Vorladungen wegen Demo gegen FIFA

In den vergangenen Tagen haben Leute Vorladungen erhalten, denen die Teilnahme an der Demo zum FIFA-Museum in Zürich am 24. September 2018 vorgeworfen wird. Bei der Demo wurde die Situation von politischen Gefangenen thematisiert, die in Zusammenhang mit Protesten gegen die WM 2014 verhaftet wurden. Wir rufen all jene, die solche Vorladungen erhalten haben, dazu auf, sich bei uns zu melden: Schreibt uns ein Mail an rotehilfe[at]aufbau[dot]org.

Solidarität mit dem Verlag Mezopotamien

Die deutsche Polizei hat vom 8. März bis zum 10. März 2018 das Verlagshaus in Neuss durchsucht - und faktisch geleert - betroffen sind der Buchverlag Mezopotamien und der Musikvertreiber Mir Multimedia. Wir verurteilen die Razzien und Beschlagnahmungen beim Verlag Mezopotamien und betrachten diese als Teil des Kampfes gegen die kurdische Befreiungsbewegung.

Dieser Angriff soll Rojava schwächen und unterstreicht damit die Mittäterschaft Deutschlands im Krieg in Syrien. Nicht nur wird der Nato-Partner Türkei mit Waffen beliefert, Deutschland ist auch gerne mit dabei bei der Unterdrückung der progressiven kurdischen Bewegung. Die Türkei fliegt Bombenangriffe gegen das Städtchen Afrin und am Boden rücken Truppen in Begleitung islamistischer Milizen vor und zerstören den letzten "Save Haven", den das vom Krieg gebeutelte Syrien gehabt hatte. In Deutschland werden indessen Bücher verboten, weil - so lautet die Anklage - sich diese gegen den Gedanken der Völkerverständigung gem. Art. 9 Abs. 2 GG richten.

Unpassender könnte keine Anklage sein. Wie keiner anderen politischen Bewegung der Gegenwart gelingt es der kurdischen Befreiungsbewegung sich als praktische und tatsächliche Kraft der Völkerverständigung zu beweisen und ein fortschrittliches gesellschaftliches Projekt zu entwickeln und zu leben. Rojava ist im Moment das einzige wahre Projekt der Völkerverständigung, Rojava ist die einzige positive Perspektive im Mittleren Osten.

Erkämpft und ermöglicht haben diese Perspektive die KämpferInnen von YPG/ YPJ. Der Krieg, den der reaktionäre türkische Staat nun gegen das Städtchen Afrin führt, zielt auf die kurdische Bewegung und das politische Projekt Rojava ab. Von versuchtem Völkermord durch die Türkei zu sprechen scheint hier nicht übertrieben.

In Deutschland ist indessen die historische Erinnerung begraben worden, das Verbot von Büchern und Musik sowie die Beteiligung an Kriegen gegen den gesellschaftlichen Fortschritt sollten uns an die 30er Jahre erinnern und auch alarmieren.

Defend Afrin! Sozialismus oder Barbarei.

Revolutionärer Aufbau Schweiz, 14.3.2018

Razzien beim Revolutionären Aufbau Schweiz

Gestern Donnerstag, 1.3.2018, wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel Stadt zwei Räume des Revolutionären Aufbau Schweiz in Basel und Zürich polizeilich durchsucht. In Basel ist dies die zweite Hausdurchsuchung innert kürzester Zeit, nachdem die Polizei bereits vor der Demonstration in Solidarität mit Afrin / Rojava in Basel am 2. Februar in das Lokal eindrang.

Bei den koordinierten Razzien waren die MieterInnen der Räume nicht anwesend. Die Repressionsbehörden wollten ihre Operation offenkundig durchziehen, ohne dass man ihnen auf die Finger schaut.

Die Staatsanwaltschaft verweigert die Herausgabe der Durchsuchungsbefehle. Entsprechend wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht, was der Hintergrund dieses politischen Angriffs ist. Dies stellt eine Abweichung von der üblichen Praxis dar, bei welcher betroffenen Personen bei Hausdurchsuchungen Einblick in die entsprechenden Unterlagen gewährt wird.

Der Raum in Basel ist nachwievor polizeilich versiegelt, wir wissen aber von solidarischen Personen in der Nachbarschaft, dass die Polizei viel beschlagnahmt hat. In Zürich wurde unter anderem ein Computer beschlagnahmt.

Wir werden weiter informieren, wenn wir mehr wissen. Die Durchsuchungen sind ein politischer Angriff gegen unsere Praxis. Wir werden sie entsprechend beantworten.

Revolutionärer Aufbau Schweiz, 2.3.2018

BS: Kurzbericht und Flugblatt zur "Zämme gege Repression"-Demo

Rund 150 Menschen haben am 23. Dezember gegen Repression in verschiedensten Formen protestiert. Neben polizeilichen Angriffen gegen Demonstrationen und linke Orte wurden unter anderem auch die Repression gegen Sexarbeiter*innen und Asylsuchende thematisiert. Die Polizei kesselte die Demonstration kurz nach dem loslaufen. Nach einiger Zeit konnte erreicht werden, dass die Demo ohne Kontrollen zum Ausgangspunkt zurückkehren konnten, wo weitere Redebeiträge gehalten wurden.

Der Aufbau war mit einem Flugblatt und einem Transparent beteiligt.

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Antirep Informationen G20

Antirep Informationen G20

Es ist damit zu rechnen, dass es am G20-Gipfel Repression geben wird. Wir empfehlen stark, dass man sich im Vorfeld damit auseinandersetzt und darauf vorbereitet. Das heisst umgekehrt nicht, dass man nur von der Repression reden soll. Die Aktionen gegen das Treffen der G20 in Hamburg werden zahlreich und vielfältig sein, darauf freuen wir uns!

