Protest gegen SVP bi de Lüüt am 21.9. in Dornach

Gefunden unter http://ch.indymedia.org/de/2015/09/95899.shtml.

Mit Geld, Geld und nochmals Geld verwirrt und verblödet die SVP die Massen. In Scharen strömen all diejenigen, die meinen, sie seien irgendwie zu kurz gekommen, an die Veranstaltungen der Blocher-Partei.

Diese präsentiert ihnen anstelle von Politik Sündenböcke: Hetze gegen AusländerInnen, Hetze gegen alles „unschweizerische“ und autoritäres Getue genügen – wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist – vollends um die grössten Rassisten in irgendwelche Ämter, bis hinauf zum Bundesrat zu wählen.

Dieser widerlichen Propaganda setzen wir unseren Widerstand entgegen! Immer wieder werden die SVP-Veranstaltungen gestört. So auch diejenige im Restaurant Schlosshof in Dornach, am Montag 21. September, an der unter anderem Christoph Blocher als Redner auftrat. Die Bullen wollten den lautstarken Protest nicht bis zur Scheune, in der sich die SVP versammelte, durchlassen. Sie setzten Pfefferspray und Gummischrot gegen etwa 40 bis 50 AntifaschistInnen ein, schafften es jedoch nicht, diese zu vertreiben. Nach etwa 20 Minuten wurde die Kundgebung selbstbestimmt aufgelöst.

Flüchtlinge bleiben, SVP vertreiben!

Anmerkung aufbau.org: Laut verschiedenen Medienberichten wurde durch die Störaktion die Ankunft von Christof Blocher verzögert, und ein SVP-Apero musste in die Festhalle "evakuiert" werden, wo die Leute eingeschlossen wurden.

Solidarischer Abendspaziergang in Winterthur (18.9.)

von facebook kopiert:

Heute Abend trafen sich rund 400 Personen in Winterthur um gegen das unmenschliche Migrationsregime der westeuropäischen Staaten zu demonstrieren.

Wir besammelten uns am Hauptbahnhof und zogen danach lautstark durch die Strassen Winterthurs.

Unterwegs wurden kurze Reden und Parolen gehalten, die den heuchlerischen Umgang mit der aktuellen Flüchtlingskatastrophe anklagten.

Obwohl wie angekündigt die Strassen video-überwacht wurden und die Polizei mit einem massiven Aufgebot präsent war, liessen wir uns davon nicht aufhalten, uns selbstbestimmt die Strasse zu nehmen.

No border, no nation - refugees welcome!

 

Weitere Fotos auf: https://www.facebook.com/Revolution%C3%A4rer-Aufbau-Winterthur-1587352024845736/timeline/

Beitrag von Radio Stadtfilter dazu: https://soundcloud.com/stadtfilter/abendspaziergang

Erfahrungsbericht und Kommentar zur Kundgebung für Flüchtlinge

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Erfahrungsbericht und Kommentar zur Kundgebung für Flüchtlinge (05.09.15)

Am Samstag, dem 5. September, beteiligten sich bis zu 3000 Personen an einer Kundgebung für Flüchtlinge in Zürich. Ausgehend von der Platzkundgebung am Helvetiaplatz konnte vor Ort trotz Polizeischikane und Spaltungsversuchen eine kraftvolle Demonstration für eine gelebte internationale Solidarität und eine wirkungsvolle antirassistische Praxis durchgesetzt werden.

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BS: Antifa-Bericht zum 29. August

Am Nachmittag des 29. August versuchten rund 10 FaschistInnen im Kleinbasel zu demonstrieren. Ausgerüstet waren die teilweise angereisten Rechtsextremen mit orangen Overalls, Eisenketten, umgehängten Schildern und Flyern, die sie eindeutig als dem DPS / PEGIDA-Milieu zugehörig auswiesen. Durch das beherzte Einschreiten antifaschistischer Kräfte wurde der Spuk nach kurzer Zeit beendet.

Dieser Vorfall ist symptomatisch für die hetzerisch-rassistische Stimmung in Europa. Die Auswirkungen der kapitalistischen Krise werden auf Flüchtlinge projeziert, die als Sündenböcke für die Probleme des Proletariats und damit die Auswirkungen des Kapitalismus hinhalten müssen. Dieser Vorfall zeigt, dass die verschärfte Stimmung auch in der Schweiz zunehmend von Rechtsextremen genutzt wird.

Die zugespitzte Lage war auch an der antifaschistischen Demonstration am selben Abend spürbar. Rund 150 AntifaschistInnen zogen vom Barfüsserplatz bis zur Johanniterbrücke. Neben vielen zustimmenden Reaktionen der PassantInnen kam es zu mehreren Übergriffen mit rechtsradikalem Hintergrund, die zurückgeschlagen wurden. Diese zeigen, dass die rechte Hetze auf fruchtbaren Boden stösst und vermehrt zu rechten Angriffen auf der Strasse führt.

Während die FaschistInnen zwar versuchten, sich die Strasse zu nehmen, scheiterten sie schmerzhaft am antifaschistischen Widerstand. Dass am gleichen Abend eine vielfach grössere antifaschistische Demonstration stattfand, die sich nicht von faschistischen Angriffen beirren liess, zeigt:

D Stroos khört uns!

Kein Fussbreit dem Faschismus

Flüchtlinge bleiben – Bonzen vertreiben!

Flugblatt zur Antira-Demo vom 27.6

Mehrere tausend Menschen sind dieses Jahr bereits im Mittelmeer ertrunken. Zehntausende sind es, die in den vergangenen 15 Jahren bei dem Versuch die EU-Außengrenzen zu überqueren, gestorben sind. Diese Todesfälle sind kein Unglück, keine Naturkatastrophe. Schuldig daran ist das EU-Grenzregime welches dazu dient den privilegierten Wirtschaftsstandort aufrecht zu erhalten.

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