Communique 1. Mai Basel Abend: Fähren statt Frontex!

1MaiAbendBSMehr als 200 Menschen begaben sich heute Abend zum Ausschaffungsgefängnis und „Empfangszentrum" Bässlergut, um den Insassen ihre Solidarität zu zeigen. Gemeinsam mit den Gefangenen protestierten wir kämpferisch und laut gegen das mörderische Asylwesen. Die Demonstration richtet sich gegen die tödliche Abschottung der Schweiz und Europas durch Frontex. Vor den durch Frontex militarisierten Grenzen Europas starben allein dieses Jahr tausende MigrantInnen. Diese Menschen starben, da sie sich in Europa ein besseres Leben erhofften als in ihren Herkunftsländern. Dort wird ihnen ein würdiges Leben durch ökonomische Not und imperialisitsche Kriege verunmöglicht.
Der 1. Mai ist der internationale Kampftag der ArbeiterInnenklasse und der Unterdrückten. Wir wehren uns gegen die kapitalistische Logik, die die Migration in profitabel und unerwünscht kategorisiert. Unsere Solidarität ist grenzenlos!

Hoch die internationale Solidarität!
Weg mit dem Konstrukt von Nation und Rasse – für uns gibt es nur eins: Klasse gegen Klasse!

Flyer

Erklärung zum 1. Mai 2015

Mit dem Slogan „Kapitalismus führt in die Barbarei – revolutionäre Perspektive erkämpfen“ hat der revolutionäre Aufbau Schweiz für den 1. Mai in den Städten Basel, Winterthur und Zürich zum 1. Mai aufgerufen.
Der Begriff Barbarei wandelt sich in der tiefen Krise von einem sprichwörtlichen zu einem sinnbildlichen, was sich stark in den sich mehrenden imperialistischen Kriegen zeigt, aber auch in den Angriffen gegen die Klasse hier. Die verschiedenen Beispiele wurden insbesondere am Wochenende davor in Form einer Veranstaltungsreihe auf dem Kanzleiareal in Zürich thematisiert und an den Demonstrationen wieder aufgenommen.

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Mitteilung zu den aktuellen Presseberichten

Wir haben Gäste eingeladen, die in ihrer jeweiligen Situation eine praktische Initiative für die Revolution vorgeschlagen und umgesetzt haben. Auch der Revolutionäre Aufbau verfolgt das Ziel, der kapitalistischen Barbarei und Perspektivlosigkeit eine Perspektive der Befreiung und Emanzipation entgegenzusetzen.

Schauen wir um uns: Das gesellschaftliche Fundament bröckelt auch in Europa. Bewaffnete Auseinandersetzungen gehören zur offiziellen Politik der EU auf europäischem Boden (Ukraine). Im Mittelmeer sterben tausende Flüchtlinge an den Schranken der Festung Europa. Der Kapitalismus zeigt seine Krisenhaftigkeit, destabilisiert ganze Regionen und öffnet der Barbarei den Raum für ihre Kriegszüge.

Wir wollen zusammen mit unseren Gästen aus Deutschand, Italien, Türkei/Kurdistan und Ukraine, diskutieren, wie wir in der aktuellen Phase der gesellschaftlichen Polarisierung eine fassbare, progressive und revolutionäre Perspektive aufbauen und verteidigen können. Dieser Prozess ist facettenreich, wir beschäftigen uns mit verschiedensten Brennpunkten. Natürlich interessiert uns die kapitalistische Stadtentwicklung, die Verdrängung à la Europaallee bedeutet. Natürlich interessiert uns der Ausbau im Nachrichtendienst und die Repression gegen Fussballfans (wie beim Polizeikessel gegen FCZ-Fans) oder unbewilligte Feste im öffentlichen Raum (wie bei Standortfaktor Winterthur). Wir führen diese Themen zusammen, diskutieren mit einer klaren revolutionären Position über Möglichkeiten und Schwierigkeiten und versuchen so, heute hier den revolutionären Prozess voranzutreiben.

www.aufbau.org

Zürich, den 21.4.2015

Politwochenende Zürich 2015

Politwochenende 25. / 26. April 2015, Kanzleiareal Zürich

25. April

14 Uhr: Begrüssung und Vorstellung des Programms

14:30 Uhr: Antimuslimischer Rassismus

16 Uhr: Bosnien und Herzegowina – Nur durch Revolution!

18 Uhr: Revolutionäre Praxis im ukrainischen Bürgerkrieg

26. April

14 Uhr: Gegenstrategien zu Staatsschutz und Polizeitaktiken

16:30 Uhr: Aktiv werden gegen Stadtaufwertung

18:30 Uhr: Revolutionäres Handeln damals und heute

Auch dieses Jahr sind wir wieder mit dem revolutionäre Politwochenende vom 25. / 26. April auf dem Kanzleiareal präsent. Wir nehmen uns diesen Raum, um uns zu verschiedensten Themen zu unterhalten und zu bewegen: Sei dies die Stadtentwicklung im Zürcher Kreis 4, Rojava und seine Bedeutung, Ukraine, Frankenkurs, der Umbau in Staatsschutz und Polizeitaktik, Klassenkampf in Bosnien, Pegida und die zunehmende Islamophobie und die revolutionäre Perspektive.

