Diesen Roten Motor 20 zum imperialistischen Angriff auf den Irak haben wir im März 2003 veröffentlicht:

Krieg und Krise gehen Hand in Hand

Kurz nach Ablauf eines der wohl arrogantesten Ultimatums der Weltgeschichte begann der Überfall auf den Irak. Das Ziel ist die Eroberung der Millionenstadt Bagdad. Bombenterror aus der Luft und mit Hightechwaffen ausgerüstete amerikanische und britische Bodentruppen bringen der Bevölkerung Tod und unsägliches Leiden. Für den US-Imperialismus sind die letzten Schranken der Zurückhaltung gefallen.

Letztlich ist es die Krise, die die US-Militärs als Agenten der amerikanischen Monopole in den Krieg treibt. Für das Kapital gibt es nur die Auswahl zwischen Wachsen und Untergehen – heute geht das Wachstum der einen auf die Kosten der anderen.

Der Irak-Krieg – auch ein Krieg gegen die europäischen Mächte

Der Widerstand Deutschlands, Frankreichs, Belgiens und Russlands gegen den Irak-Krieg hat wenig mit Pazifismus zu tun. Für das eng mit dem Irak verbundene deutsche und französische Kapital ist die US-britische Aggression geradezu eine Kriegserklärung. So riskiert zum Beispiel der französisch-belgische Konzern TotalFinaElf die Aufkündigung der millionenschweren Verträge durch die künftigen amerikanischen Besatzer.

Krieg ist aber nicht nur eine „Lösung“ der Krise, sondern verschärft gleichzeitig die Krise. Zum Beispiel Massenentlassungen als direkte Auswirkung, Zusammenbruch der Pensionskassen als indirekte Folge führen dazu, dass die Kosten von Krieg und Krise auf die ArbeiterInnen abgewälzt werden.

Der Widerstand wächst – raus aus den Betrieben

10 Millionen Menschen demonstrierten am 15. Februar gegen den bevorstehenden Überfall auf das irakische Volk. Seither reissen Protestaktionen, Streiks und Demos nicht ab, eine eigentliche Bewegung gegen den imperialistischen Krieg hat sich formiert. In Griechenland protestierten die ArbeiterInnen sogar mit einem Generalstreik.

Der Protest richtet sich gegen einen Krieg, der untrennbar mit der kapitalistischen Krise verbunden ist. Gegen diesen Krieg aufzustehen bedeutet daher, für die Überwindung des immer destruktiveren kapitalistischen Systems zu kämpfen. Diese Produktionsweise fusst auf Konkurrenz und Wettbewerb. Als ArbeiterInnen, Angestellte und vom Krieg Bewegte bauen wir auf Solidarität. Beteiligen wir uns an Proteststreiks, Versammlungen und Demos!

Kampf dem imperialistischen Krieg!

Für den Kommunismus!

 

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