No war in Rojava - Defend the revolution

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#fight4rojava
#riseup4rojava

Als Frauen des revolutionären Aufbaus Schweiz solidarisieren wir uns mit der Revolution in Rojava/Nordostsyrien, welche aktuell akut bedroht ist durch einen Angriffskrieg der Türkei. Wir grüssen insbesondere alle Menschen und GenossInnen in Rojava, die sich einmal mehr entschlossen und kämpferisch auf die Verteidigung der Revolution vorbereiten. Wir sind mit euch! Schulter an Schulter! Denn Rojava ist auch unsere Revolution und ihre Verteidigung ist die Aufgabe aller revolutionären Kräfte weltweit.

Als Frauendelegation waren wir im Dezember 2018 in Rojava als die Türkei mit Krieg drohte. Was wir von euch in dieser Zeit gelernt haben, werden wir immer im Herzen behalten: Entschlossen und furchtlos hat sich die gesamte Bevölkerung auf die Verteidigung vorbereitet. Insbesondere von euch Frauen waren wir tief beeindruckt. Die Stärke und Entschlossenheit der Frauenorganisierung war überall an vorderster Front präsent: Sei das als Teil der lokalen Verteidigungseinheiten der Bevölkerung (HPC-Jin), als YPJ oder als Teil der Räte-Struktur, die alle Hand in Hand und mit vereinter Kraft die nötigen Vorbereitungen getroffen haben. Nun stehen erneut die türkische Besatzungsarmee und ihre dschihadistischen Schergen an der Grenze, um dieses revolutionäre Projekt zu zerstören.

Das werden sie nicht schaffen! Weder durch einen offenen Krieg noch durch die permanenten Angriffe mit Bombenanschlägen, Brandstiftung oder gezielten Attentaten. Denn die Kraft und der Wille, mit dem diese neue befreite Gesellschaft kollektiv aufgebaut wurde, ist so stark.

Darum rufen wir alle revolutionären Kräfte weltweit auf:
Verteidigen wir die Revolution in Rojava! Kein ruhiges Hinterland den Kriegstreibern und ihrer Waffenindustrie! Nein zur türkischen Invasion in Nordostsyrien! Gemeinsam weltweit auf die Strasse am Tag X, dem Beginn der Invasion!

9.8.2019, Revolutionärer Aufbau Schweiz

Basel goes Big Jump for Hasankeyf

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In Solidarität mit den Kämpfenden gegen Staudammprojekte des türkischen Staats sind wir heute für die Big Jump for Hasankeyf Challenge in Basel in den Rhein gesprungen. Die Stadt Hasankeyf ist akut bedroht. Mit der Fertigstellung des Ilisu Staudamms am Tigris wird die Stadt im Stausee
versinken. Der türkische Staat zerstört damit eine 12'000 Jahre alte Ortschaft und das umliegende Ökosystem im Tal des Tigris. Mehr Informationen (Englisch / Türkisch) unter http://www.hasankeyfgirisimi.net/

Wir kämpfen gemeinsam gegen Umweltzerstörung und gegen Vertreibung für Kapitalinteressen!

Hoch die internationale Solidarität!

Solidarität mit dem Hungerstreik der türkisch-kurdischen Bewegung

Vor einem halben Jahr hat Leyla Güven, Abgeordnete der HDP, im Gefängnis von Diyarbakir einen Hungerstreik begonnen, den sie bis heute konsequent führt. Der von ihr initiierte Kampfzyklus hat in der Türkei eine enorme politische und gesellschaftliche Dynamik angenommen. Tausende politische Gefangene haben sich dem Hungerstreik angeschlossen, darunter GenossInnen der PKK, der MLKP oder der TKP/ML, während sich ausserhalb der Knäste weltweit Tausende solidarisieren und mit Solidaritätshungerstreiks, Demonstrationen, Kundgebungen und Veranstaltungen die Forderungen der Streikenden unterstützen: Aufhebung der Isolation von Abdullah Öcalan und Kampf dem AKP-Regime.

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Volkskrieg in Indien hält an

Flugblatt am 1. Mai 2019

Trotz „Operation Green Hunt“ – der Volkskrieg in Indien geht weiter! Lal Salaam!

