14500297 1303568056360499 3959049934854460446 oAm 28. September 2016 demonstrierten rund 1500 Personen gegen Sparmassnahmen und Sozialabbau in Zürich. Der Revolutionäre Aufbau rief auf einen Revolutionären Block mit dem Motto "Ganz Zürich hasst Sozialabbau" auf. Bilder des grossen und kämpferischen Blocks gibt es hier.

Es wurden Reden gegen den Rentenklau, gegen TiSA und gegen Privatisierungen gehalten. Ebenfalls wurde eine Grussbotschaft an den Generalstreik im öffentlichen Dienst in Südkorea vorgelesen. Der Text ist unten zu lesen.

Der RAS veröffentlichte für diese Demonstration und für die Mobilisierung gegen TiSA eine Sonderzeitung mit Berichten von gewerkschaftlichen AktivistInnen zentraler Betriebe des öffentlichen Dienstes in Zürich.

Am Paradeplatz wurde mit Fakeln die Bourgeoisie gegrüsst. Und der Eingang des Rathauses, in dem der Regierungsrat gerate seine Sitzung abhielt, wurde mit Rauchtöpfen eingeräuchert.

 


Spardemo 2016 12Solidaritätsbotschaft vom Revolutionären Block der Demo gegen die Zürcher Sparpolitik an den südkoreanischen Generalstreik im öffentlichen Dienst!

In diesen Tagen nehmen sich auch in Südkorea die ArbeiterInnen und Angestellten des öffentlichen Dienstes die Strasse um gegen Kürzungen, gegen Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen und gegen die Privatisierung zu kämpfen. Doch sie demonstrieren nicht nur. Sie ergreifen die Massnahmen, die wirklich wirksam sind, und die Massnahmen, die alle verschiedenen Interessen am öffentlichen Dienst auf die Basis des Klassenkampfs stellen. Mit dem ersten Generalstreik seit 22 Jahren, bei welchem die ArbeiterInnen der Subways zusammen mit denen des Eisenbahnfernverkehrs kämpfen, zeigen sie ihre reale Stärke und Verankerung in den Betrieben und tangieren landesweit den Verkehr. Das zeugt von Macht, die in den Händen der ArbeiterInnenklasse liegt. Aber auch die ArbeiterInnen und Angestellten in der Gesundheit, der Sozialämter und der Gasbetriebe beteiligen sich am Generalstreik. So streiken heute 15‘000 Mitglieder der Gesundheitsgewerkschaft. Damit legen dieser Tage also mindestens 60‘000 Mitglieder der koreanischen Gewerkschaft KCTU die Arbeit nieder.

Die Generalstreiks sind kein Zufall. Die GenossInnen der KCTU haben einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht. Diese militante Massengewerkschaft hat sich das Ziel gesetzt, die ArbeiterInnenklasse wieder zum politischen Machtfaktor zu machen. Und sie will damit die reaktionäre Regierung der Diktatorentochter Park Geun-hye stürzen. Dafür wurde im November letzten Jahres auf eine Massendemonstration für den sogenannten Volksaufstand mobilisiert. Die Kraft war zu gering und so wurden im Nachgang unzählige Funktionäre der Gewerkschaft verhaftet und zu Knast verurteilt. Deshalb hat die KCTU ihre Strategie geändert und setzt dort an, wo jede Stärke einer proletarischen Politik herkommt: Sie organisiert den Kampf in den Betrieben durch Generalstreiks.

Natürlich haben wir in der Schweiz nicht eine ArbeiterInnenbewegung mit solch einem hohen politischen Bewusstsein und einer solch entschlossenen Militanz wie in Südkorea. Aber auch in Südkorea war eine organisierte ArbeiterInnenbewegung vor 40 Jahren noch unsichtbar und marginal. Es ist an uns, die Bedingungen im Klassenkampf auch hier zu ändern. Denn der Kapitalismus steckt in seiner schwersten Krise seit dem zweiten Weltkrieg – ökonomisch und politisch. Die Reaktion steht vor der Haustüre. Nur eine echte ArbeiterInnenbewegung, die nicht auf Stellvertreter oder Politiker setzt, sondern sich in den Betrieben selber organisiert und emanzipiert, kann dieser reaktionären Entwicklung eine offensive Perspektive bieten, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Mit diesem Wissen grüssen wir die KollegInnen und GenossInnen der KCTU in Südkorea.

Wir wünschen ihnen viel Entschlossenheit beim Durchalten des unbegrenzten Generalstreiks.

Wir grüssen die morgige Massendemonstration am Freitag.

Wir fordern die Freilassung des Gewerkschaftspräsidenten Hang Sang-gyun.

Wir erweisen Baek Nam-gi die Ehre. Er wurde letztes Jahr während der Grossdemonstration von den Bullen ins Koma geschlagen und ist vorgestern verstorben. Seine PflegerInnen sind heute ebenfalls im Streik.

Für den proletarischen Internationalismus!

 

 

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