Aktionstag: Wir tragen eure Krise nicht!

Wir tragen eure Krise nicht! Aufruf zum Aktionstag am 11. Juli!aktionstag 2

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Mit diesem Aufruf wollen wir alle Menschen dazu ermutigen, sich zu organisieren oder sich Bestehendem anzuschliessen. Am 11. Juli wollen wir gemeinsam in der ganzen Stadt Zürich sichtbar machen, dass es an der Zeit ist, all unsere Kämpfe zu verbinden und Solidarität zu leben. Nur gemeinsam können wir die Schlagkraft entwickeln, um das bestehende System zu überwinden. Eine Karte mit Aktionen und den Aufruf in verschiedenen Sprachen findet ihr unter wirtrageneurekrisenicht.ch

Die ökonomische und ökologische Krise verschärft sich ungebremst: Die Arbeitslosigkeit steigt und die Rechte der Arbeitenden werden ausser Kraft gesetzt. Menschen verlieren durch sich häufende Umweltkatastrophen ihre Lebensgrundlage. Die Gewalt gegen FTIQ+ nimmt zu. Durch die rassistisch motivierte Asylpolitik der EU und der Schweiz verlieren hunderte Menschen ihr Leben auf der Suche nach Schutz. Im Zuge der CoVid19-Pandemie und der Klimakrise verstärkt sich die Ausbeutung der Mehrheit der Bevölkerung. Währenddessen verteidigt systemische Gewalt mit immer offensichtlicheren Mitteln den Status quo.

#präkarisierung #femizide #covid19 #klimakrise #frontex #polizeigewalt. Siehe: #kapitalismus

Wir haben lange genug ertragen!

In letzter Zeit haben immer mehr Menschen begonnen sich zu organisieren, gegenseitige Solidarität erlebbar gemacht und sich gegen Unterdrückung gewehrt. In Kurdistan erkämpfen sich die Menschen Raum, um eine kommunalistische, basisdemokratische Gesellschaft aufzubauen, die antikapitalistisch und antipatriarchal organisiert sein soll. Die feministische Bewegung hat globalen Aufschwung erlebt, was sich am Feministischen* Streik am 14. Juni 2019 in historischem Ausmass gezeigt hat. Im letzten Herbst waren weltweit mehrere Millionen bei Klimademonstrationen zusammen auf der Strasse und setzten sich für eine lebenswerte Zukunft ein. Im Januar dieses Jahres fand in Indien der weltweit grösste Streik der Geschichte statt. 250 Millionen Menschen setzten sich gegen Diskriminierung und für Arbeitsrechte ein. In Spanien wurde unter der Parole „No cobramos, no pagamos“, „Ohne Lohn, keine Miete“ zu einem Mietstreik aufgerufen, um für ein Leben in Würde einzustehen und Besitzverhältnisse in Frage zu stellen.

Die Black Lives Matter-Bewegung vereint aktuell ganze Bevölkerungsgruppen gegen rassistische Diskriminierung und Polizeigewalt gegen BIPoC.

Auch in der Schweiz haben sich in den vergangenen Monaten, neben den schon bestehenden Bewegungen und Organisationen, immer mehr Kollektive und Netzwerke gegründet.

So wird dieser Gesamtscheisse eine Alternative geboten und Selbstbestimmung zurück erlangt: Die Trotzphase sowie die Care Work Unite-Kampagne besteht aus Menschen, die bezahlte oder unbezahlte Care-, Betreuungs- oder Pflegearbeit leisten und kämpft für faire Arbeitsbedingungen dieser #systemrelevanten Aufgaben. Unter dem Motto «Solidarität gegen Corona» wurden selbstorganisierte Unterstützungsangebote zu arbeitsrechtlichen, juristischen und gesundheitlichen Fragen aufgebaut. Das Migrant Solidarity Network (MSN) setzt sich für entrechtete Menschen in der Schweiz ein.

Diese Aufzählung bietet nur eine vage Vorstellung der sich organisierenden Menschen und soll ein Vorgeschmack sein, auf was alles noch folgen kann.

#Solidarität #FeministischerStreik #KlimaStreik #14Juni #RefugeesWelcome #EinZuhauseFürAlle

Gemeinsam gegen Kapitalismus! Eine andere Welt ist möglich!

#ZH1107 #Revolution #GemeinsamSindWirStark #BlackLivesMatter #NiUnaMenos #RiseAgainstBorders

wirtrageneurekrisenicht.ch

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