Demonstration in Basel

 Mittwoch 28.01.2009
18.00 Uhr Barfüsserplatz

Revolutionäres Anti-WEF-Bündnis Basel:
AkuS, BfS, BIR-KAR, Igif, neue PdA Basel, Revolutionärer Aufbau Schweiz, TKIP, Villa Rosenau, Einzelpersonen

Neu: AntiRep-Nr. 079 8509055 Ruf an, falls du an der Grenze blockiert wirst, Festnahmen siehst oder selber festgenommen worden bist. Falls du festgenommen wirst: Unbedingt Aussagen verweigern, nur Name, Meldeadresse und Geburtsdatum nennen! Broschüre

Aufruf zur Anti-WEF-Demo in Basel

Vom 28.1. bis am 1.2.09 versammelt sich in Davos einmal mehr die globale Chefetage. Das World Economic Forum (WEF) – bestehend aus den weltweit (einfluss-)reichsten 1’000 Unternehmen, RegierungsvertreterInnen von 40 Ländern, sowie einigen hundert Hof-ReporterInnen – hat heuer viel zu tun; dem Club der AusbeuterInnen und KriegstreiberInnen präsentiert sich eine Welt in desolatem Zustand: Banken crashen, ganze Volkswirtschaften taumeln, kein Kapitalist vertraut dem anderen, die Wirtschaft stockt und die heiligen Profite fallen.

Nichts wäre allerdings falscher als unsererseits  in Zynismus zu verfallen, ob den stotternden und bittstellenden Managern und erhängten Bankdirektoren. Denn auch - und gerade - uns 6 Milliarden Menschen, die unter der Geissel der Herrschenden leben, zeigt sich ein düstere Welt, denn wir sollen die Krise des Kapitals schliesslich ausbaden: Löhne lassen sich nur drücken, wenn die Zahl der arbeitslosen ErsatzarbeiterInnen steigt, der Staat braucht unsere Renten und Ausbildungsgelder um die Verluste der BankeigentümerInnen abzufedern, Kriege zur Profitmaximierung und zur Sicherung von Handelswegen und Ressourcen sind hoch im Kurs, und „ganz nebenbei“ leben wir in einem Ökosystem, das durch die Gewinnsucht des Kapitals beängstigend schnell vor die Hunde geht...

Wenn sich also das WEF dieses Jahr das Motto „Shaping the Post-Crisis World“ (Die Nach-Krise-Welt gestalten) gibt, wissen wir: Das wird nicht unsere Welt sein! „Gestaltung“ aus dem Munde der herrschenden Klasse sagt nichts anderes als „mehr Schweiss“ und „mehr Blut“, und weil diese schön ruhig fliessen sollen, natürlich auch: „mehr Repression“, so wie wir es mit dem Niederknüppeln der letztjährigen WEF-Proteste in Basel, Bern und Zürich erlebt haben, so wie wir es europaweit mit einer immensen Hochrüstung der präventiven Aufstandsbekämpfung erleben.

Nein, dies ist nicht unsere Vorstellung zur Überwindung der Krise! Unser Interesse ist jenem der Davoser Räuber-Bande genau entgegengesetzt: Unser Interesse ist eine „Post-Capitalism World“, unser Lösungsvorschlag ist die Krise samt dem System, das sie verursacht hat (und immer wieder verursachen wird) revolutionär  zu überwinden, unser Kampf zielt nicht auf höhere Profite weniger, sondern auf bessere Lebensbedingungen aller, auf eine selbstbestimmte und solidarische Gesellschaft ohne Krieg und Unterdrückung!

Der Kapitalismus hat keine Fehler – er ist der Fehler!

Behaltet die Boni – überlasst uns die Produktion!

WEF angreifen!

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