Communiqué zu einer Soliaktion des Revolutionären Bündnis Region Zürich für den Genfer Spitalstreik auf Indymedia.

Heute, 22. Nov. 2011, hat das Revolutionäre Bündnis Region Zürich am Unispital Zürich mit Flugblättern und einem Transparent auf die Streikbewegung der TransporteurInnen, PflegeherferInnen, LaborantInnen und Putzleute am Genfer Unispital aufmerksam gemacht.

Solidarität mit den Streikenden am Genfer Unispital!

Streik - na so was!

"Was, in Genf wird gestreikt?! Das sollten wir hier vielleicht auch mal probieren!“ – Das war eine der Reaktionen auf das Flugblatt zum Streik am Unispital Genf (siehe unten). Im Rahmen einer Solidaritätsaktion haben wir heute rund 400 Flyer vor und im Unispital Zürich verteilt. Die Rückmeldungen und Kommentare zum Genfer Streik waren überraschend positiv. Vom Betriebsdienst über das Putz-, Pflege- und Küchenpersonal bis zu den Ärzten gab es ein reges Interesse. Anders reagierte der Sicherheitsdienst: Nach erstem Murren kamen Drohungen (wegen eines Flugblattes!) – die Direktion weiss nämlich ganz genau, dass sich auch unter der Zürcher Belegschaft des Unispitals immer mehr Unmut über die verschlechterten Arbeitsverhältnisse breit macht.

Solidarität mit den Streikenden am Genfer Unispital!

Revolutionäres Bündnis Region Zürich


Solibotschaft nach Genf (als PDF zur Verteilung):

Chères et chers camerades, chères et chers grevistes

Mardi, le 22.11, nous avons fait une action de solidarité pour vous dans l’hospital universitaire de Zürich.
Devant le restaurant pour les travailleurs de l’hospital nous avons distribué 400 tracts et nous avons mis une banderole avec la parole : Solidarité avec la greve dans le HUG !

Dans le tract nous avons donner des informations sur votre grève et vos exigences, mais aussi sur la répression de la direction.
Les réactions des travailleurs ont étées très solidaires et quelques uns ont dit : « nous devrons faire une grève aussi ici à zurich !»
La réaction de la direction nous a souvenue a la direction de l’HUG : ils ont dit que nous n’avons pas le droit de distribuer des tracts et ils ont voulu qu’ on parte.

Nous aimeront exprimer notre profonde solidarité avec vous et n’oubliez pas : votre lutte est très importante, parce que l’exploitation continuera si les travailleurs ne se défendent pas unis et determés.

Nous vous souhaitons bonne chance et beaucoup de force pour votre lutte!

Salutations solidaires et révolutionaires,
Revolutionaeres Buendnis Region Zuerich
 


Flugblatt (hier als PDF):

Streikbewegung am Uni-Spital in Genf

Spitaldirektion droht, das Personal streikt

Am Universitätsspital in Genf ist es wie in Zürich: Entlassungen, mehr Arbeit zum gleichen Lohn. Die Direktion macht Stress und schlechte Stimmung! Ihr geht es darum, auf Kosten der Angestellten und PatientInnen noch mehr zu sparen. So kann man nicht arbeiten, die Qualität leidet darunter!

Immer mehr Leute haben die Schnauze voll vom Arbeitsdruck, von den niedrigen Löhnen und dem chronischen Personalmangel. Nachdem die Direktion nicht auf Gesprächsangebote eingetreten ist, streiken in Genf deshalb verschiedene Gruppen von Angestellten.
Zuerst streikten die Transporteure erfolgreich, dann die PflegehelferInnen bis vor einer Woche und jetzt die LaborantInnen (120 von 150 im Streik) und das Reinigungspersonal (170 von 260 im Streik). Die PflegehelferInnen haben sich eine Lohnerhöhung von 164.- bis 282.- im Monat erstreikt, das ist immerhin schon mal ein Anfang.

Die Direktion versucht nun unaufhörlich die Streikenden zu schwächen und einzuschüchtern. So wurden beispielsweise die Badges der Streikenden deaktiviert und sie durften sich nicht mehr ohne Begleitschutz im Spital bewegen. Verhandelt wird nicht. Regierungsrat und Spitaldirektion schieben sich gegenseitig den Ball zu. Auch auf rechtlicher Ebene wird gedroht, die Spitaldirektion hat Klage eingereicht gegen den VPOD, wegen: "Gefährdung des Lebens Dritter." Sie behaupten damit, die Streikenden würden den PatientInnen schaden. "Das ist gezielt verbreitete Fehlinformation. Alle Analysen wurden innerhalb der Zeit gemacht, besonders die pathologischen Resultate. Der minimale Service ist gesichert und das können wir beweisen", sagt Manuela, eine Laborantin.

Es ist aber die Direktion, die fortwährend die Qualität senkt und damit das Leben der PatientInnen gefährdet. Keine Kriminalisierung der Streikenden.

Solidarität mit dem Labor- und Putzpersonal im Streik in Genf
Streik und Widerstand - statt Pflegenotstand!

Revolutionäres Bündnis Region Zürich

 

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