Rote Hilfe: Treffen zu Diepoldsau

Am 10. September 2011 kesselte die Kantonspolizei St. Gallen unweit von Diepoldsau eine Demonstration gegen ein geplantes Treffen der faschistischen «Europäischen Aktion» ein. Die DemonstrantInnen wurden verhaftet und haben mittlerweile Strafbefehle mit hohen Bussen und Spruchgebühren bekommen. Viele der Betroffenen haben dagegen Rekurs eingelegt und Akteneinsicht verlangt.

Nun gilt es, kollektiv und zusammen mit JuristInnen zu diskutieren, wie wir juristisch und politisch weiter dagegen vorgehen wollen und was unsere Möglichkeiten sind. Wir möchten euch deshalb am Freitag, 18.11.2011 zu einem Treffen dazu einladen. Dieses findet um 19.00 im Zentrum des Revolutionären Aufbaus Zürich an der Meinrad-Lienert-Str. 15 in Zürich statt (Tram Nr 3 vom HB bis Lochergut).
 

Wenn ihr weitere Fragen oder Anmerkungen habt, meldet euch doch bei der Roten Hilfe: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Solidarität ist eine Waffe!

Strafbefehle wegen Antifa-Demo in SG am 10.09.11

Strafbefehl? Einsprache erheben, Akteineinsicht verlangen, sich bei der Roten Hilfe melden!

Am 10. September 2011 kesselte die Kantonspolizei St. Gallen unweit von Diepoldsau eine Demonstration gegen ein geplantes Treffen der faschistischen «Europäischen Aktion» ein. Die DemonstrantInnen wurden - zum Teil unzimperlich - verhaftet und befragt. Nun haben etliche Verhaftete bereits einen Strafbefehl von der st. gallischen Justiz bekommen. Es ist wichtig, sich davon nicht einschüchtern zu lassen, sondern innerhalb der gesetzten Rekursfrist schriftlich und eingeschrieben Einsprache gegen die Strafverfügung einzulegen und Akteneinsicht zu verlangen! Wird die Rekusfrist verpasst, gilt der Strafbefehl als rechtsgültig!


Wenn ihr am 10. September in Diepoldsau verhaftet wurdet und einen Strafbefehl bekommen habt, erhebt Einsprache und wendet euch an die Rote Hilfe (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Die Rote Hilfe wird bald zu einem Treffen einladen, an dem wir kollektiv diskutieren können, wie wir politisch und rechtlich weiter vorgehen können.

Solidarität ist eine Waffe!

Im Kessel in Diepoldsau/Widnau (SG)?

Faschos werden beschützt, AntifaschistInnen werden angegriffen und sollten gebüsst werden: Das Verhalten der Kantonspolizei St. Gallen demaskiert die Rolle des Repressionsapparats im Staat.

Es ist für die DemonstrationsteilnehmerInnen zu erwarten, dass nach einer gewissen Zeit Post aus dem St. Gallischen eintrudeln wird. Damit wir kollektiv darauf reagieren können, ist es wichtig, uns zu koordinieren und uns über die Situation der einzelnen Betroffenen auf dem Laufenden zu halten.

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Internetfahndung? Keine Aussage!

Am 1. Mai 2011 wurde mit einem Zwei-Millionen-Franken-Aufgebot der Stadt- und Kantonspolizei ein ganzes Quartier militärisch besetzt .  Mit Massenverhaftungen wurden mehr als 500 Personen verhaftet und alles an diesem Tag beschlagnahmte politische Material wurde am 2. Mai vernichtet. Jetzt geht die Repression noch einen Schritt weiter. Die Staatsanwaltschaft und die vom Grünen Leupi geführte Stadtpolizei drohen mit der Veröffentlichung von Fotos von DemonstrantInnen im Internet, die nur gelöscht würden, wenn sich die betreffende Person stellt oder verpfiffen wird.

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Linke Politik auf dem grünen Scheiterhaufen

Am 2. Mai 2011 hat die Stadtpolizei Zürich auf Geheiss der Einsatzleitung vom 1. Mai (der grüne Polizeivorsteher Daniel Leupi und die Kommandanten der Kantons- und Stadtpolizei) folgendes politisches Material, welches am 1. Mai auf dem Revolutionären Treff oder während der Demonstration am Morgen beschlagnahmt wurde, vernichtet:

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Aufbau Vertrieb

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An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

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Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

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Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.

Anti-Repression

faust rotAntirepressionstelefon  079 626 84 21 (Generell vor, während und nach Mobilisierungen ist das Antirep-Telefon in Betrieb.)

Ruf an, falls du an der Grenze blockiert wirst, Festnahmen siehst oder selber festgenommen worden bist. Falls du festgenommen wirst: Unbedingt Aussagen verweigern, nur Name, Meldeadresse und Geburtsdatum nennen! Für weitere Infos haben empfehlen wir zusätzlich unsere Antirepression Broschüre

Wurdest du verhaftet und du fragst dich was jetzt auf dich zu kommt? Sitzt ein Genosse oder Genossin von dir oder deiner Organisation in Moment im Knast und du willst ihn rausholen? Hast du eine Vorladung oder einen Prozess und du willst wissen wie du dich verhalten sollst? Möchtest du/ihr eine Antirep-Schulung? Dann melde dich rasch bei rotehilfe@aufbau.org! Wir unterstützen dich gerne im Kampf gegen die Repression! Wenn du einen solidarischen Anwalt suchst oder konkrete juristische Fragen hast kannst du dich auch direkt bei jus@aufbau.org melden!

Weitere Literatur über den Staatsapperat und die Repression gibts im Vertrieb. Meldungen und Berichte auf dem Blog der Roten Hilfe Schweiz. Aktuelle Informationen betreffend laufenden Aktionen, Treffen und Verfahren gibts unter der Kategorie Antirepression.

Dossier Prozess Andi

andi

Alle Informationen, wie Prozesserklärungen, Berichte, Solidaritätserklärungen oder verschiedene Solidaritätsaktionen zum Prozess gegen Andi in Bellinzona aus dem Jahre 2011 findest du hier.

Aufbau Zeitung

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Die offizielle Zeitung des revolutionären Aufbaus. Mehr Infos zur aktuellen und ein Archiv mit vergangenen Ausgaben gibt es hier. Zudem bieten wir verschiedene Texte, die nur online erschienen sind und eine kleine Auswahl von einzelnen Beiträgen aus der Printausgabe.