Überregionale Demo am 31.01.2009 um 14.00 Uhr an der Rue Mont-Blanc in Genf . Es wird zu einem Revolutionären Block aufgerufen.

Aufruf:

In der heutigen kapitalistischen Wirtschaft wird immer wieder deutlich, wer auf der Verliererseite steht: Zum einen die ArbeiterInnenklasse, welche dauernd mit Überstunden, Lohnkürzungen und Massenentlassungen konfrontiert ist. Zum anderen die Umwelt, welche durch den masslosen Abbau von Rohstoffen zerstört wird.

Seit Jahren ist eine politische Rechtsentwicklung zu beobachten, die die ProletarierInnen schwächen und spalten soll und gegen die VerliererInnen des Systems vorgeht: MigrantInnen, Arbeitslose und sozial Schwächergestellte werden abgeschoben oder inhaftiert. Weiterhin wird von vielen Staaten Krieg geführt, um mehr Macht zu erlangen. Die Ressourcen werden knapp, Trinkwasser wird privatisiert und das Ölfördermaximum ist nicht mehr weit entfernt.

Von finanziellen Überschüssen profitieren weder der Bildungs- noch der Sozialbereich und das Proletariat schon gar nicht... Alle Gewinne fliessen zurück in die spekulativen Geschäfte, das Militär, den Überwachungsstaat, usw. - zu denen, die schon immer profitiert haben.

Die ewigen Spekulationen haben zu einem Übergewicht des unproduktiven Finanzsystems geführt. Der Sozialabbau soll dem Kapital wieder etwas Luft geben. Zerstörung von Kapital findet aber auch im produktiven Sektor statt und verschärft Konkurrenz um Rohstoffe und Profite. Dies führt zu weiteren Zerstörungen durch Krieg. Brauchen sie das, um Raum für neue Investitionen zu schaffen?

In der jetzigen sogenannten Finanzkrise werden die Ungerechtigkeiten und Auswirkungen dieses Systems um so offensichtlicher: Jene, die schon zuvor unter schlechteren Lebensbedingungen litten, werden die negativen Folgen am stärksten zu spüren bekommen. Dies ist keine Krise des Marktes, keine Krise der Banken und keine Krise der internationalen Finanzplätze – das ist die Krise des Kapitalismus!

Der Kapitalismus hat keine Fehler, er ist der Fehler!

Die GewinnerInnen des Systems treffen sich im Januar anlässlich des WEF's in Davos. Hunderte von ManagerInnen und PolitikerInnen kommen zusammen, um hauptsächlich die oben erwähnten Verschärfungen zu organisieren und zu legitimieren.

Wir wollen geschlossen Widerstand leisten und ein klares Zeichen setzen. Nicht nur gegen die Banken, das Finanzsystem, die Boni oder einige ManagerInnen. Wir gehen gemeinsam auf die Strasse und zwar gegen die ganze Bande, die dieses System organisiert und mit Gewalt durchsetzt.
   
Zu diesem Zweck haben sich in diesem Bündnis anarchistische und kommunistische Organisationen zusammengeschlossen. Wir alle haben genug von den Bonzen, die auf unserem Rücken in Saus und Braus von Krise zu Krise reiten. Es reicht – jetzt gehen wir auf die Strasse. Deshalb rufen wir auf, zu einem gemeinsamen, starken, revolutionären Block.

Kommt alle an die Demo gegen das WEF in Genf!

Der Kapitalismus hat keine Fehler, er ist der Fehler!

Für eine klassenlose Gesellschaft!

Alle gemeinsam auf die Strasse – Demo jetzt!

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