Freiheit für Nekane!

Nekane plakiA3 1

+++ Nekane ist frei! NEKANE IST SEIT FREITAG, 15.9.2017 20.15 UHR FREI! +++

Free Nekane

Nach einem knappen Jahr gefangenschaft hat das Bundesamt für Justiz am 23. März 2017 die Auslieferung Nekanes nach Spanien bestätigt. Trotz guter Dokumentationen behauptet das Bundesamt, dass die Folter an Nekane nicht belegt sei. Einmal mehr zeigt sich, dass der Staat wenig Interesse am Schicksal einzelner Menschen zeigt, sondern die diplimatischen Beziehungen zum Folterstaat Spanien höher gewichtet. Das Urteil wird weitergezogen.

Am Mittwoch, 6. April 2016, wurde Nekane Txapartegi in Zürich verhaftet. Die Verhaftung erfolgte aufgrund eines europäischen Haftbefehls und eines spanischen Auslieferungsantrags. Nekane Txapartegi ist eine ehemalige Stadträtin aus der baskischen Kleinstadt Asteasu. Sie war in verschiedenen linken Bewegungen aktiv und als Journalistin für verschiedene linke Zeitschriften tätig.

Nekane Txapartegi wurde 1999 von der spanischen paramilitärischen Polizei Guardia Civil verhaftet. Während der berüchtigten Incomunicado-Haft – ohne Zugang zu einem Anwalt oder sonstigen Kontakten – wurde sie massiv gefoltert und vergewaltigt. Ihre Aussagen führten zu einer Anklage gegen ihre Folterer, die sie auch identifizieren konnte. Das Verfahren wurde, wie in Spanien in solchen Fällen leider üblich, eingestellt. Nach ihrer Freilassung flüchtete sie 2007 aus Spanien. Bei einem politischen Massenprozess gegen linke AktivistInnen wurde sie 2009 zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt. Bei einer Auslieferung droht Nekane Txapartegi eine Haft weit entfernt ihrer Heimat. Durch diese “Dispersion” genannte Massnahme werden baskische Gefangene hunderte oder gar über tausend Kilometer vom Baskenland entfernt gefangen gehalten. Dies soll den Austausch zwischen baskischen Gefangenen und eine Solidarisierung erschweren. Für die betroffenen Familien bedeutet dies stundenlange Anfahrtswege für kurze Besuche ihrer Angehörigen.

Um die Ausschaffung in den Folterstaat Spanien zu verhindern, hat sich in der Schweiz die Solidaritätsgruppe “Free Nekane!” gebildet.

Free Nekane! Nekane Askatu! Keine Auslieferung an den Folterstaat Spanien!

Alle Infos zum Verfahren: www.freenekane.ch

Alle Aktionen vom Aktionstag

Material: Warum die Schweiz Nekane nicht ausliefern kann | Brief von Nekane | Grussbotschaft zum 1. Mai | Schreibt an Nekane! | Kurzbericht und Bilder Kundgebung 29.7.16 | Kurzbericht und Bilder Demo 24.3.2017 Basel | Bericht Demo 24.3.2017 Zürich | Medienmitteilung Demo 24.3.2017 Bern | Transpi am Helvetiaplatz (15.4.) |

Waffen für Rojava

bild-624x441Waffen für Rojava

Seit August wird Sengal im Irak durch die reaktionären Gangs des "IS" angegriffen, seit September auch die syrisch-türkische Grenzstadt Kobane in den autonomen kurdischen Gebieten von Rojava. Viel ist geschehen seit den ersten Auseinandersetzungen, klar ist eines: Ohne Waffen und internationale Solidarität sähe die Situation aktuell gänzlich anders aus. Konkret: Sowohl in Sengal wie auch in Kobane leisten die Truppen der HPG und der YPG wie auch die dazugehörigen Fraueneinheiten YJA STAR und YPJ erbitterten Widerstand gegen alle Angriffe. Und ohne die starken internationalen Mobilisierungen, bei denen 10'000e Schulter an Schulter auf die Strassen gingen, wäre der Kampf gegen den IS nicht zu dem Symbol des Kampfes geworden, das er heute ist.

Wir wollen einen bescheidenen Beitrag zur internationalen Solidarität mit Rojava leisten und rufen dazu auf, Geld für die Bewaffnung der Selbstverteidigungseinheiten vor Ort zu sammeln. Wir tun dies explizit auch darum, weil das, was aktuell in Rojava verteidigt wird, vieles von dem beinhaltet, was wir als KommunistInnen in der Perspektive befürworten. Die Verwaltung des Kapitals in den Händen der Menschen, die damit arbeiten, die unermüdliche Arbeit für die Gleichstellung der Geschlechter, der Kampf gegen den Rassismus oder eben das Bewusstsein dafür, dass ein derartiger revolutionärer Prozess auch mit der Waffe in der Hand verteidigt werden muss.

