Dem Krieg kein ruhiges Hinterland

Rojava 01

Rojava verteidigen!

Am 9. Oktober hat die türkische NATO-Armee gemeinsam mit dschihadistischen Verbündeten ihren lang angekündigten Angriffskrieg auf Nordostsyrien begonnen und Teile Rojavas besetzt. Während der türkische Staat nach der vollen Vernichtung Rojavas trachtet, versuchen andere Kräfte, die Situation auszunutzen, um die Autonomie der Region einzuschränken.

Es ist klar, dass Rojava sowohl den regionalen Mächten, als auch den imperialistischen Staaten schon immer ein Dorn im Auge war. Denn dort entstand in den vergangenen sieben Jahren ein fortschrittliches Projekt, das unter Einbezug der gesamten Bevölkerung einen Gegenvorschlag zur kapitalistischen Barbarei bietet.

Es geht jetzt umso mehr darum, den Prozess in Rojava zu verteidigen. Die Bevölkerung Nordostsyriens wird weiterhin auf allen Ebenen um ihre Errungenschaften kämpfen, sie vertraut in ihre eigene Kraft. Und wir als InternationalistInnen können das Projekt Rojava weiterhin unterstützen, indem wir die Solidarität überall sicht- und fassbar machen. Indem wir die zahlreichen Mitverantwortlichen und Profiteure des türkischen Angriffs benennen und angreifen. Und indem wir die Perspektive, für die Rojava steht, auch hier auf die Strassen tragen.

Hoch die internationale Solidarität!

Schulter an Schulter gegen den Faschismus!

+++ VERANSTALTUNG ÜBER DIE AKTUELLE LAGE UND DEN WIDERSTAND IN ROJAVA +++

29.11 Zürich / 30.11 Basel / 12.12 Solothurn / 18.12 Winterthur

Flugblatt: Immer weiter - Rojava verteidigen!

Flugblatt: Die Revolution in Rojava verteidigen - den Krieg der Türkei stoppen!

Aktionen: No war in Rojava - Defend the revolution Aktion bei der Credit Suisse - Rojava verteidigen BE: Feuer gegen AMAG | ZH: Feuerwerksaktion bei Rheinmetall | Pyrotechnischer Angriff auf türkisches Konsulat | Sempach: Aktion gegen die GV des Swiss-Turkish Business Council | ZH: RUAG mit Farbe markiert | Demo und Angriff gegen CS Basel: Angriff auf CS | Albisriederplatz-Blockade in Zürich | ZH: Briefkasten türkischer Firma gesprengt | BS: Angriff auf Kriegsprofiteur Mercedes | Winterthur: Soliaktion für Rojava ZH&WI: Aktionen gegen Kriegskollaborateurin AXA | EuroAirport Basel: Turkish Airlines blockiert! | ZH: Blockade bei Altay-Reisen | BS: Rückblick zum WeltkobanetagAction bei Rheinmetall Air Defense in ZH-Oerlikon |

Weitere Infos: Rojava Komitee Zürich 

Schulter an Schulter mit Rojava

rojava demo zürichDie Bedrohung von Rojava hat in den vergangenen Wochen schlagartig stark zugenommen. Die Mobilmachung in Rojava läuft, alle Strukturen intensivieren ihre Arbeit und bereiten sich auf eine Invasion durch die Türkei vor. Die Bewegung ruft dazu auf, weltweit die Solidarität konkret zu organisieren und sich auf eine Praxis vorzubereiten, die alle Ebenen umfasst. Denn es ist klar, dass Rojava sich nur auf die eigenen Kräfte verlassen kann, das heisst auf die antikapitalistischen Kräfte weltweit. Nun, wo das Ende der militärischen Partnerschaft mit den USA absehbar ist, wird der antiimperialistische Charakter Rojava’s klarer. Entsprechend steigt die Bereitschaft der NATO-Staaten, der Türkei grünes Licht für ihre Invasion zu geben. Die Fronten klären sich - wir stehen Schulter an Schulter mit Rojava!

Artikel: Zur aktuellen Lage in Rojava (aufbau online) | Der Imperialismus hat keine Freunde (lowerclassmag) | Aufruf der Internationalistischen Kommune von Rojava | Radiosendung über Internationalismus in Rojava | Rote Welle zur aktuellen Situation

Aktionen: Demo in Zürich 23.12.18 | Grussbotschaft aus Rojava zur Demo in ZürichDemo in Basel 22.12.18 (Bericht von ANF)

Kampagne "Gasmasken für die Guerilla"

Gasmasken für die Guerilla

rh kampagne gasmasken logoDie Guerilla in den kurdischen Bergen befindet sich seit 2015 wieder in einem Krieg gegen die türkische Armee. Dies als Reaktion auf den von der Türkei abgebrochenen Friedensprozess. Bei diesem Krieg setzt die Türkei Giftgas ein. Um sich dagegen bestmöglich zu schützen und kampffähig zu bleiben, wollen wir die PKK und die mit ihr verbündeten revolutionären Guerillas mit Gasmasken unterstützen!

