Am 31. März 2012 sollte Joschka Fischer im Rahmen der Kampagne "Winterthur nachhaltig" im Stadttheater Winterthur über "globale Herausforderungen" referieren. Dieser Auftritt des Heuchlers und Kriegtreibers konnte aber erfolgreich verhindert werden: Aufgrund eines Aufrufs des "Antikapitalistischen Bündnis Winterthur" hat er seine Teilnahme an der Veranstaltung  kurzfristig abgesagt, weil es für ihn ein Widerspruch sei, unter grossem Polizeischutz über Nachhaltigkeit und eine bessere Welt zu referieren. Trotz Absage der Veranstaltung und der Gegenmobilisierung veröffentlichen wir das Flugblatt des Revolutionären Aufbau Winterthur dazu:

Schluss mit der Heuchelei! Nachhaltig ist nur die Revolution!

Es vermag kaum zu erstaunen, dass ausgerechnet jetzt überall Kampagnen und Programme gestartet werden, die ein Umdenken, eine „nachhaltige“ und ökologischere Wirtschaft fordern. Mit der Verschärfung der Krise gerät der Kapitalismus immer stärker ins Kreuzfeuer. Immer mehr Menschen spüren durch Kündigungen, Lohn- und Sozialabbau und die Angriffe auf die Renten deutlich, dass uns die heutige Produktionsweise nichts mehr zu bieten hat. Und nicht erst seit den Umweltkatastrophen wie der Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko, des Super-GAUs im japanischen Atomkraftwerk Fukushima und der jüngsten Panne auf der Bohrplattform „Elgin“ in der Nordsee zeigt sich die zerstörerische Wirkung des Strebens nach immer mehr Profit auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Je schmaler die Gewinne werden, je weniger lukrative Investitionsmöglichkeiten es gibt, umso wichtiger wird das Auspressen der verbliebenen Profitmöglichkeiten. Da liegt es für die Chefs der Energiekonzerne und deren VertreterInnen in den Regierungen auch mal drin, Sicherheitsvorkehrungen für Mensch und Natur als unprofitabel zu vernachlässigen oder zu umgehen.

Auch die aufstrebenden Anbieter von alternativen Systemen zur Energieproduktion wie der Solarbranche zeigen immer wieder in aller Deutlichkeit auf, dass auch sie sich nicht primär an der vielbeschworenen „Nachhaltigkeit“ sondern vielmehr am Profit orientieren: Ansonsten würde es wohl keinen Entrüstungssturm der hiesigen Solarpanelhersteller auslösen, wenn zunehmend billigere Solaranlagen aus China installiert werden.

Brav im Sinne der KapitalistInnen tragen auch die parlamentarischen und gewerkschaftlichen „linken“ Schosshunde ihren Teil zum Mummenschanz eines „veränderbaren“ und „grünen“ Kapitalismus bei. Die Unia hat sich einen „öko-sozialen Umbau“ auf die Fahnen geschrieben, die SP Schweiz versucht es mit einer „Cleantech“-Initiative. Allenfalls an der Oberfläche kratzen, vor allem aber eine wundersame Wandlung des Kapitalismus suggerieren und bloss die Grundlagen der Ausbeutung, Unterdrückung und Umweltzerstörung unter den Teppich kehren: Die Bourgeoisie wird sich dafür bedanken!

Joschka Fischer vertreiben!

Joschka Fischer, der heute auf Einladung der Kampagne „Winterthur nachhaltig“ (getragen von der Stadt Winterthur, der SP, den Grünliberalen, Unternehmen, Medien, usw) im Stadttheater über „globale Herausforderungen“ referieren soll ist ebenfalls ein Vertreter der Klasse, die zwar blumig-grün über „Veränderungen“ spricht, aber überhaupt kein Interesse daran hat, dass sich irgendetwas in der Energiepolitik oder gar der Produktionsweise ändert. Bezahlt von Öl- und Technikkonzernen (OMV, Siemens, BMW, etc) wäre alles andere auch ein Verrat an seinen Auftragsgebern; und wie er für die Interessen der Imperialisten auch über Leichen geht hat er schon als grüner Bundesaussenminister mit der Beteiligung Deutschlands am Kosovokrieg – als erstem deutschen Angriffskrieg seit dem Naziregmie – gezeigt.

Gegen die Politik der Heuchelei und des „grünen“ Deckmäntelchens für den Kapitalismus gehen wir heute, aber auch am 1. Mai auf die Strasse. Die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen ist keine Folge sondern Bedingung einer Wirtschaft, deren einziger Zweck das Streben nach noch mehr Profit für ein paar Wenige auf Kosten der Mehrheit der Menschen ist. Es geht nicht darum, Zugeständnisse der Bonzen an den Umweltschutz zu erreichen, sondern eine Perspektive zu formulieren, die nicht den Profit sondern die Bedürfnisse ins Zentrum der gesellschaftlichen Produktion stellt.

