Solidarität mit Palästina!

Wir haben uns heute mit einer Blitzkundgebung vor dem Konsulat der Vereinigten Staaten in Zürich-Seefeld mit dem Kampf der palästinensischen Massen gegen die Besatzung durch den israelischen Staat solidarisiert. Seit Ende März, als rund um den Tag des Bodens der Enteignung von PalästinenserInnen kämpferisch gedacht wurde, bis heute, wo zum 70ten Mal an die Nakba erinnert wird, hat sich in Palästina ein intensiver Kampfzyklus entwickelt, der von sehr breiten Teilen der Bevölkerung getragen wird.

Diesem Protest begegnet der israelische Staat mit einer ungeheuren Brutalität: Dutzende wurden getötet, tausende verletzt. Als am vergangenen Montag in Jerusalem die verlegte US-Botschaft in Anwesenheit von Ivanka Trump eröffnet wurde, wurden beim Marsch gegen die Mauer, welche den Gaza-Streifen abschottet, so viele Menschen an einem Tag getötet wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Es ist eine hochexplosive Situation, geprägt von der Perspektivlosigkeit des zionistischen Staates für weite Teile der Bevölkerung gekoppelt mit der aktuellen geopolitischen Lage, in welcher die USA kräftig zündelt.

Hoch die internationale Solidarität!

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Interview mit Miran, der sich am Hungerstreik für Afrin in Genf beteiligte

Miran Mahmod ist 21 Jahre alt, wohnt und studiert in Bonn. Seit dreieinhalb Jahren ist er in der Bonner Jugendbewegung (BJB) aktiv. Dort setzt er sich mit seinen Freundinnen und Freunden für eine gerechte Welt ein. So protestieren sie für Frieden, für faire Arbeitsbedingungen, für ein Leben ohne Rassismus und Sexismus, für ein Ende von sozialen Kürzungen und für den Erhalt der Umwelt. Bei allen Aspekten beleuchten sie die Rolle deutscher Konzerne und der deutschen Regierung, da es deren Profitstreben ist, das den Zielen der Jugendlichen im Wege steht.

Seitdem Erdogan mit seinen islamistischen Verbündeten den nordsyrischen Kanton Afrin angreift, geht die BJB gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden aus dem Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan für Afrin auf die Strasse. Das folgende Interview wurde am 6. April schriftlich geführt.

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Communiqué zur "Defend Afrin"-Demo in Bern vom 7.4.18

Defend Afrin“-Demonstration in Bern von der Polizei angegriffen
Seit gut zwei Wochen wird Afrin von der türkischen Armee besetzt. Die Bevölkerung leistet weiter Widerstand und kämpft teilweise als organisierte Guerillia gegen die türkische Besatzungsmacht. Deshalb organisierten wir in Bern eine grosse Solidaritätsdemonstration.

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Kurzbericht zur Newroz-Demo in Basel

Heute, 21. März 18, versammelten sich in Basel zur Feier von Newroz, dem kurdischen Neujahr, und zur Unterstützung der Bevölkerung von Afrin etwa 150 Personen. Wir liefen lautstark den Krieg der Türkei gegen Rojava anprangernd vom Claraplatz zum Marktplatz. Es wurden Flugblätter verteilt und Parolen gegen Erdogan und zur Unterstützung des Widerstandes in Afrin gerufen.

Der Widerstand geht weiter. Aktuelle Infos auf aufbau.org, barrikade.info, anfdeutsch.com

Afrin verteidigen! Dem Krieg kein ruhiges Hinterland!

afrinverteidigen 085b6Wir rufen zu einer überregionalen revolutionären Demonstration in Solidarität mit Afrin auf!
7. April, 16:00. Bahnhofsplatz Bern

