Flugblatt zur Antira-Demo vom 27.6

Mehrere tausend Menschen sind dieses Jahr bereits im Mittelmeer ertrunken. Zehntausende sind es, die in den vergangenen 15 Jahren bei dem Versuch die EU-Außengrenzen zu überqueren, gestorben sind. Diese Todesfälle sind kein Unglück, keine Naturkatastrophe. Schuldig daran ist das EU-Grenzregime welches dazu dient den privilegierten Wirtschaftsstandort aufrecht zu erhalten.

Der Kapitalismus verursacht Leid auf dem gesamten Planeten. Das europäische Kapital geht seit dem Ende seiner Kolonien unterschiedliche Wege, um die rohstoffreichen und geostrategischen wichtigen Regionen der Welt unter seiner Kontrolle zu halten. Der Imperialismus hat die kolonialen Verhältnisse abgelöst. Freihandelsabkommen, “Entwicklungshilfe” zur Marktöffnung, Strukturanpassungsprogramme, Finanzierung von Marionetten-Regierungen usw.. Im Notfall werden diese Interessen aber auch mit der Unterstützung von pro-westlichen Diktaturen, mit der Förderung von
“demokratischen” Rebellen oder direkten militärischen Interventionen durchgesetzt. Die Folgen sind Kriege, Hungersnöte und Elend. Die Menschen aus diesen Regionen sind zur Flucht gezwungen, sei es aus wirtschaftlichen Nöten oder aufgrund von Krieg und Vertreibung. Diese Unterscheidung spielt überhaupt keine Rolle und ist anmassend. Abertausende von ihnen ertrinken im Mittelmeer, weil die EU ihre Aussengrenzen mittels ihrer Grenzschutzagentur Frontex verbarrikadiert und die Fluchtwege erschwert hat .


Wie immer mischt die Schweiz dabei an vorderster Front mit, indem sogenannte Experten oder die notwendige Technologie gestellt wird. Seit Jahresbeginn sind es bereits wieder innert kürzester Zeit tausende Tote. Die heuchlerische Reaktion der EU darauf: Die „Schlepper“ sind schuld und müssen bekämpft - sprich die Repression muss verschärft werden. Wie immer werden die wahren Schuldigen, das wahre Problem - das ausbeuterische kapitalistische System und seine ProfiteurInnen - aussen vor gelassen. Die Frontex Missionen zur Bekämpfung der Flüchtlinge werden finanziell aufgestockt und neu sollen sogar Militärschiffe dabei helfen, die „Schlepperboote“ zu zerstören.  Damit wird nun offiziell Krieg gegen die Flüchtlinge geführt. Wenn man sich diese Realität vor Augen führt fühlt man sich ohnmächtig, wie eine solch zynische menschenverachtende Politik vor unser aller Augen Massensterben verursacht. Doch ohnmächtig ist niemand! Strecken wir die Fäuste hoch und kämpfen zusammen - denn es gibt Verantwortliche welche fassbar und angreifbar sind.  Es gibt viele die von dieser Ordnung profitieren, die stinkreich in der Schweiz und anderswo sitzen. Bekämpfen wir diese Verhältnisse gemeinsam!

Auf die Strasse für die proletarische Solidarität mit den Flüchtlingen.
Kapitalismus führt in die Barbarei – Revolutionäre Perspektive erkämpfen!
Für den Kommunismus!

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