Der Kapitalismus hat keine Fehler – er ist der Fehler!

Heraus zum 1. Mai!

Schluss mit der Heuchelei! Nachhaltig ist nur die Revolution!

Es vermag kaum zu erstaunen, dass ausgerechnet jetzt überall Kampagnen und Programme gestartet werden, die ein Umdenken, eine „nachhaltige“ und ökologischere Wirtschaft fordern. Mit der Verschärfung der Krise gerät der Kapitalismus immer stärker ins Kreuzfeuer. Immer mehr Menschen spüren durch Kündigungen, Lohn- und Sozialabbau und die Angriffe auf die Renten deutlich, dass uns die heutige Produktionsweise nichts mehr zu bieten hat. Und nicht erst seit den Umweltkatastrophen wie der Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko, des Super-GAUs im japanischen Atomkraftwerk Fukushima und der jüngsten Panne auf der Bohrplattform „Elgin“ in der Nordsee zeigt sich die zerstörerische Wirkung des Strebens nach immer mehr Profit auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Je schmaler die Gewinne werden, je weniger lukrative Investitionsmöglichkeiten es gibt, umso wichtiger wird das Auspressen der verbliebenen Profitmöglichkeiten. Da liegt es für die Chefs der Energiekonzerne und deren VertreterInnen in den Regierungen auch mal drin, Sicherheitsvorkehrungen für Mensch und Natur als unprofitabel zu vernachlässigen oder zu umgehen.

Auch die aufstrebenden Anbieter von alternativen Systemen zur Energieproduktion wie der Solarbranche zeigen immer wieder in aller Deutlichkeit auf, dass auch sie sich nicht primär an der vielbeschworenen „Nachhaltigkeit“ sondern vielmehr am Profit orientieren: Ansonsten würde es wohl keinen Entrüstungssturm der hiesigen Solarpanelhersteller auslösen, wenn zunehmend billigere Solaranlagen aus China installiert werden.

Brav im Sinne der KapitalistInnen tragen auch die parlamentarischen und gewerkschaftlichen „linken“ Schosshunde ihren Teil zum Mummenschanz eines „veränderbaren“ und „grünen“ Kapitalismus bei. Die Unia hat sich einen „öko-sozialen Umbau“ auf die Fahnen geschrieben, die SP Schweiz versucht es mit einer „Cleantech“-Initiative. Allenfalls an der Oberfläche kratzen, vor allem aber eine wundersame Wandlung des Kapitalismus suggerieren und bloss die Grundlagen der Ausbeutung, Unterdrückung und Umweltzerstörung unter den Teppich kehren: Die Bourgeoisie wird sich dafür bedanken!

Joschka Fischer vertreiben!

Joschka Fischer, der heute auf Einladung der Kampagne „Winterthur nachhaltig“ (getragen von der Stadt Winterthur, der SP, den Grünliberalen, Unternehmen, Medien, usw) im Stadttheater über „globale Herausforderungen“ referieren soll ist ebenfalls ein Vertreter der Klasse, die zwar blumig-grün über „Veränderungen“ spricht, aber überhaupt kein Interesse daran hat, dass sich irgendetwas in der Energiepolitik oder gar der Produktionsweise ändert. Bezahlt von Öl- und Technikkonzernen (OMV, Siemens, BMW, etc) wäre alles andere auch ein Verrat an seinen Auftragsgebern; und wie er für die Interessen der Imperialisten auch über Leichen geht hat er schon als grüner Bundesaussenminister mit der Beteiligung Deutschlands am Kosovokrieg – als erstem deutschen Angriffskrieg seit dem Naziregmie – gezeigt.

Gegen die Politik der Heuchelei und des „grünen“ Deckmäntelchens für den Kapitalismus gehen wir heute, aber auch am 1. Mai auf die Strasse. Die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen ist keine Folge sondern Bedingung einer Wirtschaft, deren einziger Zweck das Streben nach noch mehr Profit für ein paar Wenige auf Kosten der Mehrheit der Menschen ist. Es geht nicht darum, Zugeständnisse der Bonzen an den Umweltschutz zu erreichen, sondern eine Perspektive zu formulieren, die nicht den Profit sondern die Bedürfnisse ins Zentrum der gesellschaftlichen Produktion stellt.

Der Kapitalismus hat keine Fehler – er ist der Fehler!

Heraus zum 1. Mai!

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