Flugblatt: Defend Afrin

DEFEND AFRIN!

Das fortschrittlichste Projekt im Mittleren Osten wird von Faschisten und Islamisten angegriffen! Seit dem 20. Januar greift der NATO-Staat Türkei die Region Afrin im befreiten Nord-Syrien (Rojava) an. Mit Bomben, Panzern und dschihadistischen Milizen wird just jene Region angegriffen, in welcher hunderttausende Menschen Zuflucht vor den Schrecken des IS und des Syrischen Kriegs gefunden haben, und wo sich in den letzten Jahren ein gesellschaftliches Projekt etablierte, welches auf rätedemokratischer Selbstverwaltung, Solidarität und Emanzipation fusst.

Der Widerstand lebt...
Der Widerstand der Volksverteidigungseinheiten YPG und YPJ, welche den Invasoren bereits hohe Verluste zugefügt haben, und die ungebrochene Moral der zivilen Bevölkerung, welche sich nicht vertreiben lässt, sondern im Gegenteil massenhaft aus den verschiedenen Regionen Rojavas nach Afrin strömt, um ihr Projekt zu verteidigen, führt dazu, dass die zweitgrösste NATO-Armee nur sehr langsam vorankommt.

… doch die Lage ist ernst
Mittlerweile aber steht die türkische Armee und ihre Al-Qaeda-Kampfverbände unmittelbar vor Afrin-Stadt. Über eine halbe Million Menschen sind eingekesselt und ständigen Bombardements ausgeliefert. Der Sturm auf die Stadt steht unmittelbar bevor. Was es bedeutet wenn die türkische Armee eine kurdische Stadt überfällt, weiss man aus südtürkischen Städten wie Nuseybin, Sur oder Şirnak, welche bereits vor zwei Jahren zu grossen Teilen dem Erdboden gleich gemacht worden sind.

Europa ist Kriegspartei
Die Komplizenschaft der russischen, US-amerikanischen und europäischen Regierungen ist klar: Ohne die Öffnung des Luftraumes für die türkischen Bomber, wäre die Türkei niemals in der Lage gewesen zu einer ernsthaften Bedrohung für Afrin zu werden. Die westliche Duldung des  Vernichtungskrieges eines zunehmend faschistisch operierenden türkischen Staates mag auf den ersten Blick überraschen. Zumal er sich gegen genau jene richtet, welche als einzige willens und in der Lage gewesen sind den IS-Mörderbanden Einhalt zu gebieten.

It‘s the economy, stupid
Die Komplizenschaft muss aber angesichts der wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen der Mächtigen nicht verwundern. Erdogan schafft es geschickt zwischen den Achsen USA-Europa und Russland-Iran zu lavieren und sich damit für beide Blöcke unentbehrlich zu machen. Dazu kommen die handfesten Interessen der Konzerne: Neben den grossen Waffenschmieden Europas, ist auch die Schweiz dick dabei, Novartis, Nestlé, Alstom, ABB, die Banken: Sie alle sind mit Milliarden in der Türkei investiert und haben null Interesse an einem Geschäftsausfall nur wegen ein wenig Krieg und Faschismus. Ganz im Gegenteil erweist sich Krieg nicht nur für die Rüstungsindustrie als wahrer Absatzbooster.

Afrin ist nicht alleine!
Doch es gibt auch ein anderes Europa als jenes der Banken und Konzerne. Afrin braucht unsere Unterstützung. Werden wir aktiv! Schliessen wir uns zusammen mit der kämpfenden kurdischen Bewegung! Erhöhen wir den Druck der Strasse, auf dass die Schweizerische Regierung ihre profitorientierte Komplizenschaft aufzugeben gezwungen wird!

Biji Berxwedana Afrine – Es lebe der Widerstand in Afrin!
Hoch die internationale Solidarität!

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Kurzbericht zur Demo gegen das bevorstehende Massaker in Afrin

Die türkische Armee hat Afrin-Stadt umzingelt, die türkische Luftwaffe hat erste Angriffe im Stadtzentrum geflogten. Dass die türkische Armee skrupellos gegen hauptsächlich kurdische Zivilbevölkerung vorgeht, hat sich schon im Osten der Türkei gezeigt, eine brutalere Fortsetzung in Syrien zeichnet sich ab.

Gegen das in Afrin bevorstehende Massaker haben in Basel rund 200 Menschen demonstriert. Vom Claraplatz aus zog die kämpferische Demo mit Parolenrufen, Fackeln und Sprays zur deutschen Botschaft, wo auf die Beteiligung der europäischen Länder und speziell der Schweiz und Deutschlands hingewiesen wurden. An der deutschen Botschaft wurde ein entsprechendes Transparent hinterlassen. Die Demonstration lief anschliessend noch einige hundert Meter richtung Zentrum und löste sich dann auf.