Im Zusammenhang mit den Parlamentswahlen in Indien hören wir wieder vermehrt über Aktivitäten der Kommunistischen Partei Indien (Maoistisch). Die CPI(M) ist eine der grossen revolutionären Bewegungen, die für neue gesellschaftliche Verhältnisse kämpfen. So wurde am 9. April beispielsweise Bheema Mandavi, ein Gesetzgeber der Regierungspartei BJP im Staate Chhattisgarh getötet. Die Bharatiya Janata Partei ist die rechtskonservative hindu-nationalistische Partei von Premierminister Narendra Modi, die mittels faschistischer Methoden die Interessen des Grosskapitals durchsetzt. Bei dem Anschlag auf den Wahlkampagnen-Konvoi wurden ebenfalls vier Sicherheitskräfte getötet. Der Anschlag erfolgte zwei Tage vor dem Beginn der Wahlen, die bis zum 19. Mai 2019 dauern werden.

Indien wird in den bürgerlichen Medien immer wieder als die grösste Demokratie der Welt gefeiert. Tatsächlich herrschen jedoch halbfeudale und kapitalistische Ausbeutungsverhältnisse, in denen der Grossteil der Menschen in Armut lebt und in keiner Weise politisch repräsentiert wird. Dies sind die Ursachen dafür, dass in Indien seit mehr als 50 Jahren eine grosse maoistische Bewegung existiert, die mittels verschiedener Organisations- und Kampfformen für eine revolutionäre Veränderung einsteht. In den Wäldern Ost- und Zentralindiens existiert eine gut organisierte Guerilla, die langsam wieder zu erstarken beginnt. Die Revolutionär_innen hatten nach grossen Erfolgen bis ins Jahr 2012, mit einer massiven Repressionswelle zu kämpfen, in welcher 100‘000ende von Militärs und Polizeikräfte gegen sie eingesetzt wurden. Nun gewinnen Partei und die Peoples Liberation Guerilla Army (PLGA) wieder neue Kräfte und es sind vermehrt bewaffnete Auseinandersetzungen zu beobachten. Der maoistische Aufstand begann 1967 in Naxalbari, West Bengalen, weshalb die Genoss_innen der CPI(M) auch Naxaliten genannt werden. Ihre Kräfte werden noch immer auf rund 8‘000-10‘000 bewaffnete Kämpfer_innen geschätzt und rund 100‘000 Miliz_innen, trotz Aufstandsbekämpfungskampagnen wie „Operation Green Hunt“, Bürgerwehren wie „Salwa Juddum“ etc. Dieser Klassenkampf ist einer der langandauerndsten internen Konflikte auf der Welt. Die Gebiete des sogenannten Roten Korridors, in denen die PLGA aktiv ist, sind reich an wertvollen Mineralien wie Erz und Bauxit, auf die die multinationalen Rohstoffkonzerne scharf sind. Deshalb sind Landraub und Vertreibungen der Adivasi, der armen Urbevölkerung Indiens, tägliche Realität. Diese Umstände und die allgemein prekären Lebensbedingungen machen aus, dass die revolutionäre Bewegung viel Unterstützung aus der Bevölkerung erhält und kontinuierlich neue Kämpfer_innen mobilisieren kann. Insbesondere viele Frauen fliehen auch aus patriarchaler Unterdrückung in die maoistische Partei, in welcher Geschlechter-, Kasten-, Klassen- und andere Unterschiede eliminiert werden. In ihrem harten Guerilla-Alltag im Urwald wird strenge Gleichheit in allen Aufgaben praktiziert – von der Küche bis zur Waffe, den Schulungen und der Verwaltung, medizinischen Kenntnissen und Volksgerichten, Kaderfunktionen und Aufräumarbeiten, und und und. Keime einer neuen Gesellschaft werden im hier und jetzt umgesetzt. Respekt der Natur gegenüber ist Selbstverständlichkeit.

Lal Salaam!

Wir schicken den Genoss_innen der maoistischen Bewegung in Indien den roten Gruss und unsere Solidarität. Es lebe der weltweite Kampf für den Kommunismus! Hier, in Indien und überall !

 

Interview mit Baran Serhad (MLKP)

Das Interview führten wir im April 2018 mit Heval Baran in Rojava.
Am 23. März 2019 fiel Heval Baran durch ein politisches Attentat in der Nähe von Serekanyie. Ausgelöst durch eine ferngesteuerte Bombe, die durch die lange Hand des türkischen Geheimdienstes präzise an seinem Auto plaziert wurde. Seine letzten Worte waren: «Bis hierher sind wir zusammen gegangen, jetzt bleibe ich hier und ihr geht von jetzt an ohne mich weiter.»

Interview als pdf

 

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