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Revolutionärer 1. Mai in Basel!

Auch dieses Jahr gibt es am Basler 1. Mai eine starke antikapitalistische und revolutionäre Präsenz! Nach dem antikapitalistischen Block an der 1. Mai-Demonstration am Morgen gibt es eine weitere Demo zum Thema "Globale Kämpfe vereinen", und schlussendlich das Revolutionäre 1. Mai Fest auf dem Theodorskirchplatz, wo es neben Essen und Trinken auch ein vielfältiges politisches Programm mit Workshops, Trainings, Reden, Ständen von diversen Organisationen und vielem Mehr gibt.

Antikapitalistischer Block an der 1. Mai Demonstration
10:00 Messeplatz

Demonstration Globale Kämpfe vereinen
ca. 11:30 Barfüsserplatz

Revolutionäres 1. Mai-Fest
Ab 13:00 Theodorskirchplatz

Aufruf

Kapitalismus heisst…
… Ausbeutung von Mensch und Natur

Arbeit auf Abruf, kurze Vertragslaufzeiten, längere Ladenöffnungszeiten – all das sind Beispiele für die intensivierte Ausbeutung von Arbeiter_innen und Angestellten. Gleichzeitig steigen weltweit die Massenentlassungen. All das zur Erhöhung der Profite.

Profite werden auch gesteigert, indem beschränkte Ressourcen ausgebeutet und dabei die Umwelt zerstört wird. Regierungen und Unternehmen handeln, als gäbe es keinen Zusammenhang zwischen Klimawandel und Kapitalismus.

Die Lösung der Klimakrise und der Ausbeutung der Menschen geht in die gleiche Richtung: Wir müssen den Kapitalismus überwinden. Ein Schritt in die Richtung ist, wenn sich Menschen zusammentun um gegen drohende Entlassungen zu protestieren, wie die Arbeiter_innen von Novartis oder für eine griffige Klimapolitik streiken, wie die weltweite Bewegung der Schüler_innenstreiks.

Kapitalismus heisst…
… Unterdrückung der Frauen*

Patriarchale Strukturen sind eine wichtige Stütze für den Kapitalismus. Die Arbeiter_innenklasse wird auch entlang der Kategorie Geschlecht gespalten. Frauen* erhalten trotz gleicher Arbeit weniger Lohn, «typische Frauenarbeiten» werden nicht wertgeschätzt und entweder schlecht oder gar nicht bezahlt. Der Bereich von Sorgearbeiten wird hauptsächlich von Frauen* bewältigt. Im Patriarchat gehört sexuelle Belästigung zum Alltag. Frauen sind oft am stärksten von der kapitalistischen Krise und vom Sozialabbau betroffen.

Darum geht der Widerstand auch oft von Frauen* aus, beispielsweise bei Umweltbewegungen, den Geschlechterverhältnissen oder in Bewegungen von indigenen Bevölkerungen.

Weil wir die Schnauze voll haben von der patriarchalen Unterdrückung, gehen wir am 1. Mai auf die Strasse und beteiligen uns am 14. Juni am Frauen*streik!

Kapitalismus heisst…
… Krieg und Vertreibung

Die Kriege dieser Welt werden von den imperialistischen Staaten geführt, weil die Kriegs- und Rohstoffindustrie das braucht und geopolitische Interessen durchzusetzen sind: beispielsweise gegen Rojava, im Yemen oder in Venezuela. Wegen den Angriffen fliehen immer mehr Menschen, viele sterben beim Fluchtversuch.
Unsere Antworten auf die Angriffe heissen Solidarität und Internationalismus. Greifen wir die an, die hier dafür verantwortlich zeichnen.

Kapitalismus heisst…
… Verschlechterung der Lebensbedingungen

Immer mehr Lebensbereiche werden immer mehr der Profitlogik unterworfen, ohne das kann der Kapitalismus nicht überleben: Mieten steigen und Quartiere werden «aufgewertet»; Krankenkassenprämien steigen und die Gesundheitsversorgung wird schleichend privatisiert; die Hilfe an die Benachteiligten in der Gesellschaft nimmt ab, die Armut zu: Unterdessen besitzen die 26 reichsten Personen gleich viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung.

Wir wehren uns dagegen und kämpfen für eine Gesellschaft, in der niemand zu kurz kommt.

Kapitalismus heisst…
… Rechtsentwicklung

Hier sind wir uns gewohnt, dass die Rechten stark sind, doch sie sind es mit einem Lächeln. Anderswo zeigen sie ihre Zähne deutlicher: in Brasilien mit Bolsonaro, in den USA mit Trump, in der Türkei mit Erdoğan, in Italien, Ungarn, Polen, Österreich… Die Politik rückt nach rechts und wird immer menschenverachtender.

Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Kulturen, sondern zwischen den Klassen. Wir stehen auf gegen die rechte Hetze und für ein solidarisches Miteinander.

Eine andere Gesellschaft ist möglich, eine in der jede_r seine Bedürfnisse befriedigen kann, ohne andere Menschen oder die Natur auszubeuten. Dazu müssen wir uns zusammenschliessen und zusammen für ein solidarisches Miteinander kämpfen.

Der Kapitalismus hat keine Zukunft. Für eine Welt ohne Unterdrückung und Ausbeutung!

Revolutionäres 1. Mai Bündnis Basel
Anlaufstelle für Sans-Papiers, Basis 21, Birleşik Haziran Hareketi, Carambolage, Collective Climate Justice, HBDH, IDHF, IGA, Isvicre-PARTIZAN, Kommunistische Jugend Basel, Marxistisch-Leninistische Gruppe Schweiz, MLKP, Offenes antifaschistisches Treffen, Proleter Devrimci Duruş, Recht auf Stadt Basel, Revolutionärer Aufbau Basel, Rojava Komitee Basel, TKEP/Leninist, TKIP, Einzelpersonen

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