Solidarität mit Afrin, Solidarität mit Rojava! Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Rojava Report (neu online verfügbar)

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+++ Neu online einsehbar +++

Rojava Report: Erhältlich im Aufbau Vertrieb

Aus der Einleitung:

„Biji berxwedane Kobanê! Es lebe der Widerstand in Kobanê!“ - Dieser Ruf steht nicht nur für die wichtige Verteidigung Kobanês vor den Schlächtern des IS im Frühjahr 2014, er steht auch für das Umschlagen eines regionalen Kampfes in ein globales Projekt. Der Übergang von der Verteidigung in den Angriff, der Aufbau einer neuen Gesellschaft auf den Ruinen des syrischen Krieges und in direkter Konfrontation mit den barbarischen Auswüchsen des Imperialismus – überall auf der Welt ist das Projekt Rojava seither zu einem wichtigen Bezugspunkt linker Politik geworden.

Revolutionärer Internationalismus besteht immer aus zwei Teilen. Der eine ist die praktische Unterstützung der kämpfenden GenossInnen und findet seinen Ausdruck in Demos, Geldsammlungen sowie an der Front und im Aufbau des Internationalen Freiheitsbattallions. Der andere Teil besteht darin, Erfahrungen, die an anderen Orten gemacht werden für den hiesigen Prozess nutzbar zu machen. Keine Frage, unsere Kampfbedingungen in Westeuropa unterscheiden sich grundsätzlich von jenen in Nordsyrien. Dennoch sind wir überzeugt, als europäische RevolutionärInnen viel von Rojava lernen zu können.

Auf ihre spezifische historische Situation findet die kurdische Bewegung ihre spezifischen Antworten. Aus unserer Realität hier können wir diese Antworten weder einfach kopieren noch aus dem Nichts bewerten. Hingegen können und müssen wir versuchen zu lernen, wie methodisch zu diesen Antworten gefunden werden kann. Während mehreren Aufenthalten in Rojava und benachbarten Gebieten konnten wir einen Blick auf den methodischen Umgang des Projektes mit Widersprüchen und Ungleichzeitigkeiten, auf das Verhältnis von Verteidigung und Angriff, genauso wie auf jenes von Taktik und Strategie, erhaschen.

Es ist dieser Blick, den wir mittels dieses Buches mit anderen InternationalistInnen teilen wollen. Teilen, indem wir ein Fenster öffnen, das ermöglicht durch die Augen der Beteiligten auf den Prozess in Rojava zu blicken.

Verkaufsstellen und Bestellungen

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Revolutionäre Solidarität mit den Kämpferinnen aus Rojava, Rakka und Shengal!

Kämpfende Fraueneinheiten haben die Waffen ergriffen, schreiben nun ihre eigene Geschichte und befreiten die Gebiete von Rojava und Shengal vom Kalifat des Islamischen Staats (Daesh). Die Befreiung von Rakka war ein Sieg der Frauen.  

Um den 8. März, den Internationalen Frauenkampftag, zu feiern, wollen wir Celox Verbände zu den jesidischen Fraueneinheiten und anderen militärischen Fraueneinheiten in die Berge Shengals und nach Rakka schicken.

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Solidarität mit dem Widerstand in Afrin!

Der Krieg gegen Afrin hat begonnen. Türkische Kampfjets fliegen 24 Stunden am Himmel über dem westlichsten Kantons von Rojavas in Nordsyrien. Sie bombardieren Städte und Dörfer. Am Boden versucht die türkische Armee vorzurücken, unter anderem mit deutschen Panzern und Sturmgewehren. Am Angriff beteiligt sind zudem zahlreiche djihadistische Banden, welche von der Türkei bereits seit geraumer Zeit als Proxys aufgebaut wurden.

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Aufbau Vertrieb

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An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

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Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

Rowe

Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.

Volkskrieg in Indien

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Seit längerem verfolgen wir solidarisch die revolutionäre Bewegung in Indien und melden uns immer wieder mit verschiedenen Aktionen und Hintergrundinformationen zu aktuellen Lage zu Wort. Auf dem Feature zu Indien findest du regelmässig die neusten Berichte und Erklärungen unsererseits.

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Aufbau Zeitung

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Die offizielle Zeitung des revolutionären Aufbaus. Mehr Infos zur aktuellen und ein Archiv mit vergangenen Ausgaben gibt es hier. Zudem bieten wir verschiedene Texte, die nur online erschienen sind und eine kleine Auswahl von einzelnen Beiträgen aus der Printausgabe.