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Vom 22. auf den 23. Januar haben wir die Credit Suisse-Filiale Rigiblick an der Universitätsstrasse in Zürich mit Farbe beschmissen. Obwohl man während dem WEF davon ausgehen kann, dass auch der naivste Polizist mit militanten Aktionen rechnen muss, kam der selbsternannte „Freund & Helfer“ wie so oft zu spät, alle waren bereits weg. Dies nur mal dazu, dass es immer Möglichkeiten gibt, unseren Protest in verschiedensten Formen auf die Strasse zu tragen. Weitere gibt’s bestimmt heute, am Aktionstag gegen das WEF, wovon wir unsere Aktion als Auftakt sehen.

 

Mit der Credit Suisse wählten wir als Angriffsziel einer der langjährigen strategischen Partner des WEF und auch dieses Jahr lässt es sich der Präsident der Urs Rohner nicht nehmen, in der Höhe von Davos über Wirtschaft und deren Zukunft zu schwadronieren. Die hohle Phrasendrescherei der Wirtschaftselite interessiert uns aber nur gering, ist sie doch nicht viel mehr als ein Versuch, die Krise des Kapitalismus schönzureden. So begreifen sie die Krise etwa als Chance für die kommende Generation von Herrschenden, statt endlich der Perspektivlosigkeit des Kapitalismus ins Auge zu blicken. Auch dieses Jahr werden am WEF grosse Töne gespuckt: Von einer „Neugestaltung der Welt“ wird geredet und dabei wird bestimmt nicht die Bewältigung der gesellschaftlichen Krise, sondern die Interesse der Herrschenden gemeint. Einmal mehr also Heuchelei im Dienste des Kapitals.

Es liegt in der Profitlogik des Kapitalismus, dass er in immer mehr vermeintliche Absatzmärkte vorzudringen versucht und dabei die Lebensräume und ökonomischen Strukturen den Gesetzen des Profits unterwirft. So sind wir bereits wieder hier in Zürich angekommen: Was die Wirtschaftselite in Davos diskutiert, hat oft auch direkten Einfluss auf unseren Lebensraum hier. Die Aufrechterhaltung eines hohen wirtschaftlichen Standortfaktor und die damit verbundene Aufwertung und Vertreibung. Ihre Auswüchse findet man als Beispiel etwa in der Europaallee.

Deshalb sehen wir unsere Aktion nicht nur als ein symbolischer Schlag gegen das WEF, sondern auch als eine Beteiligung an der anfangs dieses Jahres gestarteten militanten Kampagne gegen Aufwertung unter dem Titel „Europaallee angreifen!“ ( http://ch.indymedia.org/de/2014/01/91265.shtml). Denn neben unter anderem der UBS, hat auch die Credit Suisse die Europaallee seit Erbau als neuen Geschäftsstandort gewählt.

Gründe gibt’s genug, also greifen wir an! Während dem WEF, wie auch sonst das ganze Jahr über!

Unsere Zukunft nicht einer Wirtschaftselite überlassen – Nehmen wir sie in die eigenen Hände!

Smash WEF!

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