der Türkei und ihrer Dschihadisten-Banden eine solidarische Gesellschaft aufzubauen, weitergehen wird. Und sicher ist auch, dass sie sich dabei auf unser aller tatkräftige Solidarität verlassen können.

Hoch die internationale Solidarität!
Dem Krieg kein ruhiges Hinterland!
Biji Berxwedana Rojava!

Fotos und Quelle: https://barrikade.info/article/2730

Aktion gegen die GV des Swiss-Turkish Business Council

kopiert von https://barrikade.info/article/2707

(gefunden auf revolutionär.ch) Am 9. Oktober 2019 unterbrach eine Gruppe von etwa 20 Personen die Generalversammlung des Swiss-Turkish Business Council(STBC) in Sempach, Zentralschweiz. Von der Barbara Anna Kistler Brigade, bestehend aus Menschen von Luzern, Bern und den Jura-Bergen wurde das STBC-Treffen sabotiert. Wärend des Treffens drang die Gruppe in den Veranstaltungssaal ein und rief Parolen, hielt eine Rede und zeigte Transparente. Sie prangerten den völkerrechtswidrigen Krieg gegen Rojava an und machten auf die Mitverantwortung des schweizer Staates und der schweizer Wirtschaft aufmerksam.

Video

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Folgender Text wurde während der Versammlung und in Sempach verteilt:

Heute Mittwoch trifft sich der Swiss-Turkish Business Council (STBC), ein Verein zur Förderung von wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und der Türkei, in Sempach. Der Verein wurde im Jahre 2000 auf eine Initiative des Staatssekretariat für Wirtschaft SECO gegründet, in einer Zeit, als viele Staudammprojekte in der Türkei geplant wurden. Nun treffen sich Vertreter*innen von Finanzwirtschaft, Industrie, Beratungsfirmen und Anwaltskanzleien in der Innerschweiz, in der Hoffnung durch die bilateralen Geschäftsbeziehungen, ihre Profite zu sichern. Die Staudammprojekte für sich waren schon ökologische und menschenrechtliche Verbrechen. Riesige Landstriche wurden überflutet, Menschen zwangsumgesiedelt und die Wassermenge, die in die angrenzenden Länder Syrien und Irak fliesst, wurde massiv verknappt. Das ganze mit Schweizer Geld und Technik, auch dank dem STBC. Aktuell soll in Hasankeyf ein riesiger Staudamm eröffnet werden. Menschen wurden vertrieben, wertvolle archäologische Stätten und grosse Teile der Natur werden zerstört. Diese Politik in der Türkei hat Konzept. Unter der diktatorischen Erdogan-Regierung wird die Opposition bekämpft, Minderheiten unterdrückt, Natur und Mensch ausgebeutet, das Land geht in rasantem Tempo in Richtung einer faschistischen Diktatur.

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In diesen Tagen postiert sich das türkische Militär gemeinsam mit islamistischen Terroristen entlang der Grenze zu Syrien. In Nordsyrien, wo sich unter dem Namen „Rojava“ in den Wirren des Bürgerkrieges eine autonome Selbstverwaltung nach egalitären Idealen etablieren konnte, droht nun ein neuer Krieg. Jene fortschrittlichen Kräfte, die den IS erfolgreich bekämpft haben, sollen nun vor den Augen der Weltöffentlichkeit bekriegt und ethnische Minderheiten vertrieben werden.

Hinter dieser Kriegsmaschinerie steht eine ganze Wirtschaft, die auf Investitionen und Devisen angewiesen ist. Mit ihren Geschäften unterstützen die Mitglieder des STBC direkt den türkischen Staat und seine Kriege. Wenn sich Banken und Konzerne in der ruhigen Innerschweiz treffen, um über Geschäfte in und mit der Türkei zu sprechen, steht der Profit im Vordergrund – für diesen gehen sie über Leichen. Wortwörtlich.

Rojava verteidigen – Dem Krieg kein ruhiges Hinterland!

Gegen Ausbeutung und Unterdrückung, für die Revolution!

