Flyer zur Demo gegen das Bundeslager auf dem Juchhof-Areal

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Flüchtlinge bleiben - Bonzen vertreiben!

Die Neueröffnung des Bundeslagers auf dem Juch-Areal reiht sich in eine ganze Kette von Verschärfungen im Schweizer Asylwesen ein. Dass sich der Kapitalismus in der Krise befindet ist kein Geheimnis. Auf der Suche nach profitablen Investitionsmöglichkeiten sprengt das Kapital zunehmend nationale Beschränkungen. Grosse Teile der Wirtschaft werden an billigere Produktionsstandorte in sogenannte Niedriglohnländer verlagert, wo deregulierte und liberalisierte Märkte vorzufinden sind. Die durch die Gewinnung von Rohstoffen erwirtschafteten Profite fliessen zurück in Steuerparadiese wie es die Schweiz ist.
Lebensgrundlagen werden zerstört und Menschen aus ihren Zusammenhängen gerissen. Als Folge dieser Ausbeutung und in der Hoffnung auf eine Lebensperspektive versuchen viele nach Europa zu migrieren. Der EU-Raum jedoch braucht aufgrund der Auslagerung der Industrie in Peripheriestaaten und des wachsenden Dienstleistungssektors im Zentrum, immer weniger niedrig qualifizierte Arbeitskräfte. Die Einwanderung nach Europa wird durch kontingentierte Aufnahmen von Hochqualifizierten sowie eine verstärkte Kontrolle und Militarisierung der Aussengrenzen reguliert, wo jährlich tausende Menschen den Tod finden.

Gelangen MigrantInnen trotz dieses Grenzregimes in die Schweiz, sollen sie künftig in Bundeslager gesteckt und zwecks Kostenreduktion möglichst bald ausgeschafft werden, sofern für deren Arbeitskräfte keine Verwertungsmöglichkeiten vorhanden sind. Denn selbstverständlich braucht die hiesige Ökonomie gerade in der Krise illegalisierte und entrechtete MigrantInnen, die sich mit Schwarzarbeit in Niedriglohnsektoren wie dem Bau, der Gastronomie oder Landwirtschaft durchschlagen und Löhne drücken.

In diesem Sinne reiht sich das Projekt der Bundeslager ein. Die Aussortierung der Mehrwert-steigernden Arbeitskräfte soll möglichst effizient ausgestaltet werden. Zudem soll der gesamte Prozess bis hin zur Abschiebung massiv beschleunigt werden, um unmittelbar das „Problem“ loszuwerden.
Die Lebensbedingungen, welche in den Bundeslagern vorherrschen sind dermassen verschärft, dass möglichst jeder Reiz genommen werden soll, um sich überhaupt in die „Schweizer-Wohlstandsinsel“ zu wagen. Es herrschen strikte Vorschriften, da die Einhaltung einer „Rund-um-die-Uhr-Überwachung“ aufrecht erhalten werden soll. Es herrschen schlicht Gefängnis-ähnliche Zustände, welche Asylbewerber möglichst abschotten sollen.

Kämpfen wir gemeinsam gegen rassistische und repressive Asylpolitik!

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