Flugblatt: Fight back – für ein revolutionäres Klima

51486650 1132563900248729 1922441178599391232 oDie Treibhausgasemissionen steigen und steigen. Optimistischere Darstellungen einzelner Länder lassen einfach die Emissionen aus dem internationalen Flug- und Schiffverkehr und aus den importierten Waren weg, um das Bild zu schönen. Schon seit über einem halben Jahrhundert ist bekannt, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ansteigt und zur globalen Erwärmung führt. Dennoch wird weiter gewirtschaftet wie bisher und die ökologische Krise mit ihren sozialen Folgen verschärft sich zusehends. Einen kurzfristigen Rückgang der Emissionen haben bisher einzig die grossen Wirtschaftskrisen wie die Ölkrise in den 1970er-Jahren und die Finanzkrise von 2008 gebracht. Kein Wunder, ein auf unendliches Wirtschaftswachstum angewiesenes System auf einem endlichen Planeten kann nicht funktionieren. Der Kontrollverlust der Herrschenden beim von ihnen verursachten Klimawandel wird immer offensichtlicher. Sie können ihn nicht länger durch ihre dauernd wiederholten Scheinlösungen von Aufrufen zu nachhaltigerem Konsum über technischen Fortschritt zu «grünen» Märkten verschleiern. Während Firmen die Profite einsacken, müssen wir die Folgen der Umweltzerstörung tragen. Wir sind die erste Generation, die den Klimawandel zu spüren bekommt.

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Flugblatt: WEF 2019 – Hinterland für FaschistInnen

Was sich an den Treffen der herrschenden Eliten in Davos schon in den letzten Jahren abzeichnete, ist am diesjährigen World Economic Forum nicht mehr zu leugnen. So, wie die herrschenden Klassen bisher regiert haben, geht es nicht mehr weiter. Mindestens in den Industrieländern konnte sich das Kapital in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eine politische Herrschaftsform mit relativ demokratischem und humanistischem Antlitz leisten. Doch diese Zeit ist vorbei. Die tiefgreifende ökonomische Krise des Kapitalismus offenbart sich heute in den meisten Ländern in einer Regierungs- und Legitimationskrise. Und im Moment führt sie dazu, dass reaktionäre und offen faschistische Kräfte in etlichen Ländern an die Regierung kommen. Die herrschenden Klassen verabschieden sich immer mehr vom Herrschaftsmodell der Demokratie und liebäugeln wieder mit autoritären und faschistischen Herrschaftsoptionen. Wenn auch prominente Reaktionäre und FaschistInnen wie aus den USA, Brasilien, Türkei oder Saudi-Arabien als Gäste am WEF rangieren, so ist das nicht unbedingt im ursprünglichen Sinne der WEF-StrategInnen. Die Ausbeutung in einzelnen kapitalistischen Ländern lässt sich zwar besser organisieren unter autoritärer und faschistischer Herrschaft, doch birgt dies auch politische und ökologische Gefahren für das kapitalistische Weltsystem. Und die aktuell grösste Gefahr liegt dabei in der Verschärfung der innerimperialistischen Konflikte, wie sie gerade in Syrien sichtbar wird.

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Flugblatt: Die Umweltfrage nicht Akteuren wie dem WEF überlassen, sondern Antworten selbst erkämpfen!

Ende Januar beginnt in Davos das alljährliche Treffen des World Economic Forum (WEF). Die Mächtigen stehen vor grossen Herausforderungen. «Wird die Globalisierung unter vielfachen geopolitischen, wirtschaftlichen und ökologischen Krisen leiden?», fragen sie in der Ankündigung des Treffens 2019. Das Forum steht seit seiner Gründung für eine neoliberale Linie ein, die Punkte wie Deregulierung und Freihandel ins Zentrum rückt. Doch die immer reaktionäreren Herrscher, welche brutal regieren – Stichwort Trump, Bolsonaro, Erdogan oder Salvini –, lassen sich kaum mehr durch solches Vertragswerk zähmen.

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Aktionen gegen das WEF 2019 (Zusammenstellung)

Diese Zusammenstellung von Aktionen gegen das WEF 2019 wird laufend ergänzt.

 

Aktion gegen das brasilianische Konsulat in Zürich (24.1.2019)

Wir haben in der Nacht vom 23.01.2019 auf den 24.01.2019 das brasilianische Konsulat an der Stampfenbachstrasse in Zürich angegriffen. Das alljährliche Treffen der Bourgeoisie und ihrer politischen VertreterInnen in Davos bietet ihnen die ideale Gelegenheit für Absprachen und Deals in den Hinterzimmern der Luxushotels. Klar zeigte sich dies an den Interessen die der Bundesrat Maurer gegenüber Bolsonaro vertritt. Die ökonomischen Interessen kommen vor allen andern. Daran ändert wenig, dass hochkarätige Delegationen aus den USA, Frankreich oder Grossbritannien ihre Präsenz am Anlass aufgrund von massiven Widersprüchen und Konflikten im jeweils eigenen Land absagen mussten.

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Communique zum Angriff gegen die Credit Suisse (Zürich, 13.1.19)

Heute haben 50 Leute dem schlechten Wetter getrotzt und sind ein erstes Mal dieses Jahr gegen das World Economic Forum auf die Strasse gegangen.

Die Credit Suisse am Stauffacher wurde entglast und mit Farbe verziert.
Sie wurde angegriffen weil sie ein langjähriger strategischer Partner des WEFs ist.

Damit sind sie mitverantwortlich für Krieg, Krise und Klimawandel auf der ganzen Welt. Die Versuche diese Krise von oben zu lösen sind zum scheitern verurteilt.

Heute in Zürich, nächsten Samstag in Bern: Bekämpfen wir das Kapital und den Faschmismus! Militant, solidarisch und kollektiv kämpfen wir für eine revolutionäre Perspektive!

Quelle: https://barrikade.info/Communique-zum-Angriff-gegen-die-Credit-Suisse-am-Stauffacher-in-Zurich-1789

Flugblatt: Rojava und das WEF

Seit Dezember ertönt aus dem Präsidialpalast in Ankara wieder vermehrt Kriegsgeheul. Erdogan spekuliert darauf, durch eine Invasion in den Kantonen Kobane und Cizre in Rojava verschiedene Ziele zu erreichen. Einerseits stehen in der Türkei im März Gemeindewahlen an. Die herrschende AKP hofft darauf, durch eine Militäroperation ihre AnhängerInnen hinter sich zu scharen. Andererseits entspricht es der allgemeinen Zielsetzung des türkischen Staats, Rojava zu zerschlagen. Denn Rojava stellt auf eine fundamentale Art und Weise alles in Frage, worauf die Herrschaft in der Türkei heute fusst: Seit der Revolution in Nordsyrien leben dort unter anderem verschiedene arabische und kurdische Volksgruppen in durch Räte selbstverwalteten Gebieten zusammen und stellen die Bedürfnisse der Menschen über die Macht und Profitinteressen einiger wenige.

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