Wandzeitung zum "Marsch fürs Läbe" 2020

Wandzeitung 90

Abtreibung ist Frauenrecht

Am 19. September 2020 soll in Winterthur eine Veranstaltung von christlichen AbtreibungsgegnerInnen stattfinden. Wir sagen: Abtreibung ist Frauenrecht – der «Marsch fürs Läbe» ist auch in Winti nicht willkommen!

Hinter dem «Marsch fürs Läbe» steckt ein christlich-fundamentalistischer Verein, welcher sich gegen das Recht auf Abtreibung stark macht. Dies ist ein frontaler Angriff auf Frauenrechte! Die Selbstbestimmung von Frauen und FLINT-Personen über ihre Körper wird (erneut) infrage gestellt. Die rechten Konservativen vom «Marsch fürs Läbe» stellen sich gerne als «LebensschützerInnen» dar, verbreiten dabei aber eine zutiefst frauen- und FLINT-verachtende Ideologie.

Das «Läbe», welches sie propagieren, ist die Vorstellung einer völlig patriarchalen Gesellschaft.Frauen sollen ihre Körper in vermeintlicher mütterlicher Nächstenliebe aufopferungsvoll hergeben und fremd bestimmen lassen. Das Leben wird von derlei Banden nicht geschützt, sondern geradezu verachtet. Den reaktionären ChristInnen geht es nicht um das Wohl von Müttern und Kindern, sondern um deren Instrumentalisierung zwecks Verbreitung ihrer erzkonservativen Ideologien.

Wir sagen: Schwangerschaft, Geburt und Kind, wir entscheiden uns selbstbestimmt dafür oder dagegen – und wer diese Errungenschaft angreift, muss mit radikaler Gegenwehr rechnen.

Der «Marsch fürs Läbe» kommt dieses Jahr nach Winterthur, weil die Stadt Zürich ihnen 2020 eine Kundgebung in Zürich verwehrt – aus Angst vor erneuten starken linken Gegenprotesten. Deshalb wollen sich die Fundis unter dem Motto «Läbe für alli!» am 19.September 2020 zu einem «fröhlichen Treffen» im freikirchlichen Zentrum «gate27» in Winterthur versammeln.

Nichts da!

Ob auf der Strasse oder im Bunker, ob in Zürich, Bern oder Winti: reaktionärer Mist gehört aufgedeckt, angeprangert und angegriffen!

Dass die Kundgebung der Fundi-ChristInnen in den vergangenen Jahren öfters in andere Städte verschoben oder mal abgesagt wurde ist ein Erfolg der feministischen und antifaschistischen Bewegung!

Knüpfen wir daran an und lassen wir ihr Treffen auch dieses Jahr zum Desaster werden!

Für den Kommunismus!

winterhur.aufbau.org

"Marsch fürs Läbe" 2020 in Winterthur

Hinter dem "Marsch fürs Läbe" steckt ein christlich-fundamentalistischer Verein, welcher sich gegen das Recht auf Abtreibung stark macht. Dies ist ein frontaler Angriff auf Frauenrechte! Die Selbstbestimmung von Frauen und FLINT-Personen über ihre Körper wird (erneut) infrage gestellt.

Die Stadt Zürich verwehrt dem "Marsch fürs Läbe" 2020 eine Kundgebung – aus Angst vor erneuten starken linken Gegenprotesten. Deshalb wollen sich die Fundis unter dem Motto "Läbe für alli!" am *19.September 2020* zu einem "fröhlichen Treffen" im freikirchlichen Zentrum "gate27" in Winterthur versammeln.

Wir sagen: Abtreibung ist Frauenrecht – der "Marsch fürs Läbe" ist auch in Winti nicht willkommen!

Ob auf der Strasse oder im Bunker, ob in Zürich, Bern oder Winti: reaktionärer Mist gehört aufgedeckt, angeprangert und angegriffen! Dass die Kundgebung der Fundi-ChristInnen in den vergangenen Jahren öfters in andere Städte verschoben oder mal abgesagt wurde ist ein Erfolg der feministischen und antifaschistischen Bewegung!

Knüpfen wir daran an und lassen wir ihr Treffen auch dieses Jahr zum Desaster werden!

Aktuelle Infos und Mobilisierungstermine werden hier laufend ergänzt!

Wandzeitung |

BS: 14. Juni Polizeigewalt gegen feministischen Streik

Quelle: https://barrikade.info/article/3602

300 TINF*-Personen nahmen sich zum heutigen feministischen Streik-Tag die Strassen Basels. Die Demonstration wurden von der Polizei brutal abgebrochen und die Teilnehmenden einer Personenkontrolle unterzogen.