Es ist davon auszugehen, dass der Kampf um Rojava weitergehen wird, egal was in Kobane geschieht. Kobane wird mit Garantie nicht das Ende, sondern den Beginn eines Kampfzyklus markieren. Fällt Kobane, so wird der "IS" die anderen Kantone von Rojava angreifen. Hält Kobane stand, so wird man erstens die Fundamentalisten gänzlich verjagen müssen, zweitens sich auf eine Intervention der Türkei vorbereiten müssen und drittens davon ausgehen, dass die von den USA angeführte Koalition zurück zu "business as usual" geht und dann Barsanis Fraktion unterstützt, welche explizit nicht für das steht, wofür Rojava steht.

Aus all diesen Gründen rufen wir also dazu auf, Geld für Waffen für Rojava zu sammeln. Wir garantieren dafür, dass das Geld bei den richtigen Stellen landet und für den richtigen Zweck verwendet wird. Aufgrund der Erfahrungen in Deutschland, wo der Aufruf der ARAB und NAO dazu führte, dass Spendenkontos gesperrt wurden, verzichten wir auf die Sammlung via Bankkonto. Alle, die diesen Aufruf unterstützen wollen, sind dazu eingeladen, Spenden jeweils an den einschlägigen Orten wie Büchervertriebe und -läden oder aber an anstehenden Mobilisierungen und Veranstaltungen zu geben. Weiter kann via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ein direktes Treffen abgemacht werden.

Plakat | Weitere Infos zu Rojava | Rote Hilfe

Rote Hilfe
Schweiz Oktober 2014
http://rotehilfech.noblogs.org/post/2014/10/28/waffen-fur-rojava/

Aufruf zu internationalen Aktionstagen für Georges Ibrahim Abdallah am 5./6. Juli 2013

Freiheit für Georges Ibrahim Abdallah und alle politischen Gefangenen weltweit!

Georges Ibrahim Abdallah ist ein libanesischer kommunistischer Aktivist. Er wurde 1984 in Lyon festgenommen. Erst 1987 wurde er zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Seit 14 Jahren ist nun seine offizielle Haftzeit zu Ende, seitdem kämpft er unerbittlich für seine Entlassung, bisher hat er neun Anträge hierzu gestellt. Zuletzt wurde ihm durch einen Richterspruch Hoffnung gemacht, der seine Freilassung bewirken sollte. Dieser wurde jedoch durch verschiedene Instanzen Frankreichs angefochten, auch auf Grund des international wachsenden Drucks durch Amerika und Israel. Sie äußerten “ernsthafte Bedenken, dass er auf das Schlachtfeld zurückkehren könnte.”

Georges Ibrahim Abdallah kämpfte an der Seite des palästinensischen Volkes!

Angeklagt wurde er ursprünglich wegen Besitz von gefälschten Papieren und Waffen. Warum er sich nach 29 Jahren immer noch in Haft befindet, wird damit begründet, dass er Gründer der Fractions Armées Révolutionaires Libanaises (FARL) sei und an der Planung von militanten Aktionen beteiligt gewesen sein soll – aber vor allem, dass „sein Wille und seine Ideologie immer noch nicht gebrochen“ seien!

Georges ist dabei nur ein Beispiel für zahlreiche revolutionäre Gefangene, , die zum Teil Jahrzehnte hinter Gittern verbringen, weil sie in ihren revolutionären Identitäten ungebrochen sind und sich weiterhin als Revolutionäre verhalten. Die Inhaftierung reiht sich dabei ein in die systematische Unterdrückung linker Befreiungsbewegungen weltweit.

Die Ungebrochenheit dieser Gefangenen und der Ausdruck ihres Kampfes, dass Widerstand nicht nur notwendig, sondern auch machbar ist, darf nicht aus den Knästen entlassen werden, wo sie wieder Teil der Bewegung werden könnten.

Solidarisieren wir uns mit Georges Ibrahim Abdallah und den ungebrochenen, revolutionären Langzeitgefangenen und erkämpfen wir gemeinsam mit ihnen ihre Freiheit!

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Mehr Infos auf www.freegeorges.tk und http://www.secoursrouge.org/Journees-internationales-5-6-7-13

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

plaki kamp a3 webAKTUELL: NT-GEFANGENER AUS DER U-HAFT ENTLASSEN!

Seit dem 2. Juni sitzt ein Mitglied des Revolutionären Aufbau Winterthur in Untersuchungshaft in Basel. Vorgeworfen wird ihm die Beteiligung an einem Gerangel mit einem Zivibullen anlässlich einer unbewilligten Party auf dem Basler NT-Areal. Anfang September wurde die U-Haft wegen "Wiederholungsgefahr" verlängert. Die Staatsanwaltschaft begründet dies damit, dass er in der klassenkämpferischen Bewegung organisiert ist und kriminalisiert so die politische Organisierung an sich.

