1. Mai 2018

2 011Solidarität heisst Widerstand – Gegen Krieg, Krise und Barbarei!

Sparprogramme, Entlassungen, Privatisierungsbestrebungen und andere Ergebnisse des kapitalistischen Profitzwanges gehören zu unserem Alltag. Dagegen wehren wir uns. Solidarität heisst Widerstand bedeutet, den Angriffen von oben den Klassenkampf von unten entgegenzusetzen, sich Spaltungsversuchen zu entziehen und dem Rechtsrutsch eine kräftige Antwort von unten links entgegenzuhalten.

Ein besonderer Bezugspunkt ist die Freiheitsbewegung in Rojava. Der NATO-Staat Türkei greift an, während die lokale Rüstungsindustrie profitiert. Solidarität heisst Widerstand bedeutet praktischen Internationalismus, der die Rolle des Kapitals und des Imperialismus in diesen Konflikten beleuchtet, die Komplizenschaft hiesiger Akteure mit dem türkischen Angriffskrieg benennt und vor allem als Teil von und mit der kämpfenden Bewegung wächst.

Solidarität heisst Widerstand bedeutet: Heraus zum 1. Mai!

Politwochenende Zürich: 20.-22. April Aktuelles zur Situation in Rojava und Palästina, Inge Viett zum bewaffneten Kampf in den 70er-Jahren, Arbeitskämpfe in Europa und weitere Themen.

+++ Presseerklärung zum 1. Mai +++ Bilder Zürich +++ Aktionen an der Demo in Zürich +++ Bilder Winterthur +++ Bilder Basel +++

Aktionen: Besuch bei Rheinmetall in Zürich und Bern | Chronik kleinerer Aktionen zum 1. Mai 2018 (Update 23.4.) | Transpi am versiegelten Zentrum in Basel (Video) |

Material: Zürich, Winterthur, Basel | Trailer zur Rojava-Veranstaltung am Freitag 20. April |

Smash WEF 2018

WEF PlakiDie Mächtigen dieser Welt wollen dieses Jahr am WEF in Davos „eine gemeinsame Zukunft in einer zerrütteten Welt schaffen“.  Trump, Macron, Modi und wie sie sonst noch alle heissen, sind die Verantwortlichen für die Zerrüttung und Zerstörung dieser Welt. Eine gemeinsame Zukunft ohne Krieg und Ausbeutung kann nur von den werktätigen Massen geschaffen werden.

Krieg, Entlassungen, Umweltzerstörung: Die Verantwortlichen sitzen oben. Smash WEF!

Material: Flugblatt | Video | Artikel zur Umweltzerstörung aus aufbau 91 | Artikel zum WEF aus aufbau 91 | Aufruf NoWEF-Demo 13. Januar, 15:00 Käfigturm Bern. | Flugblatt Kill Trump! Die Polarisierung der Gesellschaft in die eigenen Hände nehmen! Flugblatt: Modi am WEF? | Wandzeitung 88 - Smash World Web Forum | Gemeinsamer Aufruf zur NoWEF-Kampagne


Aktuelles: Angriff auf französisches Konsulat | | Aktion gegen das World Web Forum in Zürich | Pyrotechnischer Angriff auf SECO in Bern | Communiqué zur No-WEF Demo | Chronik kleinerer Aktionen gegen das WEF 2018 |

+++ Erklärung des revolutionären Block zur NoWEF-Demo in Zürich +++

Termine:

20. und 21. Januar Winterquartier in Zürich mit internationalen Gästen. Programmplakat Revolutionäres Bündnis Zürich

Filmabend I (12.1. 20:00, Koch-Areal): Infos zum WEF und Filmausschnitte aus der Anti-WEF-Bewegung. Filmabend II (24.1. 20:00, Koch-Areal): Doku "Das grüne Gold" zum Thema Landgrabbing in Äthiopien.