Was geht in Afrin?
Vor mehr als zwei Monaten begann der Überfall der Türkei auf Afrin: Mit Luftangriffen auf Dörfer und Städte, mit deutschen Leopard2-Panzern, mit islamistischen Milizen (darunter zahlreiche Söldner des IS und der Al-Qaeda) und mit Duldung der EU, Russlands und der USA.
Erdogan hat zu Beginn davon gesprochen, Afrin in drei Tagen “auszuräuchern”. Diese Rechnung hatte er ohne den Widerstand gemacht. Die bewaffnete Bevölkerung hielt die Invasion unter unglaublichen Anstrengungen zwei Monate lang zurück. Nun wird die Zivilbevölkerung evakuiert und der Kampf gegen die zweitgrösste NATO-Armee wird als Guerillakrieg weitergeführt.
Während in der Türkei in den letzten Jahren schnellen Schrittes und mit eiserner Repression eine Diktatur aufgebaut wurde, entwickelte sich in Afrin und dem Rest Rojavas ein emanzipatorisches Projekt, das weit über den Nahen Osten hinaus strahlt. Mitten im Krieg strömten aus ganz Rojava Menschen nach Afrin. Das zeigt, dass hier eine gesamtgesellschaftliche Revolution im Gange ist, die von der Bevölkerung als ihr eigenes Projekt verteidigt wird. Diese aktuelle Situation hat eine enorme historische Bedeutung: Das faschistische Staatsprojekt Erdogans auf der einen Seite, die Hoffnung auf die Möglichkeit einer Alternative zur kapitalistischen Moderne auf der anderen.

Was macht die Schweiz?
Die Schweiz schlägt sich – Überraschung – auf die Seite des Kapitals. Schweizer Banken und Konzerne haben ein grosses Interesse daran, weiterhin gut in der Türkei zu verdienen. Verschiedene Grosskonzerne (bspw. Nestlé, Novartis, Holcim, Schindler) produzieren hier, Anlagefonds investieren, Rüstungsfirmen wie die RUAG exportieren. Die Minister Erdogans sind deshalb immer wieder Gäste in der Schweiz. Anders ergeht es Menschen, die in der Schweiz der Verfolgung durch Erdogans Repressionsapparat entkommen wollen. Das schweizer Migrationsregime lehnt entsprechende Asylanträge ab und schafft in die Türkei aus.

Was geht uns das an?
Wir sind weit weg von Afrin, aber dennoch verbunden in vielerlei Hinsicht. Der Krieg gegen Afrin beginnt (auch) hier, findet hier Unterstützung durch die Regierungen und Konzerne und kann dementsprechend auch hier bekämpft werden. Ebenso wie wir im türkischen Staatsapparat die reaktionäre und repressive Tendenz in Westeuropa wiedererkennen, so erkennen wir im Projekt Rojava unsere eigene Perspektive: Die soziale Revolution.

Ab auf die Strasse! Afrin verteidigen!
Wenn das revolutionäre Projekt in Rojava angegriffen wird, dann heisst das für uns: Dem Krieg kein ruhiges Hinterland! Denn auch hier sitzen die Kriegsprofiteur*innen und Kriegstreiber*innen. Wir gehen für Afrin auf die Strasse! Wir gehen für eine Perspektive jenseits von reaktionärer Hetze, von Unterdrückung und Ausbeutung auf die Strasse!

Es lebe der Widerstand! Hier und überall!

Aufbau Vertrieb

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An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

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Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

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Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.

Volkskrieg in Indien

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Seit längerem verfolgen wir solidarisch die revolutionäre Bewegung in Indien und melden uns immer wieder mit verschiedenen Aktionen und Hintergrundinformationen zu aktuellen Lage zu Wort. Auf dem Feature zu Indien findest du regelmässig die neusten Berichte und Erklärungen unsererseits.

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Aufbau Zeitung

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Die offizielle Zeitung des revolutionären Aufbaus. Mehr Infos zur aktuellen und ein Archiv mit vergangenen Ausgaben gibt es hier. Zudem bieten wir verschiedene Texte, die nur online erschienen sind und eine kleine Auswahl von einzelnen Beiträgen aus der Printausgabe.