Zum heutigen Tag des feministischen Streiks haben sich 300 Menschen auf der Mittleren Brücke zu einer Blockade mit anschliessender Demonstration versammelt. Die Demonstrierenden sehen in der Aktion eine notwendige Ergänzung zum bewilligten Programm vom feministischen Streik Basel.
Die schöne Stimmung wurde jedoch nach rund 45 Minuten von der Polizei durchbrochen. Sie forderte die Blockade unter Androhung von Gewalt auf, die Mittlere Brücke zu verlassen.

Um eine Eskalation zu verhindern und weiter protestieren zu können, wurde dieser Aufforderung nachgegangen. Die TINF*-Personen bewegten sich zur Johanniterbrücke, mit Halt am Unispital. Dort solidarisierten Sie mit dem Pflegepersonal, vorwiegend bestehend aus TINF*Personen, die unter prekären Arbeitsbedingungen das Gesundheitssystem am Laufen halten.

In einer patriarchalen Machtdemonstration nutzte die von fast ausschliesslich Männern vertretene Polizei die Gelegenheit schamlos aus und kesselte die Protestierenden ohne Vorwarnung auf der Brücke ein. Sie waren gewillt, die Situation gewalttätig eskalieren zu lassen und demonstrierten dies handgreiflich und mit Schlagstöcken. Darauf antworteten die Demonstrierenden mit Liedern und Tanz. Die Polizei kontrollierte alle Personen, die sich auf der Brücke befanden. Auf Verhandlungsversuche von Seiten der Protestierenden wurde nicht eingegangen. Die Polizei versicherte jedoch, nur Personenkontrollen durchzuführen. Dieses Versprechen wurde wenig überraschend nicht gehalten.
Fünf Protestierende wurden zur Personenkontrolle auf den Polizeiposten abgeführt und entgegen dem Versprechen der Polizei an die Staatsanwaltschaft verzeigt. Bei einer Person wurde schockierenderweise eine Leibesvisitation durchgeführt.

«Wir entschieden uns für eine unbewilligte Demonstration, denn wir wollen nicht um Erlaubnis fragen, ob wir uns für unsere Forderungen die Strassen nehmen dürfen. Das martialische Handeln der Polizei hat gezeigt, dass unsere Forderungen notwendig sind.»

Fotos: Revolutionärer Aufbau Basel

Frauen*streik am 14. Juni

14juni2020 flugi1

14. Juni - Jetzt erst recht

Gerade in der anhaltenden Corona-Krise wird erneut sichtbar, wie wichtig aber entwertet die bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit ist, welche primär von Frauen geleistet wird. Dies, zumal in diesen Bereichen schon immer prekäre Arbeitsbedingungen herrschten, die in den letzten Jahren einer zunehmenden Verschärfung ausgesetzt waren. Nicht nur in der Lohnarbeit zeigte sich, dass ohne uns Frauen die Welt stillstehen würde. Auch zuhause verschärfte sich durch Homeoffice und Fernunterricht der Kinder, die sowieso schon bestehende Doppelbelastung der Frauen. Dazu kommt, dass die eigenen vier Wände nicht nur der primär den Frauen zugeschriebene Arbeitsplatz sind, sondern auch der Ort, wo sexistische und sexualisierte Gewalt am häufigsten auftritt...

weiterlesen Flugblatt

Aufruf 14. Juni Zürich Von 14:00-16:00 bespielen wir verschiedene Punkte auf der Route vom **Ni una Menos-Platz bis zum Streikhaus** Ps: Bring dein Fahrrad.

AktionenRickli stellt Profit über Menschen | Gegen Entlassungen. Wir zahlen eure Krise nicht | Kindertagesstätte Pop e Poppa - Profite auf Kosten der BetreuerInnen und Kinder

Communiqués: Blockade Basel

Frauenbefreiung heisst das System zerschlagen – organisiert kämpfen

Es war ein sehr frauenkämpferisches Wochenende zum diesjährigen 8.März! Die Frauenbewegung hat gezeigt, dass wir unsere Parole durchaus ernst meinen: Wir fragen nicht, wir kommen! Wir fragen nicht, wir bleiben… wir bleiben kämpferisch und wir bleiben auf der Strasse. Genau das haben wir an diesem Wochenende gemacht und damit zentrale Plätze, Strassen und den Verkehr über Stunden lahmgelegt. Ganz im Sinne von: Wenn Frau will, steht alles still.

Weiterlesen ...

Aufbau Vertrieb

vertrieb1

An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

rjz rh

Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

Rowe

Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.

Agenda

Keine Termine

Aufbau Zeitung

 84 Zeitung

Die offizielle Zeitung des revolutionären Aufbaus. Mehr Infos zur aktuellen und ein Archiv mit vergangenen Ausgaben gibt es hier. Zudem bieten wir verschiedene Texte, die nur online erschienen sind und eine kleine Auswahl von einzelnen Beiträgen aus der Printausgabe.