BS/WaR (8.11.15): Erlebnisbericht zum ersten Aufmarsch des Friedlichen Widerstand Dreiländereck

Übersicht zu den rechtsradikalen Mobilisierungen in Weil am Rhein.

Im Trend der aktuellen rechtsradikalen Bewegungen im deutschsprachigen Raum, als "Besorgte Bürger" wirken zu wollen, müssen auch die aktuellen rechten Mobilisierungen in Weil am Rhein, in der deutschen Grenzregion neben Basel, betrachtet werden. So riefen die Organisatoren um den Anmelder Sven Diesslin und Andy Weigand (aus einer bekannten NPD-Familie) für den 8. November in sozialen Medien zu einem "Abendspaziergang" auf. Die Veranstaltung wurde mit einem Bild beworben, auf dem über der deutschen Fahne die Worte "Schluss mit Rechts & Links, unser Problem sitzt OBEN" zu lesen waren, angekündigt wurde ein Abendspaziergang jeden Sonntag. Die Leute wurden aufgefordert, mit Kerzen gegen die Asylpolitik der Bundesregierung Deutschlands zu demonstrieren und nach einem Marsch durch die Stadt diese Kerzen vor dem Rathaus abzustellen. Dass es sich hier nicht um einen bürgerlich rechten Protest handelt, wurde auch durch die Aufforderung deutlich, dass auf Alkohol verzichtet werden solle, und das keine als Waffen ansehbaren Gegenstände mitgeführt werden sollen.

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Protest gegen SVP bi de Lüüt am 21.9. in Dornach

Gefunden unter http://ch.indymedia.org/de/2015/09/95899.shtml.

Mit Geld, Geld und nochmals Geld verwirrt und verblödet die SVP die Massen. In Scharen strömen all diejenigen, die meinen, sie seien irgendwie zu kurz gekommen, an die Veranstaltungen der Blocher-Partei.

Diese präsentiert ihnen anstelle von Politik Sündenböcke: Hetze gegen AusländerInnen, Hetze gegen alles „unschweizerische“ und autoritäres Getue genügen – wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist – vollends um die grössten Rassisten in irgendwelche Ämter, bis hinauf zum Bundesrat zu wählen.

Dieser widerlichen Propaganda setzen wir unseren Widerstand entgegen! Immer wieder werden die SVP-Veranstaltungen gestört. So auch diejenige im Restaurant Schlosshof in Dornach, am Montag 21. September, an der unter anderem Christoph Blocher als Redner auftrat. Die Bullen wollten den lautstarken Protest nicht bis zur Scheune, in der sich die SVP versammelte, durchlassen. Sie setzten Pfefferspray und Gummischrot gegen etwa 40 bis 50 AntifaschistInnen ein, schafften es jedoch nicht, diese zu vertreiben. Nach etwa 20 Minuten wurde die Kundgebung selbstbestimmt aufgelöst.

Flüchtlinge bleiben, SVP vertreiben!

Anmerkung aufbau.org: Laut verschiedenen Medienberichten wurde durch die Störaktion die Ankunft von Christof Blocher verzögert, und ein SVP-Apero musste in die Festhalle "evakuiert" werden, wo die Leute eingeschlossen wurden.

BS: Antifa-Bericht zum 29. August

Am Nachmittag des 29. August versuchten rund 10 FaschistInnen im Kleinbasel zu demonstrieren. Ausgerüstet waren die teilweise angereisten Rechtsextremen mit orangen Overalls, Eisenketten, umgehängten Schildern und Flyern, die sie eindeutig als dem DPS / PEGIDA-Milieu zugehörig auswiesen. Durch das beherzte Einschreiten antifaschistischer Kräfte wurde der Spuk nach kurzer Zeit beendet.

Dieser Vorfall ist symptomatisch für die hetzerisch-rassistische Stimmung in Europa. Die Auswirkungen der kapitalistischen Krise werden auf Flüchtlinge projeziert, die als Sündenböcke für die Probleme des Proletariats und damit die Auswirkungen des Kapitalismus hinhalten müssen. Dieser Vorfall zeigt, dass die verschärfte Stimmung auch in der Schweiz zunehmend von Rechtsextremen genutzt wird.

Die zugespitzte Lage war auch an der antifaschistischen Demonstration am selben Abend spürbar. Rund 150 AntifaschistInnen zogen vom Barfüsserplatz bis zur Johanniterbrücke. Neben vielen zustimmenden Reaktionen der PassantInnen kam es zu mehreren Übergriffen mit rechtsradikalem Hintergrund, die zurückgeschlagen wurden. Diese zeigen, dass die rechte Hetze auf fruchtbaren Boden stösst und vermehrt zu rechten Angriffen auf der Strasse führt.

Während die FaschistInnen zwar versuchten, sich die Strasse zu nehmen, scheiterten sie schmerzhaft am antifaschistischen Widerstand. Dass am gleichen Abend eine vielfach grössere antifaschistische Demonstration stattfand, die sich nicht von faschistischen Angriffen beirren liess, zeigt:

D Stroos khört uns!

Kein Fussbreit dem Faschismus

Novemberpogrome 9.11.1938

 Am 18. September jährt sich der Tod von Pavlos Fyssas (Killah P.), griechischer Hip Hop Musiker bekannt als Killah P. Er war aktiver Antifaschist und wurde von einem Mitglied der rechtsextremen neonazistischen Partei „Chrysi Avgi“ (goldene Morgenröte) erstochen.

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