Damit die Guerilla bestmöglich unterstützt werden kann, rufen wir zum Spenden auf untenstehendes Konto auf. Mit den eingenommenen Spenden werden wir Gasmasken kaufen und die Logistik organisieren. Wir dürfen uns aber nicht damit begnügen, unsere Solidarität mit materieller Unterstützung auszudrücken. Internationale Solidarität heisst immer auch: Selber kämpfen!

Aufruf zur Kampagne und vollständige Kontoangaben

Kapitalismus heisst Krieg: Rüstungsfirmen angreifen!

Rustung1Aus dem Aufruf des Revolutionären Bündnisses Zürich: Im vergangenen Juni beschloss der Bundesrat auf Anregung der Rüstungsindustrie, die Restriktionen für Waffenexporte von Schweizer Unternehmen zu lockern. Damit dürften Schweizer Rüstungsgüter auch legal in Länder exportiert werden, die in interne bewaffnete Konflikte verwickelt sind. Die Rüstungsindustrie erhoffte sich damit, neue Märkte zu eröffnen und ihren Profit zu steigern – schon heute ist die Schweiz die 14.-grösste Rüstungsexporteurin der Welt. Aufgrund des Widerstands, der sich gegen die Vereinfachung von Waffenexporten formierte, verzichtet der Bundesrat nun vorerst auf die geplante Lockerung. Dies ist aber nicht genug! Auch ohne diese Lockerung sorgen Schweizer Waffen auf der ganzen Welt für Verletzte und Tote. Nur die Lockerung der Kriegsmaterialexporte zu kritisieren, greift deshalb zu kurz: Auch gut kontrollierte und regulierte Waffenexporte, betrieben von profitorientierten Unternehmen, gilt es anzuprangern und zu bekämpfen. Eine humane Rüstungsindustrie kann es nicht geben. Sie existiert nur aus dem Grund, Rüstungsgüter zu verkaufen und damit Profite zu generieren. Die menschlichen Opfer, die die verkauften Rüstungsgüter fordern, sind ihr dabei egal. Innerhalb des kapitalistischen Wirtschaftssystems wird sich dies auch nie ändern, denn Profite stehen immer über Menschenleben.

Waffenexporte und Profitinteressen sind daher nie vereinbar mit dem guten Leben für alle. Gehen wir deshalb auf die Strasse gegen Waffenexporte, Krieg und Kapitalismus und für eine solidarische Gesellschaft! Schweizer Waffen, Schweizer Geld – morden mit in aller Welt!

Communiqué zur Demo vom 15.12.18

Material: Kriegsexport leicht gemacht (Aufbau 94) | Schweizer Banken und die Waffenproduktion (aufbau 83) | Besuch bei Rheinmetall in Zürich und Bern (April 2018) WEF: Tummelplatz der Rüstungsindustrie | Soligruss

Dem Krieg kein ruhiges Hinterland! Erdogan angreifen!

Erdogan in BerlinAm 28. und 29. September kommt Erdogan für einen Staatsbesuch nach Berlin. Sorgen wir dafür dass sein Besuch für ihn zum Fiasko wird!

Den diktatorischen Presidenten auf seinem Staatsbesch mit militärischen Ehren zu empfangen ist ein weiterer Beweis der Rückendeckung der EU für das Erdogan Regime. Die Türkische Regierung begeht täglich Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen. Da jedoch Handelsbeziehungen mehr zählen als Menschen hält Deutschland und die EU am millionenschweren Flüchtlingsdeal fest und sichert zudem die Unterstützung gegen den Fall der türkischen Lira an.

Auch die Schweiz gibt sich offiziell gerne „kritisch“ gegenüber der Situation in der Türkei. Da in der Türkei für die schweizer Wirtschaft jedoch fette Profite warten, lockert die Schweiz die Exportbestimmungen für Kriegsmaterial und stellt sich einmal mehr auf die Seite der Waffenlobby.

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Aufbau Vertrieb

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An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

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Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

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Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.

Volkskrieg in Indien

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Seit längerem verfolgen wir solidarisch die revolutionäre Bewegung in Indien und melden uns immer wieder mit verschiedenen Aktionen und Hintergrundinformationen zu aktuellen Lage zu Wort. Auf dem Feature zu Indien findest du regelmässig die neusten Berichte und Erklärungen unsererseits.

Aufbau Zeitung

 84 Zeitung

Die offizielle Zeitung des revolutionären Aufbaus. Mehr Infos zur aktuellen und ein Archiv mit vergangenen Ausgaben gibt es hier. Zudem bieten wir verschiedene Texte, die nur online erschienen sind und eine kleine Auswahl von einzelnen Beiträgen aus der Printausgabe.