Politwochenende 2019

Wie jedes Jahr organisiert das Revolutionäre Bündnis wieder vor dem 1. Mai ein Politwochenende auf dem Kanzleiareal in Zürich. Am 27. und 28. April gibt es neben Veranstaltungen jeweils Essen, Infostände und Infozelte. Dieses Jahr bieten wir insbesondere ein Zelt mit ausführlichen Informationen zu Rojava, einen politischen Paint-Ball-Stand und im Zusammenhang mit der Veranstaltung zur Antifa-Selbstverteidigung ein Probe-Training.

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1. Mai – Keine Zeit für Reformen – Gemeinsam Klassenperspektiven erkämpfen

Der 1. Mai 2019 steht ganz im Zeichen des Aufbruchs. Mit den Gilets Jaunes, dem Klimastreik und dem Frauen*streik durchbrechen Massenbewegungen an verschiedenen gesellschaftlichen Brennpunkten die Perspektivlosigkeit des Kapitalismus und der reaktionären Hetze. Das französische Proletariat hat die Schnauze voll von der arroganten Bereicherung der Bourgeoisie auf dem Buckel der Lohnabhängigen. Die Jugend tritt länderübergreifend an, dem kapitalistischen System die Umwelt zu entreissen und so die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen. Und die proletarischen Frauen nehmen international einen erneuten historischen Anlauf die patriarchalen kapitalistischen Verhältnisse zu stürzen.

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Flugblatt (6.4.): Umwelt- und Klimazerstörer angreifen!

Schweizer Konzerne profitieren weltweit von der kapitalistischen Naturausbeutung und Umweltzerstörung. Die hier ansässigen Rohstoffhändler erwirtschafteten in den letzten Jahren Milliardengewinne. Grosskonzerne wie Nestlé bereichern sich an der Natur, indem sie Grundwasser abpumpen und es in Plastikflaschen abfüllen. Schweizer Banken haben Milliarden in Umwelt- und Klimazerstörer investiert. Und dies durchaus folgenreich: Würde man den Schweizer Finanzplatz samt seinen Investitionen als ein Land rechnen, dann wäre die Schweiz bezüglich seiner CO2-Produktion sechstgrösster globaler Verschmutzer.

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Flugblatt: Umweltzerstörer angreifen!

Die Schweiz gibt sich gerne als sauberes Land. Parlamente rufen den Klimanotstand aus und PolitikerInnen versprechen rasche Lösungen. Doch die Schweiz und ihre Konzerne profitieren gleichzeitig von der weltweiten Naturausbeutung und -zerstörung. Alleine die hier ansässigen Rohstoffhändler erwirtschafteten 2017 27‘574 Milliarden Franken. Grosskonzerne wie Nestlé beteiligen sich weltweit an der kapitalistischen Ausbeutung der Natur. Schweizer Kapital und Banken wie die UBS und CS haben Milliarden in Umweltzerstörer investiert. Und für etliche internationale Konzerne ist die Schweiz ein sicherer Rückzugsort...

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Flugblatt: Fight back – für ein revolutionäres Klima

51486650 1132563900248729 1922441178599391232 oDie Treibhausgasemissionen steigen und steigen. Optimistischere Darstellungen einzelner Länder lassen einfach die Emissionen aus dem internationalen Flug- und Schiffverkehr und aus den importierten Waren weg, um das Bild zu schönen. Schon seit über einem halben Jahrhundert ist bekannt, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ansteigt und zur globalen Erwärmung führt. Dennoch wird weiter gewirtschaftet wie bisher und die ökologische Krise mit ihren sozialen Folgen verschärft sich zusehends. Einen kurzfristigen Rückgang der Emissionen haben bisher einzig die grossen Wirtschaftskrisen wie die Ölkrise in den 1970er-Jahren und die Finanzkrise von 2008 gebracht. Kein Wunder, ein auf unendliches Wirtschaftswachstum angewiesenes System auf einem endlichen Planeten kann nicht funktionieren. Der Kontrollverlust der Herrschenden beim von ihnen verursachten Klimawandel wird immer offensichtlicher. Sie können ihn nicht länger durch ihre dauernd wiederholten Scheinlösungen von Aufrufen zu nachhaltigerem Konsum über technischen Fortschritt zu «grünen» Märkten verschleiern. Während Firmen die Profite einsacken, müssen wir die Folgen der Umweltzerstörung tragen. Wir sind die erste Generation, die den Klimawandel zu spüren bekommt.

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