Für heute Samstag 24. November rief die PNOS (Partei national orientierter Schweizer) auf zu einer Kundgebung auf dem Messeplatz. Gleichzeitig mobilisierte das Bündnis «Basel Nazifrei» für eine Gegendemonstration mit dem Slogan «Kein [Messe]Platz für Nazis».

basel nazifrei

Die Kundgebung der rechtsextremen Partei konnte nicht wie geplant stattfinden, weil über 2000 Menschen – aus Basel und vielen anderen Regionen - dagegen demonstrierten und sich den Messeplatz nahmen. Die dreissig Nazis, die sich bereits besammelt hatten, wurden hinter den Messeplatz verdrängt, wo sie von der Polizei beschützt wurden.
Die antifaschistischen Gegendemonstrant_innen demonstrierten ihre Ablehnung gegen Nationalismus, Rassismus, Sexismus auf dem Messeplatz. Im Verlauf des Nachmittags blieb die Menge immer in Bewegung und setzte die PNOS-Kundgebung von allen Seiten unter Druck.

Die Neonazis von der PNOS mussten deshalb permanent im Kessel der Polizei ausharren und hatten wohl einen mehr als miesen Tag. Mehrfach ging die Polizei auch gewalttätig gegen die Gegendemonstrant_innen vor: Sie feuerten Gummischrot ab, auch auf Kopfhöhe und aus nächster Nähe. Dabei wurden mindestens drei Menschen im Gesicht verletzt. Eine Person musste ins Spital gebracht werden. Als Antwort auf diese Eskalation flogen einige Steine in Richtung der Polizeireihen. Mehrere Menschen wurden von der Polizei im Verlauf des Nachmittags auf den Posten mitgenommen.
Nachdem die PNOS von der Polizei zum Badischen Bahnhof begleitet worden war, besammelten sich nochmals über 500 Menschen auf dem Messeplatz. Als Demonstration gingen sie noch vor den Polizeiposten Clarastrasse um für die Feilassung der Festgenommen zu demonstrieren. Danach zogen sie gemeinsam weiter und lösten die Demonstration selbstbestimmt auf.

Um 16 Uhr versammelten sich noch zusätzlich 500 Personen zu einer Kundgebung unter dem Motto «Basel bleibt bunt» auf der Dreirosenmatte.

Durch die massive Teilnahme an den Gegendemonstrationen zeigte die Basler Bevölkerung, dass sie Nazis nicht in ihrer Stadt duldet! Der 24. November 2018 war ein starkes Zeichen gegen jeden Versuch von Rechts sich Raum auf der Strasse zu nehmen. Wir sollten das als motivierenden Anlass nehmen – nicht nur an einem einzelnen Tag – sondern auch im Alltag Widerstand gegen den Rechte Hetze und rassistische Tendenzen zu leisten!

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