ZH: RUAG mit Farbe markiert

Heute Nacht haben wir die Fassade der Waffenschmiede RUAG in Glattbrugg bei Zürich mit Farbe markiert.Rojava wird angegriffen. Nicht nur vom türkischen Faschismus und seinen islamistischen Söldnern, sondern auch vom Imperialismus, welcher der Türkei grünes Licht für das Massaker gibt. Die Gründe für diese Komplizenschaft sind vielfältig. Einer von ihnen ist, dass Firmen wie die Schweizer RUAG (unter anderem Zusammenarbeit mit TAI in der Kampfdrohnen-Entwicklung) ganz handfest an diesem Krieg ihres NATO-Partners verdienen.

Der Angriff auf Rojava ist ein Angriff auf uns alle. Verteidigen wir diese Perspektive eines befreiten Miteinanders gemeinsam. Jede an ihrem Ort, jeder mit seinen Mitteln und alle zusammen gegen den türkischen Faschismus und seine Kollaborateure!

Rise up for Rojava!

Hoch die internationale Solidarität!

Quelle: https://barrikade.info/article/2726

ZH: Communiqué zur DEMO Solidarität statt Rassismus

Etwa 1000 Demonstrant*innen haben sich heute in Zürich die Strassen genommen um ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

Laut, bunt und entschlossen zogen wir durch die Strassen, um zu zeigen, dass wir Rassismus gegenüber Geflüchteten, sogenannten «Ausländer*innen» und Menschen mit nicht-weisser Hautfarbe nicht länger hinnehmen. Sei es auf der Strasse, in der Schule, bei den Behörden, am Arbeitsplatz oder in den Medien. Egal ob es implizit oder explizit, ob es sichtbar oder unsichtbar, ob es von Faschist*innen oder von Liberalen kommt, stellen wir uns dagegen.

Die Demo zog selbstbestimmt durch den Kreis 4 und hatte spezifische Orte für Reden zum Ziel:
Am PJZ vorbei war der erste Stop der Demo die AOZ, die mit ihrer Vielfalt ihrer Aktivitäten als Freiwilligenorganisation daher kommt aber in der Realität Menschen einsperrt. Geflüchtete Menschen werden eingesperrt und kategorisiert, die AOZ unterwirft sie ihrem strikten Regime. Migrant*innen werden in Arbeitsprogrammen ausgebeutet. Die AOZ kooperiert bei Ausschaffungen – darüber können auch die Lehrangebote und Freizeitaktivitäten nicht hinwegtäuschen. Lager und Freiheitsentzug können niemals menschlich sein!

Der nächste Stopp der Demoroute war die Securitas AG, die mit Überwachung und Kontrolle Profit macht. Ob in Knästen oder in Asylzentren, die Securitas AG, als privater Sicherheitsdienst, sorgt dafür, dass Menschen konsequent auf ihre Privatsphäre verzichten müssen und dass geflüchtete Menschen, die Schutz suchen, in Quasigefangenschaft leben müssen.An diesen Orten, wo sich besonders verletzliche Personen aufhalten, stellt das Staatssekretariat für Migration (SEM) kaum Personal zur „Betreuung“ ein, sondern massenweise uniformierte Sicherheitsleute. Diese rauben den Bewohner*innen ihre Würde und Rechte durch Ausgangsverbote und Leibesvisitationen. Die Securitas AG macht sich somit mitverantwortlich für die systematische Unterdrückung, Kontrolle und Isolation von Geflüchteten. Wer mit dem Elend anderer Leute Geld verdient, gehört angegriffen!

Heute auf den Strassen schafften wir einen Moment der Solidarität. Wir kämpfen weiterhin gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die nicht die Augen davor verschliesst, dass an den Grenzen Europas täglich Menschen ertrinken. Eine Gesellschaft, in der Rassismus, Sexismus und Ausbeutung keinen Platz hat!

Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall!
No border, no nation – stop deportation!
Say it loud, say it clear: Refugees are welcome here!

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