Zu aktuellen Brennpunkten gibt es Ausstellungen, viele Informationen und Büchertische, ein gemeinsames Basteln für den 1. Mai und auch für Verpflegung ist gesorgt. Das Politwochenende findet bei jedem Wetter statt, wir sind auch gegen den Regen gerüstet!

Kommt alle! Gemeinsames Diskutieren & Handeln!

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Heraus zum 1. Mai 2015 in Basel

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Aufruf Revolutionäres 1. Mai Bündnis

Kapitalistische Ausbeutung, Konkurrenz, Krieg

Kriegerische Auseinandersetzungen und das kapitalistische System gehen Hand in Hand. Donesk, Aleppo oder Palästina sind nur eine kleine Auswahl an Orten, die im vergangenen Jahr von Kriegen betroffen waren. In Jemen beispielsweise morden die Saudi Arabischen Armeen und ihre Verbündeten auch mit Schweizer Waffen. Bei Todesschwadronen wie dem IS oder der al Nusra Front werden immer wieder mal Schweizer Waffen gefunden. In Syrien wird die ganze Bevölkerung einem Embargo und einer Hungerblockade ausgesetzt. An vorderster Front dabei sind jeweils die NATO und die USA, die je nach unmittelbarem Nutzen mal die eine, mal die andere Kriegspartei unterstützen.
Diese Erscheinungen sind nicht einfach Zufälle der Geschichte, sondern logisches Produkt der kapitalistischen Krise. Die Auswirkungen davon treffen die Menschen auf der ganzen Welt in unterschiedlichster Qualität. In den imperialistisch angegriffenen Ländern sind Spaltung entlang von ethnischen und religiösen Grenzen, Verelendung, Hunger und Tod die Folgen für Millionen Menschen. Auch in den imperialistischen Ländern selbst richten sich die Auswirkungen des Kapitalismus gegen die Bevölkerungen, die für die Krise bezahlen. Restrukturierungen, Privatisierungen, Lohnkürzungen, Sparpolitik und Wohnungsnot stehen hier auf der Tagesordnung.
Konkrete Beispiele im Raum Basel sind die Entlassungen beim Warenhaus-Konzern Manor, das kantonale Sparpaket sowie der mit der Stadtaufwertung verbundene Verdrängungsprozess. Gerade das Sparpaket zeigt auf, wie die Krise unter Federführung einer rotgrünen Regierung auf die lohnabhängige Bevölkerung abgewälzt werden soll: Kantonsangestellte, SchülerInnen und Menschen mit Behinderung sollen für die Steuergeschenke an die Reichen und die Konzerne aufkommen.
Mit der damit verbundenen ständigen Unsicherheit in allen Lebensbereichen ist ein kollektives Ohnmachtsgefühl verbunden, das wir als revolutionäre Kraft überwinden wollen. Dazu orientieren wir uns an den bestehenden Kämpfen gegen die herrschende Gesellschaftsform, unterstützen und treiben sie voran. In Basel ist das z. B. der Widerstand gegen das erwähnte Sparpaket oder Projekte, die gegen die Vertreibungspolitik im Zuge der Stadtentwicklung kämpfen. Im internationalen Rahmen unterstützen wir z. B. den Kampf in Rojava. Dort ist es den KurdInnen gelungen, sich gegen die Angriffe des IS zu wehren und rund um die befreite Stadt ein fortschrittliches Gesellschaftsmodell aufzubauen. All die verschiedenen Kämpfe, die von den im Bündnis zusammengeschlossenen Organisationen repräsentiert werden, gilt es, im Kampf für die Überwindung des Kapitalismus und hin zu einer sozialen Revolution zusammen zu führen.

 

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Aufbau Vertrieb

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An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

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Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

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Die offizielle Zeitung des revolutionären Aufbaus. Mehr Infos zur aktuellen und ein Archiv mit vergangenen Ausgaben gibt es hier. Zudem bieten wir verschiedene Texte, die nur online erschienen sind und eine kleine Auswahl von einzelnen Beiträgen aus der Printausgabe.