Aus dem Archiv: Modi in Davos? Was Indien mit dem WEF zu tun hat, haben wir bereits 2007 analysiert. | Macron und die französischen Arbeitsgesetze (2017) | Bericht gegen die Inauguration Trumps (2017) | Das Finanzkapital und der militärisch-industrielle Komplex fanden schnell Gefallen an Trump (2017) | Trumps Amerika und der europäische Rechtsrutsch (2017)

Der Kampf gegen Faschismus und Krieg beginnt hier. Heraus zum 1. Mai 2017

Plak Web ZHWeltweit ist eine gesellschaftliche Entwicklung in Richtung Reaktion und Barbarei festzustellen. Es ist eine Entwicklung, die rasant, ungleichzeitig und sprunghaft vonstatten geht. Wir sehen in zahlreichen Ländern, wie rückwärtsgewandte Ideologien einen Aufschwung erleben und rechte Kräfte sich sammeln und stärken. Zeitgleich steigt die Anzahl militärischer Konflikte, ein Ausdruck dessen, dass Widersprüche sich vermehrt nur noch dadurch auflösen lassen, dass die eine Seite die andere Seite zu vernichten trachtet.

Diese Entwicklung ist ein Ausdruck der Krise des Kapitalismus. Dieses System stösst an seine eigenen Grenzen und wankt derart, dass es mittels barbarischer Mittel gestützt werden muss. Wer von Faschismus und Krieg reden will, sollte auch vom Kapitalismus nicht schweigen. Umso wichtiger ist es jetzt, Stellung zu beziehen, nicht abseits zu stehen, sondern sich zu positionieren und das Terrain nicht den reaktionären Kräften zu überlassen. Der Kampf gegen Krieg und soziale Barbarei muss hier genauso wie in Rojava, der Türkei oder in Indien geführt werden.

Heraus zum 1. Mai!

Politwochenende Zürich: 22.-23. April: Mit Gästen aus der Türkei, Spanien, Deutschland oder den USA, mit Themen wie Rojava, linke Kultur, faschistische Netzwerke oder Internationalismus.

Veranstaltung in Winterthur: Smart Cities (26. April)

1.Mai: Zürich: 09:30 Revolutionärer Block, Helvetiaplatz & danach auf den Revolutionären Treff: Infos, Handel und Konzerte mit S.O.S. und Chaostruppe | Basel: 10:00 Antikapitalistischer Block Messeplatz | Winti: 11:00: Revolutionärer Block, Archplatz

Material: Mobi-Track | Revolutionäres Bündnis Zürich Mobivideo zur Rojava-Veranstaltung am Politwochenende mit mit Gästen der KHBDH und mit Gästen des IFB | Plakat Revolutionäres Bündnis Zürich | Mobi-Video zum 1. Mai | Bilder Poliwochenende | Aktionen zur Rentenreform | Zürich 24.4.: Störaktion gegen Mario Fehr | Basel: Für einen 1. Mai als Kampftag von unten – nicht als Feiertag des „rot-grünen“ Establishments | Bilder: Basel Zürich

Smash WEF 2017

Plakat WEF1Smash WEF!

Vom 17. bis zum 20. Januar trifft sich in Davos die politische und wirtschaftliche Führung dieser Welt. Das diesjährige World Economic Forum (WEF) steht unter dem Motto „Responsive and responsible Leadership“. Die „reagierende und verantwortungsvolle Führung“ ist ein Versuch dem gegenwärtigen Verlust an Glaubwürdigkeit und Legitimation durch ein adäquates Führungsverhalten entgegenzuwirken. Wie dies den Herrschenden jedoch angesichts der anhaltenden Krisen gelingen soll, bleibt unbeantwortet. Nicht zuletzt auch weil die gegenwärtige politische Krise Hand in Hand mit einer ökonomischen Krise geht. Dies wird in Davos ebenso zur Sprache kommen. Ein Stichwort hierzu ist wie im letzten Jahr schon die „Industrie 4.0“. Doch auch hier stehen die Herrschenden vor Legitimationsproblemen: So wird die beschleunigte Produktivkraftentwicklung massenhaft Arbeitskräfte freisetzten und womöglich Widerstand provozieren, welcher nach Möglichkeit befriedet werden soll. 

Solche und vergleichbare Krisenmomente lassen sich erst lösen, wenn dieses System über Board geworden wurde. Davos wird nicht das einzige wichtige Gipfeltreffen der Herrschenden in diesem Jahr sein. Am 8. und 9. Juli treffen sich die Führungskräfte der G20-Staaten in Hamburg. Seien wir bereit, denn kein Gipfeltreffen kann ihre Krise lösen: Strasse, Widerstand, Revolution.