Setzen wir allen Versuchen der Abschreckung und Kriminalisierung der politischen Organisierung die positionsübergreifende Solidarität entgegen.

 

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

 

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

 

Medienmitteilung zur Demo in Basel | Der letzte Gefangene vom 1. Mai ist draussen! | Kurzaufruf zur Demo in Basel | Bisherige Zusammenstellung der Soli-Erklärungen und -Aktionen | Flugblatt der Roten Hilfe | Flugblatt zur Demo

Freiheit für die Gefangenen in Zürich und Basel

nt 1.maiInfos zu den Verhaftungen in Zürich und Basel

Am Dienstag, 10.7. 2012, wurden in den Wohnungen von  Genossen Hausdurchsuchungen durchgeführt. Sie wurden danach festgenommen und in Untersuchungshaft gesetzt. Anlass dafür sind vorgeworfene Taten am 1. Mai in Zürich. In einer Solidaritätserklärung fordern verschiedenste Gruppen und Organisationen ihre Freilassung.

Wir laden dazu ein, sich diesem Aufruf anzuschliessen. Schreibt ein Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wenn ihr euch als Einzelperson, Gruppe oder Organisation dieser Solidaritätserklärung anschliessen wollt, und leitet sie weiter.

Seit dem 2. Juni sitzt ein weiterer Genosse in Basel in Untersuchungshaft. Er wurde nach einer unbewilligten Party auf dem NT-Areal verhaftet. 

Seit Mittwoch, 15. August 2012, sitzt noch ein Genosse in Zusammenhang mit dem 1. Mai in Untersuchungshaft. Bei den anderen verhafteten Genossen kam es nach Schlusseinvernahmen, die sich über die vergangene Woche hinwegzogen, zu Freilassungen. Eine weiterer wurde früher, nämlich vier Tage nach der Festnahme am 10. Juli, wieder freigelassen, da er zum Zeitpunkt der vorgeworfenen Tat minderjährig war. Alle müssen raus!

Wir lassen uns nicht einschüchtern von diesen Abschreckungsversuchen. Wir sind der Meinung, dass wir uns den öffentlichen Raum nehmen sollen, ihn nutzen und verteidigen wollen. Daher gilt es, sich in derartigen Situationen gemeinsam und kämpferisch zu wehren.

Freiheit für alle politischen Gefangenen

Bericht zum Aktionstag vom 28. Juli

Aufruf: 28. Juli Aktionstag für die Gefangenen vom 1.Mai!

Aufbau Vertrieb

vertrieb1

An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

rjz rh

Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

Rowe

Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.

Anti-Repression

faust rotAntirepressionstelefon  079 626 84 21 (Generell vor, während und nach Mobilisierungen ist das Antirep-Telefon in Betrieb.)

Ruf an, falls du an der Grenze blockiert wirst, Festnahmen siehst oder selber festgenommen worden bist. Falls du festgenommen wirst: Unbedingt Aussagen verweigern, nur Name, Meldeadresse und Geburtsdatum nennen! Für weitere Infos haben empfehlen wir zusätzlich unsere Antirepression Broschüre

Wurdest du verhaftet und du fragst dich was jetzt auf dich zu kommt? Sitzt ein Genosse oder Genossin von dir oder deiner Organisation in Moment im Knast und du willst ihn rausholen? Hast du eine Vorladung oder einen Prozess und du willst wissen wie du dich verhalten sollst? Möchtest du/ihr eine Antirep-Schulung? Dann melde dich rasch bei rotehilfe@aufbau.org! Wir unterstützen dich gerne im Kampf gegen die Repression! Wenn du einen solidarischen Anwalt suchst oder konkrete juristische Fragen hast kannst du dich auch direkt bei jus@aufbau.org melden!

Weitere Literatur über den Staatsapperat und die Repression gibts im Vertrieb. Meldungen und Berichte auf dem Blog der Roten Hilfe Schweiz. Aktuelle Informationen betreffend laufenden Aktionen, Treffen und Verfahren gibts unter der Kategorie Antirepression.

Dossier Prozess Andi

andi

Alle Informationen, wie Prozesserklärungen, Berichte, Solidaritätserklärungen oder verschiedene Solidaritätsaktionen zum Prozess gegen Andi in Bellinzona aus dem Jahre 2011 findest du hier.

Agenda

Keine Termine

Aufbau Zeitung

 84 Zeitung

Die offizielle Zeitung des revolutionären Aufbaus. Mehr Infos zur aktuellen und ein Archiv mit vergangenen Ausgaben gibt es hier. Zudem bieten wir verschiedene Texte, die nur online erschienen sind und eine kleine Auswahl von einzelnen Beiträgen aus der Printausgabe.