Der 1. Mai ist der gemeinsame Kampftag der Unterdrückten und Ausgebeuteten – weltweit. Er ist einer jener Tage, an denen wir solidarisch unsere Kämpfe international verbinden und unseren Widerstand für eine revolutionäre Perspektive auf die Strasse tragen – gemeinsam gegen Kapitalismus, Rassismus, Krieg, Sexismus und die Zerstörung der Natur, gemeinsam für eine Perspektive jenseits der vielschichtigen Barbarei der Gegenwart. So auch dieses Jahr!

In diesem Jahr wird einiges anders sein. Denn uns ist klar, dass im Kapitalismus die Devise gilt: Profit vor Gesundheit! Wir haben das jahrelang in den zahlreichen Sparmassnahmen in der Pflege gesehen, sehen es jetzt, wenn die Bosse auf die Wiederöffnung breiter Teil der Wirtschaft drängen, koste es, was es wolle. Uns ist genauso klar, dass für uns das Gegenteil gilt: Gesundheit statt Profit! Wir sehen es darum als Herausforderung, mit Kreativität und Phantasie andere Formen zu finden, um unseren vielfältigen und kämpferischen Protest in Zürich sichtbar zu machen und uns gleichzeitig gegen das Virus zu schützen. Es ist für uns ganz sicher keine Alternative, kampflos die Strassen dieser Stadt aufzugeben!

Kapitalismus war schon vor Corona scheisse, klar. Aber in der aktuellen Krise verschärfen sich die herrschenden Ausbeutungsverhältnisse weiter und bestehende gesellschaftliche Bruchlinien werden noch offensichtlicher: Viele Arbeiter*innen bekommen wegen Kurzarbeit weniger Lohn. Wer sich mit Temporärarbeit über Wasser halten muss, hat gar kein Einkommen mehr. Andere - wie das Pflegepersonal – müssen sich krumm schuften, damit das kaputtgesparte Gesundheitssystem nicht vollends kollabiert. Noch prekärer leben Geflüchtete, die in Lagern tagtäglich den menschenverachtenden Konsequenzen dieser Klassengesellschaft ausgesetzt sind. International spitzen sich Kriege und kriegerische Tendenzen (wie in Rojava) weiter zu: Schwächelt zwischenzeitlich ein Staat, wetzt zugleich ein anderer die Messer, um die Situtation zu seinen Gunsten auszunutzen. Schliesslich ist nicht jedes Zuhause ein sicherer Isolationsort: Frauen* und Kinder sind häuslicher Gewalt ausgesetzt.

Doch diese Verhältnisse sind weder naturgemacht, noch unumstösslich! Überall auf der Welt wehren sich Ausgebeutete gegen die Unterdrückung durch die Herrschenden. An ihnen und uns wird es liegen, dass diese Krise nicht auf die unteren Klassen abgewälzt werden kann. Wir wollen uns in der Selbstverteidigung heute zum Gegenangriff morgen rüsten. So müssen wir - auch am 1. Mai - unseren Widerstand in Zürich sichtbar machen. Schliessen wir uns zusammen, organisieren wir uns, planen wir Aktionen, um die Herrschaft des Kapitals ins Wanken zu bringen!

Solidarität heisst: Gemeinsam gegen Kapitalismus!

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