Termine: 14. Januar: NoWEF–Demo in Bern | 20-22. Januar: Winterquartier Zürich (RAF-ASZ, Flüelastrasse 54 (bei Kochareal)). 20. Januar: Auftaktveranstaltung im Volkshaus: Krieg und revolutionäre Strategien in der Türkei/Kurdistan. 21-22. Januar: Veranstaltungen zu faschistischen Tendenzen, G20, ANTIFA und die SVP, Stadtentwicklung und Digitalisierung.

+++ Ausführliches Programm Winterquartier 2017 online +++ Winterquartier findet im RAF-ASZ, Flüelastrasse 54 (bei Kochareal) statt +++ Communiqué zur Demo in Bern +++ Update Winterquartier: Am Sonntag um 15:00 spricht zudem Andreas Kemper über reaktionäre Bewegungen wie die AfD +++

Material: Plakate | Artikel aus aufbau 87 zum WEF: Glaubwürdigkeit lässt sich nicht mit Worten erkaufen | Flugblatt | Wandbild gegen das WEF |

Gegen den kapitalistischen Raubzug, die Zukunft in die eigenen Hände nehmen!

sparen+++ Sonderzeitung gegen Sparmassnahmen und Privatisierungen (PDF) +++

Das Kaputtsparen und die verschärfte Profitlogik betreffen uns in ganz verschiedenen Lebensbereichen:  als PendlerInnen in Zug, Tram und Bus durch teurere Abos; als Angestellte im öffentlichen Dienst durch Zunahme an Stress im Betrieb; als Arbeitslose durch Kürzungen und mehr stupide Kontrollen auf den Ämtern; als Leute mit einem andern Pass durch drohende Wegweisung auf öffentlichen Plätzen; als Leute, die krank werden durch die Fallkostenpauschale im Spital; als SchülerInnen, Lehrlinge und Studis durch Punktesammeln in der Ausbildung; als Leute, die älter werden durch gekürzte Renten.

Das sind Einschnitte in ganz verschiedenen Lebenslagen. Deshalb lassen sie sich nicht einfach auf einen einzelnen Nenner bringen. Das macht es schwierig, das Gemeinsame darin zu erkennen. Und genau das war auch der Plan des Regierungsrates. Es soll vereinzelt und an allen Ecken und Enden gerade so viel eingespart werden, dass sich kein kollektiver Widerstand entwickelt. Und deshalb ist es um so wichtiger, zu sehen, was all die einzelnen Verschärfungen und Abbaumassnahmen miteinander verbindet – und dies im weltweiten Massstab. Privatisierungsabkommen wie Tisa, Austeritätspolitik wie die Auflagen der Troika in Griechenland oder die Deregulierung der Arbeitsmärkte weltweit – das sind lauter verschiedene Fronten, aber allesamt Angriffe auf die Lebensbedingungen von all jenen, die auf Lohn oder von sozialstaatlichen Leistungen angewiesen sind. Es ist eine Umverteilung von unten nach oben...

Weiterlesen Aufruf gegen Privatisierungen und Sparmassnahmen

Gegen den kapitalistischen Raubzug, die Zukunft in die eigenen Hände nehmen!

28.9. Sparen bekämpfen. Revolutionärer Block an der Demo gegen Sparmassnahmen. 18:00 Bürkliplatz Zürich.

8.10. Privatisierungen verhindern. Revolutionärer Block an der Demo gegen TISA / TTIP. 15:00 Bundesplatz Bern.

Material: Aufruf | Roter Motor 38: Indien 2016: Grösster Streik der Menschheitsgeschichte | Sonderzeitung (PDF) | Bilder und Reden von der Demo in Zürich | Communiqué Fight TISA Demo in Bern

Aufbau Vertrieb

vertrieb1

An- und Verkauf kommunistischer Literatur, Infos, Kontaktmöglichkeiten und vieles mehr. Infos, Adressen und Öffnungszeiten.

RJZ & Rote Hilfe

rjz rh

Weitere aktuelle Infos gibts auf der Seite der Revolutionären Jugend Zürich & auf dem Blog der Roten Hilfe

Rote Radios

Rowe

Rote Welle und Radio Widerspruch. Die Radiosendungen des revolutionären Aufbau.

Aufbau Zeitung

 84 Zeitung

Die offizielle Zeitung des revolutionären Aufbaus. Mehr Infos zur aktuellen und ein Archiv mit vergangenen Ausgaben gibt es hier. Zudem bieten wir verschiedene Texte, die nur online erschienen sind und eine kleine Auswahl von einzelnen Beiträgen aus der Printausgabe.