  • Der Ermittlungsausschuss G20 Hamburg (EA) dokumentiert seine Informationen unter: https://g20ea.blackblogs.org/ und ist voraussichtlich unter der Nummer +49 (0)40 432 78 778 erreichbar. Weitere Infos auch auf Twitter: https://twitter.com/ea_hh
  • Die Rote Hilfe Schweiz (RH) ist von Mittwoch bis Sonntag per Telefon unter 0041 79 626 84 21 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (PGP Key auf Homepage – https://rotehilfe.noblogs.org) erreichbar. Wenn es schneller gehen soll, dann meldet euch per Telefon. Meldet euch bei der RH Schweiz, wenn es Probleme am Grenzübertritt gibt oder wenn ihr GenossInnen in und aus der Schweiz informieren wollt.

Der EA G20 Hamburg und die RH Schweiz werden während des Gipfels miteinander kommunizieren. Wenn ihr mit dem EA G20 Hamburg kommuniziert und wollt, dass sie die Informationen der RH Schweiz weiterleiten, sagt es bitte direkt.

Wichtig: Schaut vor der Reise nach Hamburg nochmals bei den Homepages vorbei und holt euch die neusten Infos!

Weitere Tipps des EA G20 Hamburg:

  • Es empfiehlt sich, dunkle einheitliche Kleidung ohne besondere Merkmale (wie Aufnäher etc.) und eine Mütze, Base-Cap einzupacken.
  • Lasst alle überflüssigen Daten zuhause (Adressbuch, Kalender etc.)
  • Wenn ihr auf ein Handy nicht verzichten wollt, besorgt euch ein günstiges Demo-Handy, in dem ihr so wenig wie möglich speichert (keine Fotos, E-Mails, SMS und sonstige Kommunikationsverläufe).
  • Kein Alkohol, keine Drogen bei Aktionen und Demonstrationen.
  • Nehmt Augenspülwasser und Erste-Hilfe-Päckchen mit und macht euch mit der Anwendung vertraut. Packt auch Wechselkleidung ein.
  • Packt Medikamente, die ihr regelmäßig benötigt, in ausreichender Menge (Richtwert: Aktionszeitraum + 3 Tage) ein und auch eine Krankenkassenkarte.
  • Das Mitnehmen und Tragen von Gegenständen, die den Körper vor Polizeigewalt schützen (Helme, Protektoren usw.) sowie Waffen oder Vermummung sind verboten. Seid vorsichtig und überlegt euch gut, was ihr in welcher Situation einsetzen wollt.
  • Die Polizei setzt bei Versammlungen oft auf enge Begleitung (Seitenspalier) und versucht durch starke Präsenz einzuschüchtern. Es kommt vor, dass Greiftrupps in Versammlungen reingehen, um zu provozieren. Pfefferspray wird sehr häufig eingesetzt, desweiteren Schlagstöcke und Wasserwerfer mit Reizstoffen, keine Gummigeschosse.
  • Demonstrationen werden von Polizei in Uniform und Zivil begleitet. Habt dies im Kopf, wenn ihr überlegt, aus der Demo heraus aktiv zu werden. Festnahmen gibt es insbesondere durch spezielle Zivicops auch Stunden oder Tage später. Verlasst nach Aktionen möglichst den Ort und wechselt eure Kleidung.

https://rotehilfech.noblogs.org/post/2017/06/20/antirep-informationen-g20/

Aufbau Vertrieb

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An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

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Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

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Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.

Anti-Repression

faust rotAntirepressionstelefon  079 626 84 21 (Generell vor, während und nach Mobilisierungen ist das Antirep-Telefon in Betrieb.)

Ruf an, falls du an der Grenze blockiert wirst, Festnahmen siehst oder selber festgenommen worden bist. Falls du festgenommen wirst: Unbedingt Aussagen verweigern, nur Name, Meldeadresse und Geburtsdatum nennen! Für weitere Infos haben empfehlen wir zusätzlich unsere Antirepression Broschüre

Wurdest du verhaftet und du fragst dich was jetzt auf dich zu kommt? Sitzt ein Genosse oder Genossin von dir oder deiner Organisation in Moment im Knast und du willst ihn rausholen? Hast du eine Vorladung oder einen Prozess und du willst wissen wie du dich verhalten sollst? Möchtest du/ihr eine Antirep-Schulung? Dann melde dich rasch bei rotehilfe@aufbau.org! Wir unterstützen dich gerne im Kampf gegen die Repression! Wenn du einen solidarischen Anwalt suchst oder konkrete juristische Fragen hast kannst du dich auch direkt bei jus@aufbau.org melden!

Weitere Literatur über den Staatsapperat und die Repression gibts im Vertrieb. Meldungen und Berichte auf dem Blog der Roten Hilfe Schweiz. Aktuelle Informationen betreffend laufenden Aktionen, Treffen und Verfahren gibts unter der Kategorie Antirepression.

Dossier Prozess Andi

andi

Alle Informationen, wie Prozesserklärungen, Berichte, Solidaritätserklärungen oder verschiedene Solidaritätsaktionen zum Prozess gegen Andi in Bellinzona aus dem Jahre 2011 findest du hier.

Aufbau Zeitung

 84 Zeitung

Die offizielle Zeitung des revolutionären Aufbaus. Mehr Infos zur aktuellen und ein Archiv mit vergangenen Ausgaben gibt es hier. Zudem bieten wir verschiedene Texte, die nur online erschienen sind und eine kleine Auswahl von einzelnen Beiträgen aus der Printausgabe.